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Kirchen-Historie Neues Testamentes
evMlvs ward indessen Bischofs, starb aber AnnoZ42. daher k^Vl.V8 rvieder zum Besitz seines Stuh-les gelange«. Weil aber die Arianerwähleten und conhrwireken., so entstund ein Aufruhrdarüber, welcher den Käyser erbitterte, daß erl.VKi in Ketten-und Bande werffcn, .und in Mesopo-tamien auf eine Festung bringen ließ. K)
Um die Zeit des Sardicensischen 8ynacki ward er voncori!>^ririno, feinem Bruder zu gefallen, wieder freygegeben, und durch den Schluß der OccidentalischenBischösse eingesetzet : allein sobald couri-zus Anno zzo.umkam, so brachten die Arianer einen Befehl aus,'kRVl^VXI zu verstoßen, da er'denn im exilio zu Ou-cutü, in Cappadocie« anfänglich sechs Tage niit Hun-ger giplager, und endlich erstickt ward. i)
Sein Eörper ward nur schlechthin verscharret,nachder Zeit aber von'ruconorio mit grossen Ceremoniennach Constantinopel geholct, und.in der Kirchen derH. Irene beygesetzet, k)
6ÜL6QKIV8 ^A2!^^k^V8Bischofs zu 8»lim» Anno 270. .zu Constantinopel zgo.stirbt ;8y.
Ein geringes Dorss, Nahmens Arianre, unter dieStadt hla^isnrum in Cappadocicn gehörig, vergörme.te diesern grossenManne die ersten Blicke des zeitlichenLichtes. Sein Vater war ein kl/pliltsrisner, dererReligion aus dem Heybcu. rind Iudenthume zusam-men gcschmoltzcn, ward aber durch seine Frau bekeh-ret , und endlich Bischofs zu dlsrisnrum. Die Mut-ter nonnä war eines ,der gottseeligsten Weiber zu ih-ren Zeiten, und er bethere-diesen Sohn, wie die Han-na den Samuel, wiedmcce ihn auch auf gleiche Weisedem HErrn. l)
In seiner Jugend hatte er keine Lust zum Spielen,sondern vielmehr zu ernsthafften Sachen. Seine stuÜ12 trieb er zu Casarien in Palastina, Alepandrien undAthen. Auf der Reise nach Athen nmsie er einen ent-setzlichen Sturm ausstehen , welcher aber durch seinGebeth gesiillct ward, worübersich alle auf dcm Schiffe zum christlichen Glauben bekannten.
Seine Freundschaffr zu Athen mit «Lsmio ist schonerinnert worden- Er ward auch mit ivi.1^0 bekannt,pflegte aber zu seinen Vertrauten von ihm zu sagen:Gehet,vvas das Rönrifthe Reich vor einen Bö-sewicht erziehet! m- Nach Abreist clocuete
rg^l/Zdi^L!8!V8 eine Weile die Beredsamkeit, undgieng im ;o. Jahr seines Alters wiederum nach Hau-st, allwo ihn der Vater wieder seinen Willen zumAel-testoN orclinirete.
Sein erster Dienst, den er der Kirchen allhier that
in der Einsamkeit und Enthaltung. Weil aber sichVater alt ward, und den AnttS-Verrichtungen nichtmehr recht vorstehen konte, mufte er sich wieder nachHaust wenden , und gieng demselben.mit Rath undThat an die Hand.
Mitlerweile hatte der Käyser vEnr die LandschafftCappadoeien in zwcyLandschafften gecheilet, und Ix»-na zur Haupt-Stadr des andern Theils gemacht, wo-durch der Bischofs anrmnv! daselbst cür Metropolitward, und vLsn.lo zu Cäsarien viel Kirchen entzogenwurden. va;ii.lvz sahe also vor gut an, zu 53ÜHI2 nocheinen Bischvff zu bestellen, und trug es seinem bestenFreunde auf.
Dieser aber.wiedcrsttzte sich ihm aus aflen Kräfften,also daß darüber unter diesen vertrauten Freunden diehärtesten Briefe gewechselt wurden. Endlich stecktesich LEivn Hinter 6KL6OLH Vater, und also bcque-inete er sich auf dessen Zureden dem göttlichen Win.cke zu folgen. 0)
Es gab aber die grösscsten Händel darüber, weilden.Ort, der an der Grcntze gelegen war, inseine Oioece; ziehen Wolke: worüber sich2k^V8 wieder au einen einsamen Ort machte. SeinLSater aber beriess ihn bald wieder zurück, und legteihm die Last seiner bischöffiichcn Verrichtungen auf,welches die Ursache.ist, warum ihn einige vor einenBischofs von Nazianz ausgegeben, p)
Als sein Vater gestorben war, begab er sich wiederzudem beliebten emstkmen Leben in einem Kloster zu8eleucia. Der 8)M0tjur aber zu ^mivcbia Anno Z78.erforderte ihn dahin, worauf er erwählet ward, inSachen der Rechtgläubigen nach Constantinopel zugehen.
Hieftlbst hatte er viel mit den Arianem zu thun,wcl-che die Oberhand Hatten, also, daß er anfänglich nur ineinem gemeinen Hause predigen konte, das doch kurtzhernach zu einer Kirche gemacht ward, die eriiam nenneke» g)
Die Arianer unterliesscn nichts, was1810 zum Verdruß und Schaden gereichen konte, wie«wohl ihn auch die göttliche Macht augenscheinlich be-schützte, absonderlich, da man eine» erkaufst hakte,ihn auf dem Bette zu ermorden, welcher doch aus Ge-wisscns-Angst die vorhabende That entdecket-.
Indessen ward er durch rnkooosivn ra. auf denbischLfflichen Stuhl gesetzet, und durch das eoncitiun»Anno ;8i. in dieser Würde conlirmixet. Indem aberauf eben diesem Loncilio viel Zwiespalt wegen Erse-tzung des Bißthums zu Antiochicn entstünde, wobeyviel Verdruß gemacht wurde: so bat
wie-
war, daß er seinen eigenen Vater, den die Ariancr^r um Erlassung seines Amtes, welche er auch,durch Betrug auf ihre Seite gezogen hatten, wieder,wohl schwerlich, erhielt,zurecht wieß , und mit der ihn: deswegen aufsitzigcnGemeine aussöhnete. r>)
Folgender Zeit besuchte er seinen besten Freund »a-rn-ivla in der Wüsten, und blieb etliche Jahre bey ihm
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Bey seiner Zurückkunfft zu Nazianz war der Stuhlnoch leer, und man bcmühete sich sehr, ihn zu Anneh-mung desselben zu bereden r «Sein er Hatte Lust, seinLeben in der Einsamkeit zu beschließe». Bey dieser
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