an Pri'KiM und ju keStlichrn Gelegeuhriten Gedichtrtr enthaltend.
Symbolum.
Des Maurers Wandeln.
Es gleicht dem Leben,
Und sein BestrebenEs gleicht dem HandelnDer Menschen auf Erden.
Die Zukunft decketSchmerzen und Glücke.Schrittwcis dem Blicke,Doch ungeschrecket,
Dringen wir vorwärts,
Und schwer und schwererHängt eine HülleMit Ehrfurcht. StilleRuhn oben die SterneUnd unten die Gräber.
Betracht' sie genauer,
Und siehe, so meldenIm Busen der HeldenSich wandelnde SchauerUnd ernste Gefühle.
Doch rufen von drübenDie Stimmen der Geister,Die Stimmen der Meister:Versäumt nicht zu übenDie Kräfte des Guten!
Hier winden sich KronenIn ewiger Stille,
Die sollen mit FülleDie Thätigen lohnen!
Wir heißen euch hoffen.
Loge.
Verschwiegenheit.
Wenn die Liebste zum ErwiedernBlick auf Liebesblicke beut,
Singt ein Dichter gern in Liedern,Wie ein solches Glück erfreut!
Aber Schweigen bringet FülleReicheren Vertrauns zurück;
Leise, leise! stille, stille!
Das ist erst das wahre Glück.
Wenn den Krieger wild Getöse,Tromm'l und Pauken, aufgeregt,
Er den Feind, in aller Blöße,Schmetternd über Länder schlägt;Nimmt er, wegen Siegsverheerung,Gern den Ruhm, den lauten, an,Wenn verheimlichte VerehrungSeiner Wohlthat wohlgethan.
Heil uns! Wir verbundne BrüderWissen doch, was keiner weiß;
Ja, sogar bekannte LiederHüllen sich in unsern Kreis.
Niemand soll und wird es schauen,Was einander wir vertraut:
Denn auf Schweigen und VertrauenIst der Tempel aufgebaut.
Gegentoast der Schwestern.
Zum 2t. Oktober 182Ü,
dem Stiftungs- und Amalienfeste.
Unser Dank, und wenn auch trutzig,Grüßend alle lieben Gäste,
Mache keinen Frohen stutzig:
Denn wir feiern eure Feste.