Vorrede.
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zu erleichtern schien. Aus diesem Gesichtspunkt sind auch die Be-merkungen zu beurtheilen, die ich auf S. 123—125 habe abdruckenlassen. Die Nachweise und Anmerkungen, die nicht aus dem 'Nach-laß, sondern von mir herrühren, habe ich durch Klammern sseingeschlossen.
Ein größeres Originalmannskript*) „Preußen und Polen1791—92 nach den Berliner Akten" ist S. 248—258 mit Weg-lassung einiger Randbemerkungen, die als Anhaltspunkte für denVertrag dienen sollten, unverändert wiedergegeben; es wird sach-lich von Interesse sein und sprachlich vielleicht als Probe dienenkönnen, wie weit sich der Stil des Redners Hausier von demdes Schriftstellers unterschied.
Die mitgetheilte Quellcnliteratur ist aus dem Grundriß über-tragen und, so weit meine Kenntniß reicht, ans den neuesten Er-scheinungen vervollständigt worden. Was Hänsser von älterenWerken nicht anführt, habe ich nicht nachgetragen, weil ich glaubteannehmen zu dürfen, daß er sie aus Gründen weggelassen, sonstwürde ich Beaulieu, Dahlmann u. A. nicht ungenannt ge-lassen haben.
Die Eintheilung in Abschnitte und Paragraphen ist gleich-falls ans dem Grundriß beibehalten worden, einmal, weil ich michnicht vermaß, eine bessere an die Stelle zu setzen, und dann, weilich allen früheren Zuhörern das Aufschlagen nach ihrem Grundrißerleichtern wollte; die Ueberschriften der Abschnitte sind unverän-dert geblieben, die Jnhaltsskizzen der Paragraphen aber wesentlichgekürzt worden.
Die hier vorliegende Geschichte der Revolution bildete nurdie erste größere Hälfte einer Vorlesung, die die Geschichte desKaiserreichs bis 1815 mit umfaßte; diesen letzteren Theil habe ichs. Z. nicht nachgeschrieben, aus demselben Grunde, aus dem ich,selbst wenn ein vollständiges stenographisches Heft vorläge, Anstandnehmen würde, ihn zu veröffentlichen. Der Schwerpunkt dieser
*1 Ich bitte bei dieser Gelegenheit einen anf S. 252 Z. 3 v. o. stehengebliebenen Druckfehler zu verbessern und Subof statt Lebof zu lesen.