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Alles an Personen und zu festlichen Gelegenheiten Gedichtete enthaltend.
So entrinnen jeder StundeFügsam glückliche Geschäfte.
Segen Dir von Mund zu Munde!Neuen Muth und frische Kräfte!
Än Lord Syron."
182g.
Ein freundlich Wort kommt eines nach dem andernVon Süden her und bringt uns frohe Stunden;Es ruft uns auf, zum Edelsten zu wandern,
Nicht ist der Geist, doch ist der Fuß gebunden.
Wie soll ich dem, den ich so lang begleitet,
Nun etwas Traulichs in die Ferne sagen?
Ihm, der sich selbst im Innersten bestreitet,
Stark angewohnt, das tiefste Weh zu tragen.
Wohl sey ihm doch, wenn er sich selbst empfindet!Er wage selbst sich hochbeglückt zu nennen,
Wenn Musenkraft die Schmerzen überwindet;
Und wie ich ihn erkannt, mög' er sich kennen.
Ottilien von Goethe.
Ehe wir nun weiter schreiten,
Halte still und sieh Dich um!
Denn geschwätzig sind die Zeiten,Und sie sind auch wieder stumm.
Was Du mir als Kind gewesen,Was Du mir als Mädchen warst,Magst in Deinem Innern lesen,Wie Du Dir es offenbarst.
Deiner Treue sey's zum Lohne,Wenn Du diese Lieder singst,
Daß dem Vater in dem SohneTüchtig-schöne Knaben bringst.
An Geheimerath von Willemer.''
Reicher Blumen goldne RankenSind des Liedes würd'ge Schranken,Goldneres hab' ich genossen,
Als ich Euch in's Herz geschlossen.
Goldner glänzten stille FlutheuVon der Abendsonne Gluthen,Goldner blinkte Wein, zum SchalleGlockenähnlicher Krystalle.
Weisen Freundes goldne WorteLispelten am Schattenorte.
Edler Kinder treu Bekeuntniß,Elterliches Einverständniß,
Goldnes Netz, das Euch umwunden:Wer will dessen Werth erkunden?Wie dem heil'gen Stein der AltenMuß sich Golde Gold entfalten.
Und so bringt vom fernen OrteDieses Blatt Euch goldne Worte,Wenn die Lettern schwarz gebildetLiebevoll der Blick vergüldet.
An Grafen Paar/'
CurlSbat, den 12. August 1818.
Der Berge denke gern, auch des Gesteins!Sie waren Zeugen freundlichsten Vereins :Zutrauen, schnell gegeben, schnell gefunden,Beschleunigte das Glück gezählter Stunden.Behagen schaut nicht vorwärts, nicht zurück,Und so verewigt sich der Augenblick!
An Grafen Paar. °
Curisbud. um 18. August 1818. Nachts.
Dem Scheidenden ist jede Gabe werth,
Ein dürres Blatt, ein Moos, ein Steinchen aus der Quelle,Daß er des Freunds gedenke jener Stelle,
Wohin er ewig hin und hin begehrt:
Ein Zeuge Lleibt's, wie sinnig sie gewandelt.
So wird ein Nichts znm höchsten Schatz verwandelt.
Wenn aber solche Gabe tiefen Werth,
Gestaltet, mit sich führt, für sich allein
Dem Sinn des Künstlers wünschenswerth begegnete;
Wie muß das nun ein Schatz der Schätze seyn,
Wenn ihn der Freund im Scheiden treulich segnete!
Der Gräfin Minne O'Donell,
die eine meiner Schreibfedern verlangte. 20
Als der Knabe nach der Schule,
Das Pennal in Händen, ging,
Und mit stumpfer FederspuleLettern an zu kritzeln sing,
Hofft' er endlich schön zu schreibenAls den herrlichsten Gewinn:
Doch daß das Geschriebn! bleibenSollte, sich durch Länder treiben,