Vaccaro.
Vaters, j. B. von einer Taufe Christi, von C.Cork i 5 / 5 . und, anderwärts, von: Tlntignarum8tatusrnm urbis Romss ieons8. Rornss extvpis ^arii^ttLrr ^accarir 58 /j- kl. fol. Ferner:Von: I vestiZi seil' /Intisttitä äi Koma rascoltie ritrartr in perapettlva äa 8t. äu kersc ?ari-Lino. In Koma gpresgo /.o-'. ste//cr 7 ^«cc/re»'«5 / 5 . äto. Weiter von einer Geburt, nach T. Zuc-kvero, von Cl). Alberti (i 58 o.); und endlich vonden beyden Aposteln Peter und Paul (1678).Dann wieder, als von ihm selbst gestochen nenntnoch eine unserer Quellen: Die vier Kirchenvaterund, auf einem sehr großen Blatt: N^sstatisxontiffslZs, llum in capella Lkristi gacra psra-Znntur, accurata äelinsatio (I>. V.) osnsi.8 tz^pisineisa 1678. Ob dieser Loren; vaccaro etwader Vater des oben angeführten (Kunstverlegers)Andreas vacario seyn möchte? S. auch gleichunten den Art. v.
* vaccaro (Ludwig) Sohn von DominicusAnton, s. im Lep. den Art. dieses letztem.
— — (8.) erscheint als einer der Zeichnerder Statuen in der Galerie Giustiniani. ÄemecLeläse, p. 5 io. Sehr wahrscheinlich ist dieserKünstler mit dem oben angeführten Loren; v.Einer und derselbe.
* — —- (Niclaus). Auch die Schrift: Win-kelmann u. s. Jahrhundert S. 177. gedenkt die-ses Schülers von N- Poussin, der seinen großenMeister in kleinen Bildern nachzuahmen strebte,aber in Absicht auf geistreiche Erfindung sowohl,als in der Ausführung, weit hinter seinem Mu-ster blieb.
* vaccellini od. vascellrni (Ca^etan),Zeichner und Kupferstecher. Unter den Künstler-Bildnissen im Museo Fiorentino sind z. B. vonseiner Hand diejenigen von A. del Sarto und vonD. von Volterra. Von andern Bildnissen kenntman von ihm: Des Patriziers I. B. di FrancoDoni's, und des Dichters di Barga. Dann nenntman Geschichtliches von seiner Hand Rost (IV.255 .), neben Anderm: St. Joseph und St. Fran-jisc de Paula, nach S. Conca; Venus und Da-rme, beyde nach Litian; eine bußfertige Magda-lena nach F. Furini; das Kind Moses, der Toch-ter des Pharao übergeben, nach I. Vignali, unddie Figur einer ruhenden nackten Nymphe (wahr-scheinlich nach einer Bildsäule), ohne andern Na-men , als des Unsrigen. Der Katalog von Wr'nk-ler hiernächst zwey Conversationsbilder, das einevon zwey Manns- das andere von zwey Weibs-personen, jenes nach L. Lippi, dieses nach Mar-tinelli (1774. u. 76.), und, als eins von vas-cellini's beßken Blättern: Vier weibliche Figurenbis auf die Kniee, deren eines ein Kind in derWiege einer Königin darstellt (offenbar das schongenannte Kind Moses) nach I. Vignali, dieFrauenspersonen im Costum von des Malers Zeital-ter. Dann von Bildnissen die des gelehrten St.di Franc. Sterponi, und des trefflichen Floren-tinischen Botanikers P. A. di P. F. Micheli.Noch weit mehrere seiner Bildnisse finden sich beyBrandes verzeichnet, welche, nach Gandellini,bald alle zu AÜegrini's kascolta äsZU vominiIIIu8tri 'Tosoani (dort 20. Bl.) gehören würden.Nach diesem Schriftsteller war der Unsrige vonMantua gebürtig, blieb acht Jahre zu Bologna,und war um 1771. 28. I. alt. Neben dem Ge-nannten hätte er auch Vieles (an die 23. Bl.)nach C. Gregori, wie es scheinen will, bloß copirt.Nach einer andern unserer Quellen gehört zu sei-hen vorzüglichsten Arbeiten: 8tatus s xruppi in
broriöo e in rrmrmo, ehe 5ono in kirsnrie allavists äel ynbblicc»; äise^nate e rncise äa 6./^aLrei/mr öolo^nsse. kirenr. 777,
vacche (Vincenz dälle), ein Olivetaner-Lai-bruder, aus Verona gebürtig (und vielleicht Schü-
Vadder. 1969
ler seines Ordensbruders Fra Giovanni von Ve-rona, welcher letztere in Diensten Papst Julius II.stand), dessen der Abt I. Morelli in seinen:Xotüsie ä'opere lli cligegno nslia prima nistnclsl secolo XVI. Erwähnung thut, war ein be-rühmter Künstler in eingelegter hölzerner Arbeit(lsvori lli tarsin), wovon er besonders in dergrößer» Kapelle seiner Ordenskirche, St Vene-dekto novello zu Padua, an den Gestühlen rechterHand, schöne Proben ablegte. Wahrscheinlichblühete er zu Anfang des gedachten Jahrhunderts,kitturs 6s kaäova p. -6Z. ZoZ.
* vacche ria (Lorenz della), s. oben Loren;vaccaro.
vacher (der Ritter). Ein solcher wird irgend-wo, ganz ohne Weiteres, ein Seemaler genannt.
— — ( ). So heißt auch in einer unse-
rer Quellen, ein, wahrscheinlich von dem Obigenverschiedener Künstler, nach dessen Erfindung Des/ray Istombeauäe Voltaire konäro^e (daswäre!)gezeichnet, nnd Letellier solches gestochen habe.
* vachero (Nanni), f. Unghero im Ler.ohne daß wir eigentlich wissen, warum eine unse-rer Quellen auf diesen letztem Art. verweist.
vacheree ( )i So heißt im Almanachäs öeaux-TIrts pour l'an XII. (180Z.) ohneWeiteres, ein damals zu Paris lebender Bau-meister.
— — ( ). Und eben so nenntle Lrun's Kata-log vom Kabinet des Baron von Hoorn (180g.)einen Künstler, von dessen vortrefflicher Gold-schmiedsarbeit dort mehrere mit Steinen versetzteDosen (Pr. 5 g. Fr.) rubricirt werden.
vache; (le) s. oben Levachs.
— — ( ). Ein Knnstverleger neuerer
Zeit zu Paris. Bey ihm fand man z. B. dasBlatt: Oesceute äs N. K 4 . Uobert (deronauts)äan8 la plains 6s Usuvr^, ohne wettern Na-men, als den seinigen.
vadder (Ludwig de). Descamps 1 .2Z6.rühmt noch die angenehme Loccirung seiner Bäume,und den schönen Wiederschein derselben in denBächen; Andre sprechen von seiner Kunst in denWasserfallen, u. s. f. Wieder andere bemerken,daß er den Aufgang der Sonne, wie sie Nebelund Dünste vertheilt, und nach und nach.die Fer-nen enthüllt, zu beobachten, und vortrefflich dar-zustellen gewußt. In Deutschland findet sich vonihm, unsers Wissens, einzig in der Galerie Lich-renstein zu Wien eine kleine Landschaft. Vonseinen, in L. van Uden's Manier, selbst geetztcttBlättern nennt Rost V. 206. nur dreye; darun-ter eines in klein Querfolio: Landschaft mit ei,nem Sturme. Dagegen kennt Barrsch V. 61-70.eilfe dergleichen, welche aber eben wenig bekanntseyen, wahrscheinlich weil viele Liebhaber solchefür Arbeiten von van Uden gehalten, denen sie,wie oben auch Rost bemerkt, ungemein ähnlich,und nämlich mit einer leichten Nadel, aber übri-gens mit wenig Geschmack gefertigt seyen. Essind erstlich eine Folge von acht Blättern ( 3 "7—9," dr. 2" 7—8'" hoch): Der große Bach amWegrand; die hohlen Bäume; das Haus im Ge-büsch; das Wasserstück; die Baumpflanzung; dermit Bäumen besetzte Hügel; das Dorf auf demHügel; die große Bauernhütte. Dann noch dreyeinzelne: Der Falkenier, der sich schlängelnde Bach,und die Landschaft mit dem Platzregen (die näm-liche, welche bey Rost der Sturm heißt). Dieseletztere ist sonderbar bezeichnet: Zur Rechten: A.ste pinx st kes. In der Mitte: kr. V.
S. ^V^nZasrcis exc. und zur Linken: Vorder-mann. Dieser letztere hat wahrscheinlich das vondem Unsrigen geetzte Blakt mit dem Grabstichelvollendet; dasselbe ist das größte der Sammlung
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