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Kirchen-Historie Neues Testamentes
ensischen kbilolopick, Er muß ein kluger Mann gewe-sen seyn, und in gutem Ansehen gestanden Haben, weilder Vischoff rilour;lV5 zuAlexandria sich Raths beyihm erholere, u)
Die Ketzer sollen ihn bey dem Käyser «.eri-ikuci ange-geben haben, welcher ihn nebst sieben Olacvnl5 zum To-be verdammet. Als er hingeführet ward, ruffte ihmfein ^rcbi-viseomi; zu: IlVd willst dtt , o Vacer,ohne deinen Gdhn hingehend 8 IX 1 'V 8 antwortete:Ich verlasse dich nicHc, nrein Godn, sondern duwirst noch einen gross- rn Ram pfüberstehen müs-
ll. An andern Grcen.VjebOLl^V8
Bischoff zu kerruio in Pannvnien Anno 290. Märty-rer zoz>
Er war ei» Grieche, und lchrete anfänglich die Re-de-Kunst. c) Der Ort seines Bistthums lag in Ober««pannonien an der Drau; daher diejenigen gar sehr ir-ren, welche ihn nach Portiers in Frauckrcich verse-tzen. 5)
In der lllttemeur Hatte er sonst eben nicht viel ge-than ; g) weswegen seine Schafften, ob sie gleich gute
wirstnocd elnen grollern^varnpsuoclrrrrwliwsen, und mtr rn dreyen Tagen folgen. Sofern nun i Sachen m sich fassen, nicht wobt zu lesen , zumahl daetwas in denRirchen-Scharzen vorhanden ist, so cr als ein Grieche das Latein gar schlecht ziehet. ÜIL-therle es den Armen aus. x) K.0d!^xiV8 l>) berichtet, duß er dem eblliaüvo zuge-
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O10dH8IV8Bischoff 258- stirbt 269.
Er war, wie man glaubet, ein Grieche , aber keinMönch, wie väkEvz vorzieht; sondern bisher Ächte-ster zu Rom, ein Mann, dessen Gelehrsamkeit und Tu-gend bewundert wurde, y) Was er mit 1,1cm vsio vonAlexanderen zu schaffen gehabt, wird unten vor-kommen.
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Bischoff Anno 269. stirbt 274.
Er war von Geburt ein Römer. Ob er ein Mär-tyrer worden, ist ungewiß, r) Sonst findet mannichts denckwürdigeö ober wahrhafftigcs von ihm aus-gezeichnet.
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Bischoff Anno 275. stirbt 28;.
Seine Geburtö-Stadt war rv^in r^rcren. sMan berichtet, daß er 242. Märtyrer mit seinen eigene»Händen soll begraben Haben, b) Das übrige, was manihm beygeleget, istlautex Tand»
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Bischoff Anno 28z. Märtyrer 296.
Man hält ihn vor einen Verwandten Käyser« vio-Lr.ra-I.-Ml aus Dalnrarien. c) Was er verordnet ha-ben soll, daß ein Bischoff von unten anfangen, und erst-lich Thürsteher, hernach r.cötoe, und so werter, werdenmüsse, sind Wahrheiten derjenigen Scribcnten, welchesich nichts anders, als Lügen zuschreiben, vorgenommenhatten.
Bischoff Anno 296. stirbt zo-.
Ein Römer, welchem schuld gegeben wird, daß erden Götzen geopffert Habe, und von dem 8inuelbmischen8/nocjo sey verdammet worden. Die PapistischenScribenren glauben es, unter den Protestanten aber fin-det es vielen Widerspruch. 6) Aufs wenigste kan die tnüllibiütät des Pabstcs, nach ihren eigenen Erzehlungengrossen Schabe» leiden.
than gewesen, welches auch aus einigen seinen noch vor-handenen Schrifften offenbar zu sehen, i)
Er hat verschiedene Bücher geschrieben, als:
1. I.ibnim säuersur umne« krerele«
2. LommenkÄNos in Lenetin, Licosurn, I-euiticum, letii-in»,'krecliiclem, itabaruc, Lcclrü»Aen, L»nlic»m, dtsttkseum,^f>c>c»Irss6k>.
Alle diese Schrifften aber sind verbohren gegangen, undob man zwar einen Lommencsnum über ^poc-ilyplirivor sein Wsrck auSgieber, so läst sich solches doch schwer«ilich glauben, weil in diesem Lommemsrio die Meynung^vom tausendjährigen Reiche verworffen wird, welchejener doch behauptet Hat. Die L-rnnns cie leg, Lbn-üo Oe« öc bolnine und lißno vicae können ihm auchmit keinen sattsamen Gründen zugeeignet werden. DasbrZgmencum clc fabrica munäi , welck-cS Lave Herausgegeben, scheinet das richtigste Xkonumem von seine»Schrifften und ein Stücke aus dem Lommemsric, in6enestn zu sey!i,worinnen auch der LbilisLnus ausdrück-lich üacuiret wird.
ttik?oi.vrv 3
Bischoff zu ?orko kErno um das Jahr 2:0. Mär-tyrer 2ZO.
Ob kortuz Komanus, davon dieserBl'schoffgenennetwird, in Arabien, wo jetzo ^üen ist, oder in Italiengelegen, können sich die Gelehrten noch nicht vertragen.!<) Doch meynen einige, er sey anfänglich in Arabiengewesen, hernach aber nach Italien gekommen, l^)
Daß cr zn Rom gewesen seyn müsse, erweiset seineStatue und der Backstein, welchen man Anno i;;i.IN Lgro Verano bey Rom gesunde», worauffvon dmSchrifften dieses Mannes besondre Nachrichten anzu-treffen. m) In diesen seinen Schrifften, welche einendeutlichen und etwas gravitätischen, obwohl nicht garzu zierlichen 8cy!um haben, n) ist nach bllLbkblOll! o)Urtheil viel zu tadeln , doch hat er alle Flecken seiner
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u) LV8LL1V8 tt. 6. iii». 7. csp. 9. x) -V> 1 L^ 08 IV 8 Ok-6 c. Iib.l-c.4i. )-) KV8MV8 l.c.c.7. 2) 8ädt-Oli ioc. c!t. >». 422. tcgg. ->) O>XlH 3 IV 8 in psnUf. b) I<jenibi-i-m. c) 0 ^^ 8 tV 5 in poaüLc» «i) Lä 8^61
«lllnsl. I . H. p. 460. se<j<1- »lü.
s) cteS8IOVOkrv8 a- Si». 1 -Ä. c.;. 7,9. f) Ven. u.0. MNkL I. 8t.r. Cr?KI^dtV8 in LNN0I. Uieron>mtcsrri. tcripr. p.27;. 8 S.- 4 . L^ 8 dt-e 6 L »»n»!. I'.H. p- 586- irgg.g) ttIL^Od>^>1V8 epili. »ä Xl-g. or,c. i>) v- tcrioi c. 18»i) L^VL !>ikt. lirr. tcripr. eccl. p. lv2. lc) 8^.Xt. Ltl8di?.6L»nnai. ^.l!.k>.L88. 8 'rkkttak 4 V 8 l.L Xl01?!8i6. in frolcz.>6 5 scrs. t) i-is. Üli. scri^r. ecclcf. p-x. 67»
r>) lbiäem p. 68-kegg. n) ?itO l 1 V 8 coä. ,121» oA tl>ti>>il». H c.Zi.