IV. Seoulum. I. 6sp. Von den Lehrern in Afia.
weiche in diesem 8 ecu 1 o vorgegangen seyn soll. IhreNahmen waren lckaximiüanux, lamblicbus, d-lartinus,Oinn^liux, Lxacullollianux^ ^monnix UNb lobanne;.Diese 7. Knaben verkrochen sich zur Zeit der Deciani-schen Verfolgung bey Epheso in eine Hole / und lam-blicbus pflegte vor sich und die andern, was Hobt war,anzuschaffen. Indem aber oecivr die Sache erfuhr,ließ er die Hole verschließen, damit sie verhungern sol-ten. Doch sie schlieffen darüber ein, und wachtennicht eher als unter -e»eovo?lc> luniore wieder auf;da sie denn zum Vorschein kamen, mit dem Käyser
selbst in Gegenwart des Ertz-Bischoffs zu Epheso re-deren, und sich darauf wieder in die Höle zu ihrerRuhe begaben, p)
Endlich noch die Fabel von der H. vkxvl.z, welcheaus Britannien gebürtig gewesen, und nebst eilfftau-send Jungfern bey Cölln am Rhein den Märtyrer-Tod soll erlitten haben, g)
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Das iv. 8LLVl.v^l
Das I. Capitel
Von den Lehrern.
1.
Worauf hatman in diesem Capitel zu sehen ?
Auf fuiiffer'ey:
1. Aus die Lehrer.
2. Änfdie andern christlichen Scribeiiten.z. Auf die Lehre.
4. Auf die Zwistiqkeiren.
5. Arifdie 8^601.^.
U.
Was vor Lehrer haben in diesem 8ecu1o ge-lebec k
Man mercket
1. Die Lehrer in Asta.
2. Die Lehrer rn Af ica.
3 Die Lehrer m Europa.
4. Die vornehinsteu Mönche.
Ni.
Was vor Lehrer sind in Asien zu mercken ?
I. Zu Ieru alem.ka ^ e ?c K I V 8Bistboff Anno z 12. stirbt 33 r.
verlassen/und sich wiederum zum vi-wonar gewendet,wiewohl diß Vorgeben nicht bey allen Beyfall findet, u)Daß er vor erlangtem Bißthume dasAmk eines Ca-techecen zu Jerusalem verwaltet, bezeugen seine rare-cherisch n Reden, so um das Jahr 347. gehalten wor-den. Ob aber sein bischöfflicher Vorführer nzxinv;von den Arianern vertrieben worden, oder gestorbensey, kan bey den wicderwartigen Nachrichten nicht ge-wiß versichert werden, x)
Weil ihn der Bischofs zu Cäsarien ^civ-, als Me-tropolit, orciinneke, so gerieth er bey einigen in Ver-dacht,als ober, wie jener, auf der Arianer Seitehinckete. Doch da in seinen noch vorhandenen Schriff-ten nichts Arianischeö anzutreffen, noch andere ihnausdrücklich einen unermüdeten Verfechter der Apo-^siolischen Lehre nennen, 7) so lässet man ihm billichden Platz unter den rechtgläubigen Kirchen «Vätcrn.Vielleicht kan ein anderer Lyi-ilw!, der kurtz hernachden Vischoffö-Stuhl zu Jerusalem besessen, und derArianer Parthey gehalten, zu dieser Verleumdung Ge-legenheit gegeben haben.
In» ersten Jahr seines BißthumS ereignete sich ein.grosses Wunder zu Jerusalem. Den 7. May früheerschien ein Zeichen des Creutzeö in der Lufft, dessenGlantz Heller denn die Sonne, und sein Ansehen alseines festen Cörpcrs war. Es ward mit einem Re-genbogen als einer Crone umschlossen, und erstrecktestich dem Ansehen nach von dem Berge Calvariä bis
Erfolget? aufoder, wie ihn andere nen-!an den Oelberg fast eine Halbe deutsche Meile. Jedernkn,^»c-^o.vl^, und wird wegen seines gottseeligen derman erschrack, ließ alles stehen und liegen, liess nachWandels, auch vieles andern Guten, das GOtt durch,per Kirchen, und lobte GOtt und den Heyland Chri-
ihn würckite, gerühmet. r)
Zu seiner Zeit kauere der Käyser cous-i-Lnunvx dasHcil. Grab zu Jerusalem, nebst einer vortrefflichenKirche dabey, und gab del^L/^lvIO comwi-chvn > einsorgfältiges Auge auf das gantze Merck zu haben, da-mit selbigem in keinem Stücke etwas abgehen möchte.
Die Arianer konte er durchaus nicht leiden, und sieMisten selbst gestehen, daß er ihnen unter andern mitNachdruck widerstanden. r)
eVKIststVS
Bischofs Anno 350. stirbr 386.
«zczkivs hatte ihn zum Oiacono, dessen Nachfolgeruu-wivx aber zum Aelresten gemacht- Man sagt, erMe aufEinrathen der Arianer die Aeltcsten-Stelle
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stum JEsum. Selbst viel Heyden und Juden wur-den dadurch gerühret, daß sie zu der Erkänntniß dcSGecreutzigten ciletcn. Das Gesicht stund etliche Stun-den am Himmel, und ward durch die gantze ,Welt be-kannt und ausgebreitet.
Mit abgedachtem welchem sowohl die Ge-
wohnheit , als auch das Nicänische Concilium dieWürde eines Metropoliten bestätiget hatte, konte ersich dieserwcgen gar nicht vertragen, vorschützende, daßdas Ansehen eines Metropoliten vielmehr dem Apo,stolischen «Stuhle zu Jerusalem gebühre. Allein erkam zu kurtz, indem er auf einem L/noflo abgesetzet
In n 3
ward
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crrLn;8 c. 32. 8020 >iLdev 8 IN,.4. L 20. rnkO.00X67^8 lik.s. c.:6. tt1LKQl87'VlV8 in ckroni-u,n.no 349. 7 ) 777LOvOKL7'V8. loc. cit. lit».c. 9.