Buch 
Briefe der Elisabeth Charlotte von Orléans 1673 bis 1715 / Ausgewählt, mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Ludwig Geiger
Entstehung
JPEG-Download
 

Briefe der Elisabeth Charlotte von Orleans. 41

xrsnärs äs uouvsna. au ruonäs su vous xlaiAnanb ä'sux;ainsi ms^rissri Iss st prsus^ paar votrs sousolntiou gastout Is ivonäs auosi dien gas moi vous rsuck snstios. Diesist alles was ich mich von dieser Sache erinnern kann, lasse E. L.also selber judizieren, ob ich recht oder unrecht habe, und redealso weiter nichts hiervon, nur das muß ich noch sagen, und diesenBrief oder vielmehr dies Buch zu enden, denn man kann es nichtmehr einen Bries nennen, habe aber E. L. alles so ausführlicherzählen wollen, weil ich einmal eine recht sichere Gelegenheit habe.Im übrigen, wie meine Feinde sonst meine Domestiken bestechenund sonst für Ränke und Praktiken haben mir zu schaden, wirdWendt E. L. erzählen können, wenn Sie ihm die Gnade thunwerden anzuhören, woraus E. L. je mehr und mehr mein Glückersehen werden.

An die Kurfürstin Sophie.

(7) St. Cloud, 26. Juni 1686.

.Im übrigen, so möchte ich wohl von Grund

meiner Seele wünschen, daß alle jetzige Devoten sich hätte schiergesagt Bigotten) E. L. Predigt möchten folgen und Alles suchen,so Einigkeit und Ruhe bringen möchte. Allein bisher sind dasihre Maxime gar nicht, sondern man sucht nur alles gegenein-ander zu hetzen, Mann gegen Weib, Vater gegen Sohn, Dome-stiken gegen dero Herren, und was dergleichen mehr sein mag, soauch in der That alles unlustig und unglücklich macht, und möchteman wohl in diesem Stück sagen, wie der alte Rabenhaupt:klon soui-, woMlsur, Sie Hausen wie der Teufel." Auch istein andres altes deutsches Sprichwort, welches ich jetzt wohl ver-spüre, welches sagt, wo der Teufel nicht hinkommen kann, daschickt er ein altes Weib hin, welches wir alle, so in der könig-lichen Familie sind, wohl erfahren, aber genug hiervon; einmehreres wäre nicht ratsam. Was ich aus E. L. Predigt tröst-liches vernehme, ist, daß ich mehr Religion habe als alle großeDevoten, denn ich lebe so wohl ich kann und thue niemandennichts zu Leid und wenn ich nicht eher in den Nsrours Anlaut

') Die französische, seit 1672 in Paris erscheinende Zeitschrift,die über alles Neue in Hof- und gelehrten Sachen berichtete, mitbesondrer Vorliebe aber galante Abenteuer erzählte.