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Alles an Personen und zu festlichen Gelegenheiten Gedichtete enthaltend.
Sollten aber wir, die Frauen,Dankbar solche Bruder preisen,Die in's Innere zu schauen,Immer uns zur Seite weisen!
Doch Amalien, der hehren,
Die auch euch verklärt erscheinet,Sprechend, singend ihr zu Ehren,Sind wir doch mit euch vereinet.
Und indem wir eure LiederDenken keineswegs zu stören,Fragen alle sich die Brüder:
Was sie ohne Schwestern wären?
Trauerloge.
Der Prinzessin Karoline gewidmet 18IK.
An dem öden Strand des Lebens,Wo sich Dün' aus Düne häuft,
Wo der Sturm im Finstern tränst,Setze dir ein Ziel des Strebens.Unter schon verloschnen SiegelnTausend Väter hingestreckt,
Ach! von neuen frischen HügelnFreund an Freunden überdeckt.
Hast du so dich abgefunden,
Werde Nacht und Aether klar,
Und der ew'gen Sterne SchaarDeute dir belebte Stunden,
Wo du hier mit Ungetrübten,Treulich wirkend, gern verweilst,
Und auch treulich den geliebtenEwigen entgegen eilst.
Dank des Sängers.
Von Sängern hat man viel erzählt,Die in ein Schloß gekommen,
Wo nichts ermangelt, nichts gefehlt,Sie haben Platz genommen.
Doch war wo, irgendwo ein Platz,Vergleichbar diesem Brüderschatz,Wo auch ich Platz genommen?
Ihr fraget nicht, woher ich sey,
Wir alle sind von oben;
Doch singend wird der Freie freiUnd darf die Brüder loben.
Die Brust entlöse der Gesang!
Was außen eng, was außen bang,Uns macht es nicht beklommen.
So hab' ich euch denn schon den Dank,Den ich gedacht, erwiesen,
Und euch mit Tönen rein und schlankAls Würdige gepriesen.
Was bleibet übrig als der Schall,
Den wir so gerne hören,
Wenn überall, allüberallIm Stillen wir uns vermehren.
Zur Logenfeier
des
dritten Septembers 1825.
Einleitung.
Einmal nur in unserm Leben,
Was auch sonst begegnen mag,
Ist das höchste Glück gegeben,
Einmal feiert solchen Tag!
Einen Tag, der, froh erglänzend,Bunten Schmucks der Nacht entsteigt,Sich gesellig nun bekränzendSegensvoll zum Berge neigt.
Darum öffnet eure Pforten,
Laßt Vertrauteste herein;
Heute soll an allen OrtenLiebe nah der Liebe seyn!
Imischcngcsaiig.
Laßt fahren hin das Allzuflüchtige!
Ihr sucht bei ihm vergebens Rath;
In dem Vergangnen lebt das Tüchtige,Verewigt sich in schöner That.
Und so gewinnt sich das LebendigeDurch Folg' aus Folge neue Kraft;
Denn die Gesinnung, die beständige,
Sie macht allein den Menschen dauerhaft.
So lös't sich jene große FrageNach unserm zweiten Vaterland;
Denn das Beständige der ird'schen TageVerbirgt uns ewigen Bestand.
Zchiußgesang.
Nun auf und laßt verlauten,Ihr brüderlich Vertrauten!Wie ihr geheim verehret,Nach außen sey's gekehret!Nicht mehr in SälenVerhalle der Sang!