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Wett.
W est'rrenen.
Wejireenen (van). Ein solcher, ob selbstüusübender Künstler, ist uns unbekannt, gab1804 im Haag bey P. van Dalen - Wetters, inniehrern Blattern einen Plan von dieser Stadt nacheiner Zeichnung aus dem XI. Jahrh, wo diesealte Residenz der Grafen von Holland bereitssoll bestanden haben.
weström ( ), vermuthlich ein Schwelst-
scher Maler; er blühte zu Ende des vorigen Jahr-hunderts. Nach ihm hat Lips das Bildniß desSchriftstellers Kosegarten, und das der Alwin«Kosegarten, beyde in gr. 8°. gestochen; dann E.F. Stölzel in Med. kl. 4°.; König von Schwe-den, Gustav III.
Westrup (Andreas), erhielt auf Lör Kunst-akademie zu Kopenhagen eine Preißmeüaille imZeichnen nach dem Modell i8n6. Lunsthistorie! Danmark af weist wich.
* wer ( de) oder Dewer, ein Geschichts-maler, wird von Hsothnagel NA 87. und 307.angeführt. Ob derselbe mit dem Joh. de weerdes Lex. und der gegenwärtigen Zusätze, oder miteinem der nachkommenden Werk Eine Person sey,ist uns unbekannt.
* Webe (Franz de). Das Lex. weist aufseinen Art. Ampringer, wo ein solcher unter denMalern erscheint, die an der Drüßler-Galerie gear-beitet haben, bemerkt aber dabey, daß Teniewsin seinem Dkesrrc» pictor. viele Namen falschgeschrieben , und glaubt, eS dürfte unter dem Uns-rigen der Geschichtsmaler Franz de Wir zu ver-stehen seyn. Dagegen macht üuch Männlich l.461. ein eigenes Ens aus ihm „ Von den Lebens-umstanden dieses Künstlers" (sagt er) „ist unszwar nichts bekannt. Wir haben aber verschiedeneGemälde dieses Meisters gesehen, die mit Remrbrandts Namen gezeichnet waren, welches ein be-kannter Betrug gewinnsüchtiger Gemäldehändletist, wodurch sie die Liebhaber irre führen, de wertemalte kleine historische Bilder in Nembrandts Ma-nier; er war ein Nachahmer dieses großen Ma-lers, und blieb folglich unter seinem Urbilde zu-rück. Seine Färbung ist nicht so glühend, sokräftig wahr, und seine Compvsikion nicht so geist-reich und groß, als die des letzttrn. Von ihmbesitzt die Gallerie zu München: Die drey Män-ner im Feuerofen, von dem Engel gerettet, uudein Opfer Abrahams, jenes ein kleines Bild aufHolz, dieses hingegen 6* 2" hoch, 4^ 3 " br. aufLeinwand *). Dann hat die Gallerie zu Schlers-heim noch von ihm eine Aufwerfung Lazari, wie-der klein auf Holz. S. auch den gleich vorher-gehenden Art.
* weth (Mönsu), s. vouet im Lex. und oben,und Grver oben.
werschervickf ) Medailleur zu Berlin,s. oben Weckschernick.
* Werst ein, s. wertstem im Lex. undunten.
Wett (Emanuel dö) oder Dürvetd, wahr-scheinlich des Nachfolgenden Bruder. Er malteschöne historische, oft sehr große Bilder mit einerMenge Figuren, die aber selten mehr als 8" Hohehatten. Er folgte Rembrandt nach, noch mehr aberGerbrand van den Ekhout, und Moses van Wtensbroeck. Seine Bilder unterscheiden sich von denen
seines Bruders dadurch, daß er fast allenthalbenseine Compvsilion in Landschaften anzubringensuchte, die im Geschmacke Wtenbroecks, aber Hellergemalt sind, und womit er den Hintergrund sehegut ausfüllte. Seine Zusammensetzungen sind nichtimmer schön, und sein Colorit ist farbiger als esJohann auftrug. Auch führte er nicht so fleißigaus. Matthias Dersterreich hat ihn bey Be-schreibung des Stenglischen Kabineks sehr irrigmit dem anfangs historischen, hernach aber alsPerspektivmaler bekannt gewordenen Emanuelde Witte unter NA XXX. verwechselt. Dasbort aufgeführte Bild stellt die Ersaufung Pha-raos im rothen Meere vor, ein Sujet das unserEmanuel sehr oft behandelt hat, von dem diesesBild auch gewiß ist. Ü/KMÜN-'F.
IZ—14. Von ihm besaß das Kabinekdes H. Hof- und Landgerichts-Advokaten Schmidtzu Liel (1809) eine Landschaft mit Gezelten, vordenen sich mehrere Familien beschäftigen-
wett (Johann de) oder Düroeik. Auf er-stere Art schrieb er sich, nachdem er eine Zeitlangin Holland sich aufgehalten. Zu Hamburg iö 3 c»geboren, kam er nämlich in Nembrandts Schule.Dort wurde er in kurzer Zeit ein sehr schätzbarerMaler- Er vereinigte in manchem seiner vortreff-lichen Gemälde die Manieren Gerard Douws undseines Lehrmeisters, in einem Grade, daß, wennman den eigenthümlichen Geist Nembrandts nichtrichtig gefaßt hat, sie fast für die ausgefuhrtestenWerke desselben genommen werden könnten. SeineBilder stellen gemeiniglich Opferungen im Innernder Göttertempel, oder biblische Vorgänge dar.Die Wahl seiner Ideen ist oft edel, und seineComposition reizend. Die Zeichnung seiner Figu-ren ist weit idealischer und richtiger, und die Be-leuchtung der Gruppen eben so meisterhaft, alsbey Rembrandt; alles aber mehr ausgeführt.Er wußte seinen Gemälden so viel Großes undGefälliges zu geben, daß.man sie zu den Werkender beßlen Meister gesellen darf. In Sundenwider das Costume giebt er feinem Meister nichtsnach. Nach Nembrandts Tode gieng Duwett wie-der nach Hamburg, und malte viele schätzbare Stücke,wovon ma» noch manche findet; die vorzüglichstenaber sind von Kunsthändlern ins Ausland geführt;man hat auf manchen derselben den Namen aus-gelöscht, und sie für Werke Nembrandts verkauft,weil diese zu sehr hohen Preisen bezahlt werden«Dürverr malte zwar manches große Bild, aberseine Figuren hatten niemals auch nur halbe Le-bensgröße; sie haben, gleich denen Emanuels,selten über 8" Höhe. /(a M (iHrrt.'Ä'-11—12. Von ihm besaß das gleich vor-bcnannte Kabinet Schmidt zu Riel vier Bilder:Elieser hält bey Rebecca an; Joseph mit seinenBrüdern, wie der Becher aus Benjamins Sackgenommen wird; Salomo «ufdem Thron empfängtdie Königin von Saba. In einem vierten Bildegeht rechts das israelitische Volk bergauf; imVorgrunds stehn Moses und Aaron auf einem Fel-sen; links ersauft Pharao mit seinem Heer im Ro-then Meere. Alle diese Bilder werden im Kata-log sehr gepriesen, und zumal das letztere „kunst-reich gemalt" genannt. Nach ihm hat Lemke(l 65 i) ein kleines aber seltenes Blatt in Rem<brandts Geschmacke geetzt: Die Verkündigung andie erschrockenen Hirten.
— — — (Gebrüder de), Söhne des obi-gen Johann, welche die Bilder ihres Vaterssowohl, als des obigen Emanuel de Wert sehroft copirten, und auch einige eigne, in deren Ma-
Letzteres erscheint auch in dem neuen Katalog von Schleisheim (als 1810 dort befindlich), hier mit demMaaße 4^ 8" hoch, 4' s" br. nebst beygefügter Bemerkung, daß dasselbe mit V. >V«tt bereichnet,ein solcher Künstler aber in der Geschichte sonst nicht bekannt sey.