Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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6Z2 . Knapton.

Barbieri, D- Caii)pagüola, H.Carracci, C. Gelee,G- F. Grimaldi, I. Nanni, I. P. Pannini undW> van der Velde.

Rnapron, (Georg). So heißt ein anderer eng-lischer Künstler, nach welchem I. M. Ardell l rüsEountr^-Nalä (schön), auch das Bildniß desContre-Admirals Hawke, I. Faber diejenigen derSängerin E> du Parc und Joh. Carestini's, undB. Picard Tindals seines in Schwarzkunst geschabt,und

R n eh es,-eigentlich Rnehcs,(Peter). Dieses istDer veksetzte Name von p. Schenk, dessen er sich aufseinen satyrischen Blattern bediente. Man findet ihnaber auch auf Bildnissen; wie z. B. auf demjenigendes Schweidnitzer-Arztes C. G. Carisius. (Mitdiesem Art. fällt der Art. Rnehes im Lex. weg).

* Bneller, (Gottfried). Wareler und Le-vesque fertigen diesen, in seiner Gattung hoch-berühmten Künstler geringschätzig genug ab, wennes dort von ihm heißt: „ Er war ein Schüler Rem-brands; allein, er machte eine Reise wach Italien,und folgte der Manier seines Meisters nicht. Ge-winnsucht bestimmte ihn für das Bildniß, undvermochte ihn, sich in England niederzulassen.In seiner bessern Zeit ahmte er van Dyck nach;aber seine angelegentlichste Sorge gieng in der Folgedahin, sich eine sehr geschwinde Manier eigen zumachen, und aus Geiz übertrug er ganz mittel-mäßigen Meistern die Beywerke". Indessen glaubtauch Fäßlr (Ann. II. 66.), er habe mehr dasLeichte und Fließende in van Dycks Vertrag, alsdessen wahre Farbentöne zu seinem Hauptzweckgemacht, so daß sein Vertrag, wegen allzngroßerEilfertigkeit zu einer fast fabrikmäßigen Maniergeworden sey. Einige setzen sein Todesjahr in 1726.Ein Verzeichniß meines sel. Vaters führt nach ihman die Zoo. Bildnisse, unter denselben beynahe dieHälfte von John Smith (der um dieselbe Zeit denGeschmack an Schwarzkunstblattern vorzüglich ver-breitet hatte), und dann wieder an die 70 von dembeglaubten Sohne dieses letztem, Joh. Faber an.Die übrigen Stecher waren: P. van der Dank,I. Beckets, le Beau, Bowles, Chaucher, I.Ehereau, P. Dupin, G. EdeUnk, G. Faithorne,P: Foudrinier, R- Gaillard, V. Greeu, van derGucht, P. van Gunst, Haid, I. E- Heiß, I.Houbracken, Kyte, P. Peimann, B. Picard, F.Morellon de la Cave, P. Schenk, I. Simon, D.Sornjque, G. Valk und G. White. Der wink-lersche Katalog dann führt gegen 80. alle von Smithan. Zu bemerken sind, unter so viel andern, das-jenige der Königin Maria, mit der Unterschrift:

vivurn p. et ab illa 8ola oriFiuali (äumre§navit) öepicts. Dann 5 . Damenbildnisss(zwey der Lady Howard; ferner diejenigen derHerzoginnen vonOrmond undBolton, und der LadyElis. Cromwcll), welche zu Smith's Kapitalblatterngezählt werden, und endlich 2. (L?rd Euston undJacob Carl von Salisbury) als besonders selten an.Don andern Stichen, ausser den Bildnissen, kenntman nach unserm Künstler nur wenige; wie z B.eine St. Catharina und eine St. Agnes, beydeebenfalls von Smith; und dann eine Hirtin, welchefür des Künstlers Beyschläferin gehalten wird.Mehreres von den häuslichen Umständen unsersRnellers, und besonders sein merkwürdiges undäusserst verständiges Testament, welches zeigt, wieweit es ein Künstler durch Talente und Fleiß brin-gen kann, s. bey Helnecke lJachr. I. 253—66.In demselben wird neben Anderm verordnet: Daßkein von ihm gemaltes, bey seinem Tod noch un-bezahltes Bildniß unter dem übereingekommenenPreise entlassen werden soll.

Bnlep, (C. H.) nicht Lm'ez (wie er in derAUg. Lunstz. 23 i. heißt) ein aus Hildesheim ge-bürtiger .trcflicher Bildnisse- und Landschaften -Zeichner, der sich in 1779. und 80. zu Hamburg,und um 1781. zu Berlin aufhielt. In diesen bey-den Städten fand man damals fast bey allen an-sehnlichen Familien Bildnisse von seiner Hand, die

Knobelsdorf.

er ungemein sseissig und ge-chmackvoll. meist mitschwarzer Kreide en Medaillon, wie halb erhoben-Arbeit ausgeführt hatte. Nach ihm kennt nia»dasjenige von Juel (seinem Freunde), von UStöttstrupp sehr schön in Kreidenmanier geäst/Hamb. B. ro/j —5 Alsdaün gieng er um1796. nach Italien, und wählte Neapel vorzüglichzu seinem Aufenthalt, wo er wahrscheinlich (M^znoch lebt. „Dort" (heißt es von ihm in ^Schrift: w-nkelmann u. s. Jahrh. 335 - 58 )„behandelte er landschaftliche Gegenstände mitAquarellfarben vorzüglich reinlich; heitere Lüsteund Fernungen darzustellen, gelang ihm oft aus-nehmend wohl. Eben so verdienen seine niedlicheFiguren alles Lob. Hingegen fehlt dem Baumschlaqdas Charakteristisch-Abwechselnde, der Beleuchtungwirksame Massen (?). In der Erfindung zeichneteer sich durch trefliche, doch noch nicht zur völligeAusbildung gediehene Talente (z. B. vor Birrmami,Ducros und Tito) aus". Hinwieder wird vonseinen Bisterzeichnungen, in Vergleichung mit Ha-ckerts seinen, in oben erwähnten Allg. K Z. I. e.geurtheilt, »daß solche, mühend ausgearbestetimehr für die Nähe seyen". Gering, der unsernKünstler ebenfalls in Neapel kannte, sagt von ihm-„ Daß alles was aus seiner Hand gieng, mit einstideaiisch hohen Sanftheit, die auch seinen sittlichenCharakter ausmachte, bezeichnet war".

Lnlghr, (Carl), einer — oder zween eng-lische Künstler dieses Namens. Vkach einem der-selben kennt man das Bildniß des Arztes E.Wilson, von M. van der Gunst; dann: Lrieni^drey, ts I.0V6-Letter , und: a snä6 eutlsman ok tüs XVI. Eenmr/, lluncin^ aIVImuet, schöne Blätter, alle von W. Dickinson.Ferner: tüe Natck- 6 o^, tüe krimroze 6 !rk,8 ocistx in 8 olirucls und OontemplatinA kicture,alle in punktirter Manier von I. Raph. Smith(die zwey erstere schöpf Hinwieder von einemCarl Rnight: Die Bildnisse Lord Lougb.orough's,und des' amerikanischen Präsidenten H. Laurent,nach I. Booth, und James Foxe's, ohne Namendes Malers (letztres schön, in punktirter Manier);dann von Historischem: Lupiü llisurmeä undLrixiäs NsvanZe, nach I H. Benwell; Lilie -islVIontmelian, nach H. Bunbury; Pyramüs, nachI. Hoppner; Albert, Lüarlotte anll Werter,und tke last interview ok Werter uuci Oünrlotte,nach I. Northcote; endlich 8weet yoll ok kl^-montli nach Th. Stotthard, alle in schwarzer oderrother punktirter Manier, und (nach Brandes-mKst schöne Blätter. Nach Basan (D<l. sec.)hätte dieser letztre um 1767. zu London geblühek.

* Rni'ller. S. Lneller.

Rnix, ( ), ein niederländischer Maler.

Von ihm besaß H. Faujas St. Fond zu Paris zweyGemälde von der Insel Staffa und Fingals Höhle,nach der Beschreibung des erster», die dannPicquenot r8c>6. in Kupfer gebracht hak.

Rntrsch, (Joseph). S. den Art. M-Renz, seines Lehrmeisters.

* Rnobelsdoef, (Hans Georg Wenzel,Baron,von). Helnecke Lstachr. I. 58 . giebtihm Carl Dubois zum Lehrer in der Malerey, undjJtcol-l auch den I. G. Kemmeter zum Meisterin der Architektur. Neben Anderm baute er denneuern Flügel des Schlosses Charlottenburg, dasSchloß zu Zerbst, die neue marmorne Treppe imHauptgebäude des Schlosses Potsdam und dendortigen Lustgarten. Der schöne Thiergarten vonBerlin ist von seiner Anordnung. Auch kennt manvon ihm einige geatzte Landschaften. Den Grundund Aufriß seines Opernhauses zu Berlin hatFinck auf vier Blätter gestochen. Die Copie davonfindet man in penthers Baukunst D IV.Nsb. 81— 83 . Der große König schrieb selbst desFreyherr» Ehrengedächtniß, welches in den Me-moires der Akademie B. VIII. x. 1. u. ff. abge>druckt ist. Hkc.