I a c o b o n i.
von welchem man auch Gelegenheits- Schaumün-zen kennt. Mensel Mrsc. XV. 122.
»Jacoboni, (Johann Baptist), Zeichner„nd Kupferstecher, geb. um 1700. Derselbe hatmit einem zarten Grabstichel verschiedene Blattergeliefert, von denen Rost IV. igi. den Engel,per ein Kind den Anfällen dech bösen Geists ent-zieht, nach A. Sacchi zu Rieft-eine H. Familiemit fünf Figuren, nach Raphael, dieselbe, wieN. Pitau (sie soll sich in Frankreich, und ähnlichzu Rom in einem Privathause befinden. S.Heinecke II. 417.), dann St. Fidelis von Sig-maringa, und wieder Ebendesselben Himmelfahrt,nach St. Conca — ferner, nach seiner Zeichnungvon Grand! gestochen, ein Maria mit einem bren-nenden Herzen und dem Jesus-Kind, ebenfallsnach Conca — ein Verzeichniß meines sei. Vatersaber sechs Bauernstücke nach F. Pedro, und einSchäfecstück nach P. Colle anführt.
Jacobs, (Cornelius), ein guter Maler vonDelft; wird von verniander unter CorneliusCornelisz Schüler gezahlt.
— — (C. Ph.), Kupferstecher zu Amster-dam. Um 1768. sah man von ihm gezeichnet undgestochen: Mehrere Aussichten der Stadt Amster-dam. UM 176/. schrieb er einen Unterricht vonder Perfpective. ZaLMr L6. sec. und
— (Jurian). Dieser geschickte Mann,geb. in Hamburg, zu Anfang des XVII. Jahrh,wollte Anfangs Landschaftmaler werden, unddurchreiste deshalb die Schweiz, änderte abersein Vorhaben bald, gieng nach Antwerpen, undwählte Fr.Sneyders zu seinem Lehrmeister. Hamb.L. N- S. 2Z.
— — ( ), ein bildender Künstler vollBrüssel (wir wissen aber nicht, in welchem Fache),gehörte zu denen, die sich auf der Kunstausstellungzu Gent in 1806. vorzüglich ausgezeichnet hatten:
Jacobsen, (Ahron), ein junger geschickterEdelsteinschneider zu Kopenhagen um 1780.,lernte bey seinem Vater, der um diese Zeit starb.Hennings S. irjb- Dieser ist wohl derselbe,von dem es anderswo späterhin heißt, daß er um1801. zu Kopenhagen lebte, dort aber nichtdie Aufmunterungen fand, welche seine Kunstverdiente.
— — ( ). So hieß auch ein alter nie-
derländischer Kunsthändler, aus dessen Verlag wirdas Bilbniß Ludwig XIII. ohne Namen des Ste-chers kennen.
Jacobus, (M ), ein geschickter Seidensti-, cker; verfertigte ums I. 888. einen Kirchen-Ornat,der in der Cathedralkirche zu Paris unter demNamen OnrcErrt äe aufbehalten, und
wegen Kunst und Reichthum noch heut zu Tagebewundert wird. /.e V. I. L. 5 .
*Jacone, (Jacob genannt). Diesen astenKünstler und in seiner Gesellschaft Domen, pu-llgo, nennt Lanzi (I. 148—49.) zwey Talente,für das Malen wie geboren ,-leicht und biegsam,um Alles nachzuahmen, und die mehr für ihrVergnügen als für die Ehre arbeitete». Don demunsrigen nennt er dann besonders eine Faradsam Hause Buondelmonte zu St. Trinita in Flo-renz, in Helldunkel, sehr schön gezeichnet (alsworinn er besonders ein Meister war), und ganzin del Sarto's Geschmacke. Eben so führt vasartvon ihm verschiedene gute Arbeiten in Ocl an,bie sich zu seiner Zeit in Cortona befanden.
"Jacquart, (Anton). Diesen Art. imLex. l. wie folgt. Ein geschickter Waffenschmiedund Gravieret' (Armurisr et rc>urbl88eur - inDourdeauxr Derselbe atzte auch nicht blos kleineVignetten von Figuren und grotesken Verzierun-gen, sondern selbst Bildnisse; wie z. B. diejenigen
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des Präsidenten A. de Nesmond, und des Bi-schofs G.. de Vcny von Clermont.
, Iacgues, (Kaikre). Von einem sonst un-bekannten alten französischen Bildhauer diesesNamens giebt B. de Vignere, in seinen An-merkungen zu den Statuen des Callistratus (S.855 .) folgende Nachricht. „ Um i 55 c>. lebte MaitreJacques, geb. zu AngouleSme, der seine, Abbil-dung von Sr. Peter zu Rom mit Michael An-gelo's Arbeit vergleichen durfte, und, nach demUrtheil aller damaligen, selbst italienischen Meister-die Palme noch über denselben davon trug. Vonihm sind auch jene drey Figuren in schwarzemWachs und natürlicher Größe, die als emr vor-zügliche Juweele in der vatikanischen Bibliothekaufbehalten werden, und von welchen eine denlebenden Menschen, die zweyte einen geschunde-nen, und die dritte ein Ekelet vorstellen. Dannkannte man von ihm noch eine marMorne Statüedes Herbstes in der Grotte zu Meudon, welcheich selbst gesehen (ob sie noch da vorhanden sey,ist mir unbewußt). Er verfertigte solche zu Rom,und sie wurde dort höher als keine andre neuereBildsäule geschätzt." Fiorillo III. 122 der,leider! hinzusetzen muß: „Sowohl die Figurenvon Wachs, als auch die Statüe des Herbstessind zu Grunde gegangen."
— — (N.). Nach einem ebenfalls sonstunbekannten Künstler dieses Namens, hat I. Ph.le Bas sechs Blätter Verzierungen für die Schau-bühne, Füllungen, Kutschen, u. s f. geätzt.
Jacquers, ( ). Künstler dieses Namens
werden in der Vo^aZo pittoresque Ze psrisvon 1752. Cp. 178.) als die vornehmste Stein-hauer ihrer (welcher?) Zeit, und namentlich vollihnen eine noch gegenwärtig am Gcwölb einerKapelle der Kirche St. Jean de Greve kühn-wie in freyer Luft schwebende steinerne Krone von6^ im Durchmesser, und Zss- in Reüef haltend,angeführt.
Jacquinot, (Hector). S. Lescot.
Jadkrns, (Elisabeth), Judkr'es.
Jador, ( ). Ein geschickter SchrelnLr-
verfertigte um 1780. die Holzarbeit an der präch-tigen Orgel der Kirche St. Sulpice zu Paris»P. Chenu hat seine Werkstatt geätzt.
Jack, (Carl), ein geschickter Kupferstecherzu Berlin, arbeitete um 180.4. an einer großenCharte des Westfälischen Kreises auf 20. Blat-tern, welche auf Königl. Preussische Kosten, nachden Ausmessungen des General-Majors von leCoq verfertigt würde. In dem gleichen Jahrerhielt- er wahrscheinlich für eben diese Arbeit,ans der Königlichen Dispositionskasse eine Ge-haltszulage Von 200. Thlrn. In i 8 o 5 . dannwurde er von der Königl. Akademie der bildendenKünste und mechanischen Wissenschaften, wegenfeiner außerordentlichen Geschicklichkeit im Facheder Landcharten - und . Schriftstccherkünst zu ihremMitglied in der mechanischen Klasse angenommen.Mensel'« Arch. IV. 188. und DeffentficheNachrichten.
Jaeger, (Clemens), ein alter Kunstliebha-ber vo>? Augsburg, ließ die Bücher von denBürgermeistern, Land - und Stadtvögten seinerVaterstadt malen, worin die Wappen und Ein-fassungen sehr fleißig und schön abgebildet waren,und die er dann 1546. dem dortigen Rath zugeeig-net hatte, von Sterten C. 140.
* — -- i Ellas ö Dessen im Lex. unter demArt. ihrer Oheime Johann und Jakob Erwäb-nung geschieht Derselbe verfertigte für das Klo-ster St. Blasn im Schwarzwald eine silberne Al-tartafel , ein — Treffen vorstellend. Er starb 170g.56 . Jahre alt.
— (Johann und Jacob). Jener stark166g. dieser 1670. alt 4 ö. Jahre.
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