Wett.
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nier mittelmäßig compom'rten, schlecht colorirten undgemalte Erfindungen für die Arbeiten dieser Män-ner ausgaben. 77 « «r /)«>'§. - ^Vsc/rr-. i/,.
X6. Die Vorbenannten de Wert oder Düwettsind alle in Hamburg geboren, und ihr Geschlechtist ausgestorben. Auffallend ist es, daß kein hol-ländischer Schriftsteller von den beyden so sehr ge-schickten Künstlern Johann u. Enianuel Dürverk,die sich doch in Amsterdam unter Rembrandt sosehr vervollkommneten, Erwähnung thut. I. c.iH — 15 .
Wert ( ). Von einem solchen (ob Vieh
leicht von einem der obbenannten Söhne vonJohann) besaß des oft erwähnte Kabinet Schmidtzu Liel (i8og.) ein schönes, ganz im Geschmackevon Arnold Houbraken gemaltes Bild: Das Innereeines Bauernhauses, wo getrunken, gespielt undgetanzt wird.
— s. auch gleich oben Wer, und obenund im Lex. Were.
werter (Hans), ein Glockengießer. S. untenSim. Wild.
* Werkstein (Friedrich). Nach ihm gestochenhaben z.B. E. Schalch das Bildniß des TheologenJ.R. Zwinger, P. Schenk (wahrscheinlich geschabt)dasjenige von A. Grapheus, und I. I. Thourneiserdie des Theologen Peter Werenfels, und desArztes Emanuel König. Mn.
Werkstein (G.) )
> S. den gleich ff.Art.
— — (Jacob.) )
— — (R.). Auf mehrern von P. von Gunstgestochenen Dildniffen, z.B. des RechtsgelehrtenGerl. Suiker, des Prinzen von Wales GeorgAugust rc. findet sich die Adresse: 7 ?. er 6.Lxeuäerunt. Beyde waren zu Ende des XVII.Jahrh. Buchhändler zu Amsterdam, die den Kupfernzu Büchern ihres Verlages ihre Adresse aufstechenließen. I. Werrstein, Buchhändler zu Amsterdamum i? 4 o, verfuhr eben so, z. B. aufBildnissen vonHoubraken. Mn.
Weyel (Andreas), fertigte 1626 die Deckeund das Gestühle der Kirche zu Krumbhennersdorfbey Freyberg in Sachsen, W »lisch FreibergerRirchenhistorie II. Z99.
— — (Anton). So heißt irgendwo ein um1700 lebender Kupferstecher, der allerhand kleineBlätter, und dann Bildnisse dunkeler Männer mitlauten Namen, wie z. B. des Johanns von Veltheim,Erbschenken von Hildesheim, und Erbküchenmeistersvon Braunschweig (dies nach eigener Zeichnung),dann des Gottesgelehrten E. Prätorius u. s. f.gekratzt habe.
— — (Franz), Hofgärtner von Chur-Cölln,zu Augustusburg. 1768.
— — (Johann Adam Ludwig, gewöhnlichJohann Ludwig), der Sohn eines Geistlichen,geb. zu Mönchberg 1706. Er studirte, bereisteverschiedene Länder, wurde 1774 Pagenhofmeisterzu Anspach, erhielt den Titel als Kön. Preußischergeheimer Hofrath, und lebte noch 1806 in gedach-ter Stadt. Er war ein großer Kunstfreund, dereine artige Kupferstichsammlung besaß, in Pastellmalte, und gut zeichnete. Unter andern tuschte erauf seinen Reisen die schönsten Gegenden in Bister.Fikenscher gelehrtes Mrstenrh. Laireur.
— — (Johann Baptist), war des Fürstenvon Fürstenberg tzofgärtner zu Donaueschingen
Weßel.
1799, und Joseph Weyel, in gleichen Diensten,damals solches zu Hüsingen. In 1766 war einThomas weyel, Hofgärtner zu Donaueschingen;so wie gedachter Joseph (w) Untergärtner da-selbst. Mrc.
Weyel (Johann Ludwig), s. obigen JohannAdam Ludwig Weyel.
— — (Joseph), f. obigen Joh. Bapr.Weyel.
— — (Sebastian), ein Architekt der in 178..als Conducteur in chursachsische Dienste trat-
— — (Thomas), s. oben Johann B.weyel.
— — ( ). Eine Leipziger Buchhandlungbot in 179g aus: weyel's in Rupfecgestochene Vorschriften, zu Erlangung ei-ner guten kaufmännischen Hand. Preiß 20Groschen.
— - ( ). In Mensel'-Miscell.XXIX. 260 — 61. liest man in: Artistisch. Be-merkungen a. e. Reise d. einige Gegenden d.Fränkischen-Breises, was folgt: „Noch muß ichSie mit einem Manne bekannt machen, den Sie schonals Schriftsteller durch seine deutsche Ausgabe vonHollands philosophischen Anmerkungen über dasLüsterne cls ls naturs u. s. w. kennen werden,welcher aber auch als Künstler und Kunstkenner,hauptsächlich der Antike, von Ihnen naher gekanntzu seyn verdient. Es ist derMarkgxaflich-Ansba-chische Hr.Hofkammerath und Bibliothekar Weyel,ein Mann, der in den mehresten Fächern derKunst sich viele Kenntnisse gesammlet, schöne Rei-sen durch die Schweiz , Frankreich, England undItalien gemacht hat, bey dem Sie nicht nur eineschätzbare Biblioihek, besonders, was die englischeund französische Litteratur, Naturgeschichte undMathematik betrift, sondern auch eine auserleseneSammlung von französischen, englischen und an-dern Kupferstichen unserer neuen Meister antreffenwerden. Er besitzt ohne Zweifel auch eine dervollständigsten Sammlungen von Pasten und Schwe-felabgüssen, und wohnt im Residenzschlosse, woer vorlrefiich eingerichtet ist. Er selbst ist einguter Zeichner und malt in Pastell. Ich sah vonseiner Hand unter andern ein großes- richtig undlebhaft gezeichnetes Blatt, welches den Ulyssesin dem Momente vorstellt, wo ihm Liresias unddie übrigen Schatten erscheinen; dann verschiedenemit Bister lavirte Zeichnungen von Ruinen undLandschaften, welche er zum Theil auf feinenReisen verfertiget hat, und keinen gemeinen Dilet-tanten verrathen."
Weven (Johann), ein irrigerName für obi-gen weren.
* Weuer, ein irriger Name für Weyer imLex. und unten.
Wey (F-). Also (vielleicht abgekürzt in demGeschlechtsnamen) bezeichnet sich der Radirer einesunbedeutenden Blattes, zu des M. Wasmuth:^Nlmles ooell et tsmporam rsstituti, welchesWerk zu Kiel 1684 Fol. erschien.
— (Gabriel), eine Kürzung des im Lex.und unten erscheinenden Namens GabrielWeyerauf Kupferstichen. TlTrc.
*weyandt( ), hieß Ludwig. DieserSchwede hatte in Italien studirt, und hielt sichdann an dem Holstein-Gotkorpischen Hofe auf.
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