722
Kirchers-Historie Neues Testamentes
MMI und' eine»? GkarubM ihrer: Erlösung- häk-rem t>)
xir.-
Wie zeigte sich ihre Freudigkeit gegen'GOtt?
Weil sie im Glauben den Willen GOttes jum Hei!ihrer Seelen erkannten, so-freu«ten sie sich in solcherSeeligkert, c) und'wegen der gurrn Gaben / die ihnenGOtt geschencket hatte;, ci>
Aus dksev Freude gewannen sieZüvcrsichk'zu GOtt,Naß sie sich mir Gebeth, Loben rrnd Danckeu ohne Furchtzu ihm uaheten , und ihn in der Art ihres GebethesVerehret«» unö lobeken',so viel'sie konten, e) Sie tha-ten dem HErrrr Gelübde rrnd Gebeth um des Glaubens«ttd der festen-Züvrrsicht willen , die sie gegen ihn hat»Lernt) Denn weil dir Erfahrung der göttlichen Wahr-Keif und Liebe den» Menschen die wahre CrkäNntnisiGAltes eingab, und dir Liebe gegen ihn vermehrete, soward aus solcher zunehmenden Liebe' und' Krafft deinHErrn stets ein grösser Lob zugerichtet, es .
Darum ertnahneren sie:' Der Nsenstl) rmrssealle-zeir denp HErrn danckbar styn, wenn er auch nureine geringe Gäbe empfangen harre, damit er ihnnochrnebr sieben lernen Denn dem mehr vergk-den wird, der lieber mehr. Es >nüsse abev einMen ch sich selbst darbey erkennen , daß er sterb-lich und schwach sich, und ;l-igteich GGrr,welcherals unsterblich und mächtig dein' Sterblichen dieUnsterblichkeit , und dem Zciriichcn dw EwigkeitMencker; Ferner müsse er auch- die librigen Er»gemchassten GOrres verstehen-, dadurch er unrer-rrrhrer wird; zu wiss r>, wie groß GE>rc ist. DennG(A.l istdes MensiHerr Herrlichkeit, der Miensthaber ein Behältniß und kVerckst n der wür-«kung NTcißheirund Oxrc.ssk GOlles» b)-
So IM Lob und Dünsten änssrt« sich bey allem ThunVerChristn.. ^I.5XFdIkükIId>IV8 ') mel-
det: Ebswir die Speise zu uns nehmen, ste gcshübrer sictrs- daß würdenScböpfser aller Dinge
i Endlich war lHMchsoschrFttUöigkeir'elti stetes Wohl-leben undFreuden 'Fest nach Art des Lebens GOttes,vor dessen Angesicht sie wandelten, damchtö' als Friedeund'FrcuöcanzntreffeN'M)
Xlll.
Wir zeigcte sich dir Demuth nnd" Gelassen-heit gegen GOtt?
' . Von Ver Demuch schreibet stk-xiVhslFd1V8: n)Die Dernurh niacher zwar, daß ein Mensch heiligund im" völligen Glauben einher gehet, daß er inseinem Gewissen üverzcugt und sict-er seyn kan:Doch giebt sie ihm dabeyan die Hand- mich nact)der Beständigkeit zuveriarrgen, daß er nicht ver-wegen und hschmüchig werden darfst Bleibeter aber beständig in der Demuth und Furcht desHErrn, fee wird er sich wohl vor allem Bojenhuren , und solchergestalt die Seelrgkeik er-Haltern
Sir hassten um deswillen allen eitel» Rührn, und'wenn sie sich ja rühmen musien^ fo rühmet«» sie sich-rer Herrlichkeit des Geistes; Sie suchten Ehre darin-nen, dadurch sie Hoffete» selig zu werden». Sie meyne--ten, ein Christ könne sich wohl auch seines Llel>sthes eühiNkN, aber nuralsdcrm/wenrr esnmCbri--sti- willen in Stücken zerhauen würde , darnir derGeist in ihm gecröner werden rnöchre; c>) Wenn'sirsich „Nil des Gkaubcns rühmeten, so rühmeten siesich ohne Sünde, sonst- gaben siej in allen StückenGOtt allein dir Ehre.-p) . .
Aus tirffer Dernuth wollen sie sich nicht einmahlMärtyrer nennen lassen, weil sie sagten-CHnsiirs wä-re der cirrtzige Zeuge und Märtyrer, g) Sogar wer alleBegierde zu'eigenerEhre und Würde bey den rcchtschastfenen erkaltet und verloschen, r) Denn ihre Prüfung be-strrnd inallcr Ernkdriguug;;)
Solche Demuth begleitete eine heilige Furcht vor'dem lebendigen GOtt, davon r)
s'-reibet, Las dir Christen'aUsFu echt vordem ver-kündigten Gerichte GGrces sich zu der Zucht des
^bew wir MÜMn arttt) rrrr Trinken dein HErrn wahren Chrrstenthmris begeben HLtken. Denwspielen , wenn wir stirrevGeschöpsse rherlhassritz i weil ihre ^Srele erkannte, daß sie von GGrr tzer-werden; Ehe uns der Schläfst Überfällen, ist es j karne, so furchrere sie denselben, als euren so grossenhriim und gortsielig-daßinan lbnrdancke. ?lrrch!Urheber tin'cs rV'.ffns; zumahl da sie dessenBcs Ostachts rmrß man ojstr anfftchrn und GOrc jGnads lieber als den- Zorn haben wolle. Die er-Ü-Vem iuM, gewche und seelrge Weißheik- der Ehnsten hatte e>-
Absonderlrch bezeiget«» sie ihre Freudigkeit in derpen Seben bey sich-, wie sie bekannten , und sey vermö-Marnr, dergestalt, dass ihnen nichts schrecklich war, genll diejenigen, so von dem rechten Wege abgewandt" - ' — ' " - - wären, zuerschreckei«. cst
Denn wo GOtt ist, spricht einer, da ist auch die Furchtvor GOtt, welche der Weisheit Anfang' ist. Wo aberFurcht ist, da ist eine anständige Ernsihaffrigkeit,undeinwachsamer Miß- nebst Hertzlicher Sorgfalt, auch eine
von
wcil dir Lüde d S-Vaters in ihnen öerrschete,und nichtsK-aurig seyn kante, wo Christi Ebre und Herrlichkeitwar; k) Das Lob GOttes und Christi' war ihnen d-yWeg des H ils, anfwelchem sie ihr wahres Heil IE-§km>Christum-öen Hohenpriester ihrekOpffr,und den IBeschützer ihrer Schwachheit funden; >)
b) 1bi6rm. c) C!.L!-riid«8 ^I-KX. 8rromÄ. ilt>. 2 . PSß.Z^r.ch M8'MdIV8 tU-eic I vk' qusett ök relsutU. scl Ovlkoä«x«,7« -) IVS1"ldtV8 MÄL'E -pol'. I- p-. 6« 5) »>iü.
k-aT» Z r Ig.t->r-eLV8 Usri-el; I,k. ^c. I j. k) Ibltlcc«c. 22« i) kStkä-vx. Ub; 2 e. 2.9. ch CV8ic8LV8 c.r.
»S(.I.Ld1LbI8 «Obl. -jMt. »U coXldiXM.
>u) Lt.kX 1 !.'>I 8 lid. l. p. 117 . ch 8 crom»r.jid. 7 « n)<jd cultu tosmliiL»>«in üb. L. e. 2 . o) tbicl?m czp. z«p) 1<-I8l-e'1'1VZ' cpitt. ->U L?ttL8!O8. <,) k.VSLKlVL tt- L.iib.^. c. 2 .- r) I'Kie'r'VI-y.. spvIoF. c. Z8» 5 ) Iciem äe vcl-nü.Virgin, c. c). k) t üke t'VI-l . 6«r leüim, »nim»« c, 2 . a) IV-,8 I MVL kä. üi»Ü c»m I Kltkst; ?- 225-