Einthcilung des Staatsgebietes. Die Gemeinden.
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Die Wahlmäuner des Departements wählten die Abgeordne-ten. Das einzige große Wahlkollegium bezeichnete die sämmtlichenVertreter des Departements für die Nationalversammlung, derenZahl sich richtete nach der Größe des Territoriums, der Bevölke-rungSzahl und der Steucrquote; die Gcsammtzahl der Abgeordne-ten sollte 745 betragen.
Dieselben Wahlmänner wählten die 36 Beamten, die dasDepartement als berathendes Colleg mit einem vollziehenden Aus-schuß zu regieren hatten, und ferner die 12 Beamten des Bezirks,die in gleicher Weise den Distrikt verwalteten. In den Gemein-den wurden die Vertreter, der Maire, der proonrcnr, der pro-enrcur 8vii«ii(jN6 u. s. w. von den Aktivbürgern auf je zwei Jahregewählt.
Paris erhielt eine eigne Organisation. Es wurde eingetheiltin 48 Sektionen mit 16 nämiumtrnteurs, erhielt einen ooiweilmunicipal von 32 und einen eonscil ssencrnl von 96 Mitglie-dern und an der Spitze stand ein maire. Der hatte eine unge-heure Stellung und konnte mächtiger werden als der König vonFrankreich. Später ist man davon ganz abgegangen und hat Pa-ris in mehrere Mairien eingetheilt.
So zerfiel ganz Frankreich in eine Unzahl von Wahlkreisen,die eben so viel kleine Freistaaten für sich waren, und an derSpitze stand ein Monarch, der nicht gewählt war und auf die Be-stellung der unteren Organe der Regierung und Verwaltung keinenEinfluß hatte. Der Monarchie war zu wenig übrig gelassen, sieselbst erschien an der Spitze eines gewählten Beamtenstaates wieein Widerspruch oder ein Luxus. Eine Monarchie bei so vielDemokratie war theils überflüssig, theils gefährlich.
Bkan wählte aber auch zu viel, wie denn des Besten zu vielgeschehen kann. Ein Volk, das bisher der bescheidensten Rechtezur Verwaltung seiner eignen Angelegenheiten entbehrt hatte, wurdenun auf ein Mal in ein unablässiges Wählen hinein versetzt; fort-während mit der Wahl seiner Vertretungen beschäftigt, wurde einsolches Volk vielleicht bald des Wählens überhaupt überdrüssig undes gelang dann einer kleinen rührigen Minderheit, dem ermüdetenVolke Wahlen zu machen, die nur der Ausdruck der Gesinnungeneiner kleinen Partei waren, oder es kam danach eine Zeit, wo manüberhaupt dies nichtige Schauspiel satt hatte und nach einer star-