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Kirchen-Historie Neues Testamentes
werden, b) Denn gleichwie die Römische Kirche nicht«klein die allgemeine Kirche ausmachte: also konte erauch unmöglich vor den eintzigen Bischof gehaltenwerden.
vioiwrivz aLkx>»ier>!cmv8 nennet die Römischen Bi-schöfe in seinen Briefen an cv8kik.lnvk,, 5kk?näd>v>iund rixkeki nur Btüder, c) welches kein Titel einesUntern gegen die Obern ist. cr?inänv8 und die an-dern Africanischen Bischöfe betiteln ihren
Collegen. ä)
Die Spanischen Bischöfe rückten in der SacheLii.iols und >6äknLi.ir dem Römischen Bischöfe rnsein Versehen vor, und wölken sich ftineni Aus-spruche nicht unterwerfen, e)
Selbst die Römische Clerisey schreibet an Lxk>«i^-«v>i, daß er die Sache wegen der Gefallenen an sie,-nicht als Richter, sondern als Rathgeber gelangenlassen. Anderer Dinge vorjctzo zu geschweige». 5 )Wie sich nun die Römischen Bischöfe keiner Hoheitemzumassen, oder zu rühmet« hakten r also findet man«uch nicht , daß sich andere Bischöfe was besondersHerausgenommen hätten, und ob sie gleich in Amts-Sachen sich nichts nehmen lassen durften, so hieltenJe doch noch an der Demuth - und zogen in wichtigenSachen sowohl die Aeltesien und Diaconos, als auchdie Gemeine Mathe, daß also von der eigenmächtigenHoheit der folgenden Zeiten noch wenig oder nichtsbey ihnen anzutreffen-
V.
Was Hai man bey den Acltesten in diesem8LLV1.0 zu dem rcken?
Obgleich die Bischöfe den Vorsitz vor ihnen hakten,so besassen sie doch gleiche Macht Und Gerechtigkeitenjn Kirchen-Sachen mit denselben. Daher sich die Bi-schöfe zuweilen selbst nirrAeltcsien, »nd sie ihreMir--Aelwften, Collegen, Mir-Bifthöffe und Beysitzernannten, wie hin und wieder beym orciCLnk, cx?RiLrio und r.v5N8ro zu finden. g)
Es Met nur sonderlich die Frage vor, ob auch dieNettesten Hätten Kirchen-Diener oMniren können ?Man hak ein Exempel deS'Aelkesten nov^ri zu Lak-tba-xr>, welcher in Abwesenheit cxi-xiL»:, ohne sei »Wissen,Den Ojaoanum kLi.im88n»kvki vrcimtret. Nun nahmcxruianv; die Sache freylich Übel auf, weil man ihmkeine Nachricht davon gegeben hakte. Ob aber dievrclinarion selbst kräftig gewesen, ist eine Frage, wel-che von einigen geleugnet,von andern behauptet wird» i>)Ich verlange den Streit nicht auszumachen; wenn«ber kuckinn^vs, der Bischof in Cappadocien , inseinem Briefe an cxkxnLnvra i) die Aelkesten verstehet,welche die Macht besässen, die Hände aufzulegen undzu mclimreru so sehe ich nicht, wie man ihnen solchesRecht in diesen Zeiten absprechen könte, zumahl, du
b) Lennirist. jvtszseli. c«nk. Z. c.7. p-l^Z. r) KV8KLiVL llb.7. c.s.y. 4 ) em«r. 52.
»pik. 68- k) Lenrurirr. dtzgöel,. I.c. ksi 8k?.deiILdt. kt.x. lec. z p. -4Z- leg. ß ) cürK -^uÄ. conKitur. Üb. 2. c. 47-.
D) PPWNädidlVL iü.k. tei.Z.7.207. ex-75-,
sie sonst in allen Stücken, bis auf den Rang , den Bi-schöfen gleichgeachtek worden.
Vl.
Was hat man bey den VIH.S0KI8 an-zumercken?
Nichts weiter, als daß sie über diejenigen Verrich-tungen , so in vorigen Seoili; bemercket worden, beydem Kirchen - Regimente die Hand auch mit am Ru-der hatten, und in der Versammlung die Ordren stelle«ten, indem sie nach Beschaffenheit der Umstände aus-rufken r /IcceäikL Oarechumsni: yisäine genua: Omcsüäeics: Lancia isnölir: Ire mitla eil öcc. wie aus cx-ks.iLno und andern Bericht davon zu nehme«.
VH.
Was vor Kirchen-Bedienten begreift dieandere Classe?
Folgende
r. Die 8VLvlHcvdw8. 4. Die IKciDKKL:
2. Die -zLObVlttOS. 5. Die 05 HäkI 08 .
?. Die LX 0 K.oi 8 'len.
VM.
Wer waren die 8VLvl^wM?
Daß diese im gegenwärtigen 8eculo aufgekoinmerr,ist oben schon erinnert worden. Sie wurden bey an-wachsenden Gemeinen den Viaconis zu Gehülfen ge-setzet, und durch Hand auslegen, doch ohne Bischöfli-chen Seegen, verordnet.
Ihr Amt war wie der viaconorum zum Dienste inder Gemeine sowohl bey den Annen, Krancken rc. alsauch in der Kirchen das Geräthe zn verwahren, diesel-be reinlich zuhalten, an der Thüre zustehen, und die-jenigen, so nicht in die Gemeine gehsreten, abzuweistn,die andern aber an ihre Stellen zu führen, k)
IX.
Wer waren die
Sie haben ihren Nahmen vom HFachfolgen oberHF achtreren, weil sie nervlich den Bischöfen nacl)-giengen, und sie bcdimcten, welche sie auch wie sonstdie Oi-accino; nnd 8ubäiaronv5> zu verschicken pfleg-ten, 1 ) Im folgenden Hatten sie noch mehr Verrich-'klingen, welche an ihrem Orte vorkommen werden-Man findet aber die Bedienung der Lcolulborum nurin den abendländischen Kirchen, m)
X.
Wer waren die LX0XO81en?
Also wurden diejenigen benennet, welche die Teufelbeschweren und austrcibcn konten. Es war dieseS,wiebekannt, eine Wunder-Gabe, welche den Apostelnund sonst anch andern Gläubigen verliehen war, wiehin und wieder angcmerckek worden.
Es war also eigentlich kein besonderer Stand, Amt,oder Bedienung, doch scheinet um diese Zeiten Vergli-chen daraus worden zu seyn. Denn weil die Kraft
k) KV8L8IV8 «.8. lik.6. csp.44. »p »>1 cikkIlMVdlp»»üm. l) cVebX 81 'iiO 1 ? eccles. s>. 94 ' 95 ' rc»
8 k/rdMK^IV8 I. tt.U. l-c.z. 9-8.740. m)
-?K. 55.79.zS.. ^LtiL^LLT-ibül. x. r-z- kc^.