Huckliman n.
c,r tüe Ulssots ok kalgliooll; Ulla, c>r tbs^veets ok Lonstanc^, und: tks Iklouss-Nrap,alle drey von T. Park; lauter schöne Blätter. Hin«wieder kennt man dann von ihm, nach seiner eige-nen Erfindung geschabt: Hops ancl Oesp-ilr; undnach dem Ritter von Faßin: pastorsl Eonver-satian; endlich das Bildttiß Mauriz von Brabeck,nach Graf.
Hucklimaun, ( ). So heißt irgendwo,
ohne Weiteres, ein Kupferstecher, der um i 656 .gearbeitet habe. , '
*Hucq liier. S. Huquier.
Hude, (Johann), Bürgermeister zu Amster-dam; erfand eine Maschine, wodurch man drey-mal in der Woche das faule und unreine Wasseraas den dastgen Grachten oder Canalen abzapfenund dagegen frisches klares Wasser hineinbringenkonnte; daher man ihm zu Ehren einen herrlichenVers gemacht, worinn die Jahrzahl enthalten ist:
LonsVI^ nifVIs pVrls ornaVIt dVDenIVsVrbeA. 1689. Jmhof.
— — ( van der), ein sonst unbekannterMaler, nach welchem C. Fritsch - I. I. Haid undI G- Wenzel um 1720. Bildnisse dunkeler Männergestochen haben.
Hudson, (Heinrich), ein englischer Kupfer-stecher in Schwarzkunst, von dem man David undBathseba nach V. Castclli, und die Erscheinung desKöniges Beltschazar nach Rembrand kennt, welchesletzkre bey Brandes sehr schon heißt.
— (Thomas)/einworkreflicherenglischerAildnißmaler. Theils der Katalog von Brandes,theils ein Verzeichniß meines sei. Vaters führennach ihm an die 20. Bildnisse vornehmer oder be-rühmter englischer Personen an, welche I. M.Ardell, P. Dawe, I. Faber/ A. van Haecken,I. I Hayd, N. Houston, und G. White meistsehr schön in Schwarzkunst geschabt haben, undwovon, nach Brandes, besonders diejenigen vonC. Erskine, Bischof Thomas Gooch, und die Her-zogin Mary von Lancaster (alle diese von Ardell)sich (letztres auch durch seine Seltenheit) aus-zeichnen sollen.
— — ( ). Von einem Uns sonst unbe-
kannten englischen Bildhauer dieses Namens, dersich in dem letzten Viertheil des XVIII. Jahrh, zuRom aufhielt, nennt die Schrift: NXnkelmannund sein Jahrh. (S. 255 .) nebst einigen wohlge-rathenen Copieen und Restaurationen antikcr'Sta-tuen, ein Hautrelief (die Landung Jul. Cäsars inBrutalsten) „mit viel Bewegung und Getümmel,und nicht übel gezeichneten Figuren.''
Hue, (J.F.), Landschaftsmaler, geb. zu Ver-sailles i/ 5 o. legre sich vornemlich auf die Dar-stellung des Meeres, worin er es, nächst Vernet,seinem Lehrer/ oder doch seinem Vorbilde, unterallen Franzosen am Weitesten gebracht hak. Erwar schon um 1780. Einverleibter der alten franzö-sischen Akademie, und damals unter dem NamenHue de Sr. Arnoux bekannt Späterhin erhielter den Auftrag, die bekannte Sammlung vonNerncts (i 5 .) Seehafen, noch mit (7.) neuern zuergänzen. Um 1796. wurde ihm einer derselben(eine zweyte Aussicht des Hafens von Brest) mit40,000. Livr. bezahlt. Als indessen die ganze jetztw der Galerie des Erhaltungssenates befindlicheFolge im I. 1800. öffentlich ausgestellt wurde,ward solche von dem durch seinen Meister verwöhn-ten Publikum eben nicht sehr günstig 'aufgenommen.'Man fand seine Arbeiten etwas hart; vermißtedarin die schön vertheilten Massen von Licht undSchatten, den warmen Himmel, die Durchsichtig-keit des Wassers, und die malerischen Effekte —kurz, wie es scheint Alles, was man vorher aUvernet so sehr bewundert hatte. (Auch in einerUebersicht der neuen französischen Malerschule inMensel« Archiv II. 120. heißt es von ihm:
Hueber. 577
„Seine Landschaften thun in der Ferne einigeWirkung» verlieren aber in der Nähe", was imGrund — so gut wie Nichts gesagt ist . Noch amBeßren gefiel von jener Folge die Stadt und derHafen von Grandville, welcher von der Vendeebelagert, und von den Belagerten selbst in Brandgesteckt wird. Ebenfalls in d-r Galerie des E>-haltungssenatcs, befinden sich von ihm: DasSeegefecht des Admirals d'Lstajng gegen die eng-lische Flotte auf der Höhe von Grenada, und dieCorvette Bayonnaise gegen die englische Fregattel'Embüscsde im Angriffe. Günstiger, als jeneMeerpvrrs, wurde bey der Ausstellung vom J. IX.ein andres Stück mit lebensgroßen Figuren vonihm beurtheilt, welches unter dem Namen: la8 ulks äu Xaokra§s bekannt, und von L«: dorr(Annal. II. 182—84 1 beschrieben, gewürdigt, unddort im Umrisse abgebildet wird. Der Sturm wirfteinen Unglücklichen auf eine einsame Klippe; seineFrau (in der, wahrscheinlich hierin verfehlten, Ab-bildung, mit einem unmäßig großen Kopfe) liegttodt auf seinem Echooß; das Kind hängt überseinem Kniee. „ Das Ganze" (heißt es daselbst,wohl mit Grund) „ist eben so glücklich gedacht,als wohl ausgeführt. Die einsame in die uner-meßliche Einöde dahin geschleuderte Gruppe machteinen tiefen fürchterlichen Eindruck. Keine Ncben-werke zerstreuen die Aufmerksamkeit des Beschauers.-Die Figuren sind sehr richtig und gut gezeichnet;das Colorit kräftig/ wahr und harmonisch; dasLicht des Mondes, der die Wolken mit Silberfärbt, und die melancholische Gruppe sparsam be-leuchtet, vermehrt den Effekt dieser wohlerfuiideneuComposition ausserordentlich. Eben so sehr be-wunderte man dann bey der Ausstellung vom Jahr
XII. seine beyden Seeküsten beym Auf- und Nie-dergang, und einen andern Sonnenaufgang in derNähe von Rom (letztres jetzt im Besitze des Di-rektors Denon); dann noch ein Viertes: ls Kavon.fflÜ8polr (das End eines Schifbruchs), nun beyH. Regnault de St. Jean d'Angely; und im I.
XIII. die Mit einem griechischen Landhause staffiere
Landschaft, und wieder zwey Marinen, an welchenallen man eben so sehr den romantischen Geist alsden zugleich lebhaften und harmonischen Farbentondieses Künstlers — kurz jetzt gar einen zweytenClaude Lorraiü immer aufs Neue wieder fand.IVorw. IV. 12. und Landon Annal.
VI. 128. Seine Arbeiten endlich im Salon von1806. welche, wie gewöhnlich, in Seestücken undMondscheinen bestanden, wurden schon wiedereben nicht sehr bewundert, und z. B. mit andernähnlichen Bildern von Crepin in eine nachkheiligeParalelle gesetzt. Uni dieselbe Zeit war er einervon den eilf Künstlern, die von dem Kaiser Na-poleon den Auftrag erhielten, für den Salon von1808. die (dem Maaße nach) kleinere Folge vonBildern zu malen, welche die merkwürdigsten Er-eignisse des deutschen Fcldzuges von 1802. dar-stellen, und nachher die Galerie des Louvre zierensollten.
Hueber, (Joseph), geb. zu Jmß im tyroli-schen Ober-Jnnthal um 1720. wurde wegen eineskrüppelhaften Körpers, den er mit sich auf dieWelt gebracht, von seinem Vater, einem rohenEaktlei meister, zu einem schlechten Maler desOrts, Widder, in die Lehre gethan, bey welchemdamals eben auch. ein andrer seiner Landsleute,der nachherige geschickte Joseph Mages, verdun-gen war. Nach vollendeten drey Lehrjahren schickteihn sein Vater, mit 2. fl. und der Erinnerung aus-gestattet, daß er ihm ja nie um Geld schreibensollte, ins Ausland. In Salzburg fand er baldeinen geschickten und menschenfreundlichen Lehrer(sslcht unwahrscheinlich Jacob Zanuse bey welchemer ebenfalls drey Jahre blieb, und von ihm mitgroßer Sorgfalt uncerrich-et wurte. Alsdann giengder gute Knabe nach Rom, und litt (wie es scheintauf dem Abriaticum) einen so gefayrlichen und zu-gleich so glücklichen Schiffbruch, daß er, von allenfeinen Reisegefährten einzig, gerettet wurde. WieEeee