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Meine letzte Reise nach Paris / [von Jakob Heinrich Meister]
Entstehung
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tliigt, diese heifshungrige Menge mit den Flinten-kolben zu zerstreuen. In dem Wirthshause , wowir uns befanden , war kein Stück Brodt zu haben.Ich lief selbst zu fünf bis sechs Bäcker- oder Paste-(etenbäckerbuden , die ich ganz leer fand. In derletzten bot man mir aus Gefälligkeit ein Duzendalter, kleiner Savo^erzwiebäcke an, die ich mitzwölf Livres bezahlte. S. 30.

7. ) Die über alles gebietende Nothwendigkeitder Umstünde hat die Regierung gezwungen, mitmehr oder weniger Strenge das Gesetz der Requi-sitionen in Natura wieder einzufiihren. Aller er-habenen Träumereien unserer neumodischen, phi-lanthropischen Systeme ungeachtet, wird man dochfrüh oder spät zu Colberts Anordnungen über dieVersorgung der öffentlichen Märkte mit Lebens-mitteln , oder zu Irgend einem andern verbietendenGesetze der Art seine Zuflucht nehmen müsseu ,wenn man anders nicht will, dafs ein Theil vonFrankreich den andern vor Hunger und Elendumkommen lasse. S. 31,

8. ) In seinen Versuchen, I. 3. Cap.9. S. 39.

9. ) Bei meiner Heimkehr in die Schweiz kamich etwa gegen zehn Uhr Abends in ein kleinesWirthshaus zwischen Bdford und Basel. Ichfand in dem einzigen Zimmer, wo man bleibenkonnte , etwa ein halb Dutzend Bauern um einenTisch her, dicht neben dem, wo man uns unser