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Alles an Personen und zu festlichen Gelegenheiten Gedichtete enthaltend.
Auf Kosegarten's Grab.
Dessen Kinder.
Laßt nach vielgeprüftem LebenHier den edlen Pilgrim ruhn!
Ehrt sein Wollen und sein Streben,Wie sein Dichten und sein Thun!
Dem Schauspieler Malkolmi
das Publicum.
Reichen Beifall hattest Du erworben,Allgemeine Neigung rein erzielt;
Viel Personen sind in Dir gestorben,Und Du hast sie alle gut gespielt.
An die neunzehn Freunde in England
am 28. August 1831.
Worte, die der Dichter sprichtTreu in heimischen Bezirken,
Wirken gleich, doch weiß er nicht,
Ob sie in der Ferne wirken.
Brüten! habt sie aufgefaßt:
„Thät'ger Sinn, das Thun gezügelt,Stetig Streben, ohne Hast!"
Und so wollt Jhr's denn besiegelt.
An Fräulein Ulrike von Poguiisch.
Mit ein em Bildchen.
Alter Held schützt alte Bücher,
Doch das Wetter zieht vorüber.
Unsre holden jungen KriegerSchützen hübsche Mädchen lieber.
An Madame Larlyle nach Edinburg.
Auf eine zierliche Visitenkarte.
Augenblicklich aufzuwartenSchicken Freunde solche Karten;
Dießmal aber heißt's nicht gern:
Euer Freund ist weit und fern.
An dieselbe.
Mit einer Drahtkette.
Wirst Du in den Spiegel blickenUnd vor Deinen heitern BlickenDich die ernste Zierde schmücken;Denke, daß nichts besser schmückt,Als wenn man den Freund beglückt.
Derselben.
Mit einer weiblichen Arbeit.
Edle deutsche Häuslichkeit,Ueber's Meer gesendet,
Wo sich still in ThätigkeitHäuslich Glück vollendet.
Derselben.
We imar, den 27. Decemb er 1827.
Zur Lrujlnadcl.
Wenn der Freund auf blankem GrundeHeute Dich als Mohr begrüßt,
Neid' ich ihm die sel'ge Stunde,
Wo er Deinen Blick genießt.
Zinn Armband.
Dieß feßle Deine rechte Hand,Die Du dem Freund vertrauet;Auch denke, daß er fern im LandNach Euch mit Liebe schauet.
An die Damen Duval zu Lartigny
im Eanton Genf.
Weihnachten 1828.
Glücklich Land, allwo CedratenZur Vollkommenheit gerathen,
Und zu reizendem GenießenKluge Frauen sie dnrchsüßen!
Solches löbliche BefleißenMuß der Dichter höchlich preisen,
Wenn er kostet die VollendungSolcher höchst willkommnen Sendung.