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Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft Erstes [bis Sechstes] Buch / Durch Johannes Müller
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Geschichte der Schweiz. ,29

und Rath Beystand mit Leib und Gut; in allemwas dem Reich und was den Gotteshäusernunschädlich ist, vollkommenen Gehorsam; beson-ders dem Bürgermeister, so lang derselbe lebt. Soschwöre auch der Bürgermeister gerechtes Gericht, und nach bestem Vermögen seines Leibes und Guteswachsamen Schirm der Stadt. Es werden alleRitter und alle ohne Handwerk lebenden Bürgervereiniget in eine Constabel (oder Kriegsgesell-schaft) und sotten tragen der Stadt Banner von Zürich und warten des Bürgermeisters und gemei- nen Wesens in aller Noth. Es ernenne der Bür-germeister jährlich zween Ritter und Edelknechte,und vier nach Wolgefallen, Ritter oder Bürger,zu wählen von den Constablern dreyzehen Rathsher-reu; sechs Ritter und sieben Bürger. Es werdenalle Handwerke eingetheilt in dreyzehen Zünfte un-ter dreyzehen Banner: eine Zunft soll bestehen ausMeister und Gesellen, deren der erste durch die mei-sten Stimmen der letzten beym Eid gewählet wer-hden, und ein Handwerkömann, der Stadt alterBürger und ihr Einwohner seyn soll, ein Mannvon ehelicher freyer Geburt ^), von Ehre, Gut,Witz und Bescheidenheit. Nach sechs Monatenseines Amtes werde von seinem, oder, wo auf ei-ner Zunft mehrere Handwerke sind, von einem an-dem Hankwerk ein anderer Zunftgenojse zu seinem

Nach-

nachsifolgenden Verfügungen oder erlnuterungsweisebeyfüge- der erst geschworne Brief der ^mdt Zü-rich, Dienstags vor S- Mac. Magd. »zzb darirt.ISO) Loimk-üribüs. Siehe a« comes dcabuli,

conlkubuiLl-iag.

>5») Räthe UNO Bürger l gz?. Nach teutschen Rechtendurften Unehliche und Herrenleute nicht richten.

Melig. X Vll. S. ll. Lhch. I