Eine Welt von Schatten bilde;Denn das irdische GefildeSchattet oft nach eignem Sinn.
An Personen.
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Än Gräfin Kapp, geb. von Kothberg.
Den 7. Jnli 1827.
Zu dem Guten, zu dem SchönenWerden wir uns gern gewöhnen;
An dem Schönen und dem GutenWerden wir uns frisch ermuthen:
So bedarf es Deinen WegenWeiter keinen Reisesegen.
Än dieselbe.
Im Mai 1828.
Nach dem Tode ihres einzigen Sohnes.
Weimar, das von vielen FreudenWie ein Frühlingsbäumchen grünt,Warum gabst du Ihr die Leiden?
Ihr, die reinstes Glück verdient.
In ein Stammbuch.
Dieß Album lag so manches Jahr in Banden,Nun richtet sich's zu frischer Wandrung auf;Bon früher Welt sind Freunde noch vorhanden:Erneue sich ein heitrer Tageslauf!
Mit einem Glatt c-ul/einum.
Was erst still gekeimt in Sachsen,
Soll am Maine freudig wachsen;
Flach auf guten Grund gelegt,
Merke, wie es Wurzel schlägt!
Dann der Pflänzlein frische MengeSteigt in lustigem Gedränge.
Mäßig warm und mäßig feuchtIst, was ihnen heilsam däucht;
Wenn Du's gut mit ihnen meinst,
Blühen sie Dir wohl dereinst.
Mit einem Glatt derselbigen pflanze.
Wie aus Einem Blatt unzähligFrische Lebenszweige sprießen,
Wögst, in Einer Liebe selig,
Tausendfaches Glück genießen!
Flora, welche Jena's GauenReich mit Blum' und Früchten schmückt,Ist verwundert anzuschauenWas ein fremder Himmel schickt.
Sorget nun, in dichten Häusern,
Daß auch hier der Wachsthum frei,
Daß den allerzartstcn ReisernHier ein ewiger Sommer sey.
Frllhlingsblllthen sind vergangen,Nun dem Sommer Früchte sprießen;Ros' und Lilie soll erlangen,
Den erhabnen Fremid zu grüßen.
Heiteres Mißverstän-riiß."
Wer hat's gewollt? wer hat's gethan?So Liebliches erzielt?
Das ist doch wohl der rechte Roman,Der selbst Romane spielt.
Serichtigt.
Verirrtes Büchlein! kannst unsichre TritteDa oder dorthin keineswegs vermeiden;Jrrsternen zu bewegst du deine Schritte,
Und vor dem Kommen bist bereit zu scheiden.
Für dießmal aber wollen wir dich fesseln,
Du sollst mir diese Botschaft nicht verfehlen;
Sey es durch Rosen, Dornen, Veilchen, Nesseln,Nur immer grade zu, geh' zu Adelen!
Der Demoiselle Schmehling,
nach Aufführung der Hassischen Lantu LIena ul Ouivsrio
Leipzig 1771.
Klarster Stimme, froh an Sinn,
Reinste Jugendgabe,
Zogst Du mit der KaiserinNach dem heil'gen Grabe.
Dort, wo alles wohlgelang,
Unter die Beglückten
Riß Dein herrschender Gesang
Mich den Hochentzückten.
Goethe, Werke. I.
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