IV. 8 ecu!nm. k. Von den Lehrern in Europa.
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gek wurden; und obgleich viel Bischoff- und selbst derDäuser uo^oaivs zu Rour vor (Iwli.'y 808 lOtckVkckIkiceece^iseke, so war doch bey been von der Wieder-part eingenommenen LircLvio nichts zu machen.
In seinem exiiio muste er viel ausstehen/ weil er we-tt der Einfälle der Barbar» bald hin bald her zu^zie-
Die gesammten Opera sind in l/.ckumi'L zuParis i6z6.von nLrekic» s^vll.-» heraus gekommen. Das meistebestehet in prcdiczrcn/ Erklärungen und Bncffen.Man nwrcke dabey
i. Seine 6. Bücher äe s,ccrs<n>„, toorinn die TelchrsamkeiLund Schreib,Art vor allen andern leinen Schnffkci! gesrühmet wird. «z)
a.DenBrieffan denMöuch Lsetarium wieder dieKetzercy Apnl-linsris, wvrnui die lrrnrlubltsnclrtton ausdrücklich vcr-worffen wird/ weswegen ihn die Papisten auf alle Weiseunterzuschlagen gesucht: Doch hat ihn l-c. An-
no 1687. Utrecht in 8- wieder aus Licht gcsiellct.Seine Liturgie, welche aber nach der Zeit sehr erweitertund vermehret worden; Daher» man gantz wiederwärtisge Abschafften davon hat. Doch ist sie noch heutigesTages bey der griechischen Kirche in grossem Ali sehen.Ich solte nun zwar gewohnter Massen wenigstens diezweisselhafften und falschen Bücher/ deren ihm einegrosse Anzahl beygeleget werden / benennen r indemman aber den Platz allhicr auf den weikläusstigen Oa-caiogum derselben nicht verwenden ka»/ so wird es gnugseyn / anzuzeigen / wo selbiger anzutreffen-Eö Haben also sixrvs sxrrerrsiz, Lnroniv; t>OS5evik!V8,krronro ovcLLVL und andere darslogo; darüber ans-
itzen aenöthiget ward/ worüber er offr erkranckte. End-lich,Aa er seinen Feinden noch zu lange lebte, vermoch.ten sie den Käyftr,daß er Befehl gab, ihn an den dür-resien und einsamsten Ort in der Laudschafft ckranaam Ponüjchcn Meere, nahmens stiryu-, zubringen.
Uuterwcgens gieng die zugegebene Wacht sehr unbe-scheiden mit ihm um, daß er darüber sehr entkräffterward. Als er zu der Grabstätte des Heil» sL8ii.lscl,welcher Bischofs zu Lomana gewesen war, und unterlE-.viäno den Märtyrer-Tod erlitten hatte, gekomwen, muste er der Nacht-Ruhe daselbst gemessen,mndman erzehlct- daß ihm dieser Eilige im Traum er-schienen, und ihn niit diesen Worten getröstet hätte:
Bruder sey gmes Muths , morgen werden wirbcysumnen seyn!
Des andern Tages wölke er zwar dableiben, er mnsie aber noch un Ecke mit fort. Indessen da man eine!grosse Schwachheit an ihm gewahr ward, brachte manihn wieder zurück, da er denn seine Sterbe-Kleider an-legte, das Sacrament genoß, sein letztes Gebeth that,und daraus verschied. Das Bcgräbmß fand er beychein Heil. Lalii-wo, seine Lebens-Zeit aber erstrecktesich auf;2. Jahr und 8- Monat, i)
Er war sonst von Statur ein knrtzer Mann, nuteinem grossen und kahlen Kopffe, gernntzelrer Stirne,und liess im Kopffe stehenden Augen, knrtzcn binnenBarre, und eingefallenen Wangen. Man bemercktean ihm einen großen Eifer und geschwinde Hitze, wel-che doch stets aufs Gure gerichtet waren, lc) In sei-nem Amte war er überaus fleißig und treu, daß erauch öfftcrs alle Tage predigte. Die Welt verachtete
er; gegen die Armen war er sehr mildgebig, daß mar , ...... ..... _. .
ihn auch den Allmosengeber zu bcnahmre- Oeffent-!Es ist aber wahrscheinlicher, daß er im exiilo gestor-liche Gastercyen hielt er nicht, als etwas, das einem'hm, u )
Bischoffe nicht anstünde. I) Er beflicß sich stetv derj Seine beyden Episteln, deren eine an dieVischöffe
gefcrtiget. Am besten aber findet man sie in der Lcii-nyn L/.VN.11, deren oben schon gedacht.worden,
und daraus bey dem , r) welcher
von allein, was bey ÖkHkV 808 p 0 dcklSchriffrenzn-erinnern/gantz ausführlich handelt.
ii.ZuUom.
Bischoff ZQ8- stirbt Z09.
Wegen der Verfolgung war der Vifchössliche Stuhlz. Jahr 6. Monat und 25. Tage erledigt blieben, bisdieser von Geburt ein Römer, darauf
erhoben ward»
Man erzehlct, er sey von Liäxrnno zum Stalle, bisPstrde zu warten, verdammet worden, §) dergleichenStrasse sonst verschiedenen Bischöffen wiedcrfahren. t)
.4 Demuth, und verabscheuete alle Schmeichelet), m)T .wie man ihm denn mit Wahrheit keine Hoffart beyle-^ gen kan. w)
Sein Verstand war fertig, fcharffund artig in sei-ne» Erfindungen. Es fehlere ihm nicht an Worten,welche er gar geschickt aussprechcn konte» Es fehlekeihm auch nicht an weltlicher Gelehrsamkeit, wiewohler sich nie damit breitete, und die Heil.Schrifft gantzeinfältig und natürlich erkläret?. Sein 8cviur ist klar,deutlich, .rein, fliesten!), und durchdringend. 0)
Seiner Schrrfften sind fast unzählich gewesen, wieer denn über die gantze Bibel commemirek hat. y)
HtHÖlVS loc. cm c»x>. H. 80L0EdtV8 üb.«.
c.28. t'ttLOVOKktMV8 lib.5. c-p. ;4. 80 cl(.VI'L 8 lib.6. c.2l» k) ?/rt.t./VV!V8 c. lo. 1) 6LOt<etV8
der I)iocce8 vonAntiochia, von dem Ansehen und Pri-mat der Römischen Kirche, die andere an den Tyran-nen ra^ximriv^ lautet, x) sind, wie andere von die-ser Sorte, untergeschoben, y)
k.V>5MV8.
Bischoff z io. sitzt ohngefehr 6. Monat.
Er war ein gebohrncr Grieche und eines kckecliciSohn. r) Weil er so knrtzc Zeit gesessen, wird er voneinigen s) gar wcggelaffn.
Ihm werden drey Episteln zugeschrieben, welchemeistens von den Freyheiten der Bischoffe Handel«, ss)
kiib-
g ) 8VIO^8 ioc. cir. r) tiiü. iiir. Nri^k. p 2 ZZ-legg.r) I)^.Xtti8V8 in pontiüc. r , LV8tiLIV8 se msrr^r. k-I-ick»c. 12. u) v/r>1-t8V8 c-en.26. 8/.bt. k^8D!/.ck -nn-s.X^blvkldtVL in vir» c. 22 . m) bc>l»il.!1'. 2 . p. 6i;. ») LolieÄ. Lnncüinr. t l».
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8Q8I'. 0 ) k«OHV8 cos. 172. 8 VIVä 5 i» vocrk) lbiä. ^88lOvtz>k- viuüt. tsA. xr<>?tsr.
22l. iec,n. 7) 8iriV1. 8ä8k<LeL I. c. r) VS.d1/i8V8 i»
ponrif. 2) IttLOVOKKI'. 80 (^ 1 . 8020 M. b)Lol-
l«Ä. Loncü. luc.cir. yi>g.2ZZ» 5e^<j.
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