Ketterlaer.
Blatt gestochen, welches unter verschiedenen Em-blemen das Schöne der Dankbarkeit, und hin-wieder das Häßliche des Undanks vorstellt.
Zetterlaer, (Johann), einer der altenKupferstecher, den ^ 7 . /s Oomte I. , 5 o u. 167.anführt. Von ihm kennt man, neben Anderin:Den Tod der eine Weltkugel haltet; ein Blatt,§as bey Gandellim näher beschrieben wird.
Zerrer! inus, ( ). Hofkupferstecher
und Mitglied der Russisch - Kaiserlichen Akade-mie der schönen Künste zu St. Petersburg, wo-hin er 1799. von Stuttgard berufen wurde,starb daselbst , 8 o 3 . noch nicht über 35 . Jahr alt.Von ihm kennt man eine H. Familie nach Ra-phael aus der Zeit, wo er noch bey Peruginomalte, nach einem Bilde, das sich in der Her-mitage zu St. Petersburg befindet. Mensel»Archiv I. 2. 171. u.
* Zerrle, (Fr.). Noch kennt man, neben
den bereits im Lex. angeführten, mehrere Gat-tungsstücke von Green und Pott, (von letztermdas schöne Brustbild einer Dame im Huth, diesich an eine Ballustrade stützt), dann von Bild-nissen dasjenige der Miß. Elliot, von Wattsonnach ihm geschabt. und 7 l 7 -c.
Zettlet, (Freyherr von), Kaiser!. General,ein selbst die Kunst ausübender Dilettante, st.1782. Fc. Brand hat. nach seiner Zeichnung dieGegend von Nüsdorf unweit Wien gestochen. Hkc.
* Zeulen, (Cornelius Janson van). C. vanDalen hat nach ihm das Bildniß der berühmtenA. M. Schurmann, und Matham dasjenigedes Utrechter-Professors I. Leusden gestochen.
- — (Gerard van). So hieß ein nieder-ländischer Kunsthändler, mit dessen einzelnem Na-men eine Auferstehung Christi bezeichnet ist.
- — (Jan, d. i. Johann van), einneuerer Künstler, oder wenigstens Kunstverlegervon Amsterdam, lebte dort um 1760. Zehn Blat-ter An-und Aussichten des ehemals Statthaltcr-schen Lufthauses zu Loo, mit modernen Figurenstaffirt, in groß Fol. sind mit: b/ AormE
bezeichnet. VVloicler.
Reun, (H.). So wird irgendwo, ganz ohneWeiteres, ein Holland. Landschaftsmaler genannt.
Zeyl, (Christian Carl Maximilian), des un-ten folgenden Michaels Sohn, übte mit seinemVater gleiche Kunst, und lebte noch zu Dresden1788. Von ihm kannte man damals das Blatt:Meine Großmutter, nach Burin; auch fieng er anmit dem Grabstichel zu arbeiten. Seither habenwir nichts weiter von ihm vernommen. ZellerS. 83.
- — (Ignatz), geb. zu Umhausen im Ty-rolischen Etzthal. Sein Vater war äußerst arm,und ein elender, dabey aber, wie es sich gebühr-te, großsprecherischer Maler. Schon war derSohn 33 . Jahr alt, als er von I. Zeiller dieersten wahren Anfangsgründe im Zeichnen erlern-te. Allein sein »»ermüdeter Fleiß ersetzte dieseVerspäthung. Der Meister liebte ihn, wie seineigenes Kind. Nach einem 6 — 7 jährigenAufenthalt bey demselben ging er nach Wien,wo.er, zwar nur kurze Zeit, in der Akademiestudirte, und alsdann, von dem Kloster Für-stenzell unterstützt, nach Rom reiste, dort an dieb. Jahre blieb, und daselbst mehrere akademischePreise erhielt. Nach feiner Rückkehr ins Dater-wnd wagte er sich , vielleicht zu frühe, an großeÄreskogemahlde, welche indessen nicht immer ge-fallen wollten. Zu den bessern gehören: DerPlafond des Chors in der Pfarrkirche zu Jmst,jE dann in Oel, als Hochaltarblatt ebenda-ttldst: Ane Himmelfahrt Mariä. »Vor einigen
.Ä" (htißt es von ihm 1796. in Meuselsti. Misc. II. 224.) „ machte er «ine Reise in
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die Schweißt, wo er sich neben Andekm in Bertisoll aufgehalten haben." Und sodann, seltsamgenug, sein Signalement: »Von Person ist erklein und geschmeidig; dabey beredtsam, gesprä-chig und höflich. Uebrigens beweist seine Lehr-zeit , daß er dem Alter zurücke."
* Zeyl, (Johann Leonhard Maximilian),nicht Baudirektor (wie er in den gedruckten Zu-sätzen zum Lexikon heißt) sondern Ingenieur-Lieutenant und Anschicker (d. h. Aufseher) überdie Handwerksleuthe m der pennt (d. h. imBauamte) zu Nürnberg, geb. daselbst, ein guterZeichner und Architekt, zeichnete, neben Andern,,das meiste in das bey Raspe zu gedachtemNürnberg herausgekommene Kriegs - Theater dessiebenjährigen Kriegs in Sachsen. Er lebte nochum 1789- Mensel. I. II.
* — — (Michel), bey I. Daniel Preißlec
lernte er das Zeichnen, bey I. Martin daSKupferstechen, bey Schübler Mathematik undArchitektur, und Tyroff endlich unterwies den-selben in der Führung des Grabstichels. In,749. kam er aus Dänemark wieder in sein Va-terland zurück, und erhielt alsdann 1761. denRuf nach Dresden, wo er seit i/ 53 > bey derdortigen Ritterakademje als Zeichenmeister ange-stellt war, und diese Stelle in 1788. noch be-kleidete. Für die Dresdner-Gallerie hat er ge-stochen: Prvcris und Cephalus, nach Barbier,,eine Dornenkrönung nach H. Carracci und eineMarter von St. Laurenz nach Ribera. Aus derGrast. Brühlischen Gallerie: le keintrs (Bega),1 e Lurieux, nach Bega, und la Propositionembargssrmte, nach Wqtteau. Dann (zweyseiner beßten Blätter), 1a und eine
andre Landschaft, nach Ferg; das Bildniß desAstronomen und Landmanns Palitsch, nach sei-ner eignen Zeichnung; endlich allerley Prospekteu. a. für verschiedene fremde und eigene Werke.Zu diesen letztem gehören die V. Saulenordnun-gcn, nebst einer neuen Komposita. Fol. und seinesystematische Anweisung zur schwarzen Situations-Zeichnung, so wie er sie bey dem adelichen Ca-bettenkorps lehrte, in 10. Bl. Er lebte noch1788. Zeller 78 — 8,. — Offenbar diesen un-sern Zspl nennt Basan (L6. soc.) Marinus,und läßt ihn — auf Gerathewohl hin zu Straß-burg 1697. geboren werden.
— — ( ), Kristall-und Glasschneider,
war der Vater von obigem Michel Reyl. Hei-ne cke jJachr. I. ,20.
*Reyser oder Zeprzer, (Heinrich de),dessen im Lex. unter dem Art. von Clara Zep-ser gedacht wird. Mensel Misc. (XIII.)nennt ihn de Zepter. Nach seiner eignen Zeich-nung, in seinem letzten Lebensjahr (,621.) ver-fertigt , hat I. Suyderhoef sein Bildniß, undein Ungenannter sein Denkmal Wilhelm l. vonOranien gestochen.
* — — (Peter de), der Kupferstecher, des-sen im Lex. am End des Art. von Clara Zep-fer gedacht wird. Don ihm kennt man Leichen-begängnisse, Grabmäler, u, s. s.
* — — (Theodor de). Nach ihm hat I.Suyderdoef die Bildnisse der vier Bürgermeistervon Amsterdam: Lum eorunr wanllato -lävo-cstus Lorn. a Oavelser, I). in ketten, Ldristl-Lniss, ReßinAM, lllsrism 6e Neöicls, eanäemurbern iv^rellienten seäuxit (, 638 .) aufEinem,sehr schönen und seltenen Blatt gestochen; ebenso das Bildniß des Bildhauers und BaumeistersHeinr. von Keyser; S. Savry dann dasjenigedes Mathematikers Leech-Waters; wieder andreTh. Matham, u. s. f. Sra-rse- u.
Zeysermann s. Rapsermann.
* Zhol, (Andreas). Heinecke (zJachr.I. Zss-) nennt ihn, wohl mit Grund, „einen