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Kuchen-Historie Neues Testamentes
sie etwa anderthalb Monat beysammen gewesen wa-ren. r)
Die Würckungen dieses Concilü waren nebst vcr-schiedenen andern Kirchen. Censuren , sonderlich dieVerweisung /ucn und die Verbrennung seiner Bücher.Ingleichen musten nach kurtzer Zeit evseeivs von Nico-niedien und von Nicäa , weil sie nicht allein
wieder aufdes Parthey verfielen,sondern auch der
Untreu gegen den Käyser beschuldiget wurden,s)inö Lxilium wandern-
XX.
Was ist vor ein allgemeines LONdlVklzu Conftantinopel gehalten worden?
Dieses versammleke der Käyser ^l^K0l)08IV8 ^l.Anno z8i. aus den Orientalischen Bischsffen, derensich 150. einfanden, worzu noch ;6. aus dem Makedo-nischen Landen kamen. l>) Ob nun gleich solchergestaltdie Occidentalischen Bischöffe nicht mit dabey zugegenwaren, so ist es doch als das andere allgemeine Conciliumvon der gesainmtcn rechtgläubigen Kirchen angenom-men worden.
Der ?rae5e; davon war erstlich ^18b8'slV8vonAn-tiochien, welcher dem Käyser durch ein Gesichte soll seyngezeiget worden, c) Als aber dieser bey noch währen-dem C -ncilio verstarb, muste b!8d^8lV8 von Con-stantinopel seine Stelle vertreten. Man merckct hier-bei), wie diß alles ohne den Römischen Bischofs oder sei-ne Legaten geschehen, wodurch die angemaßete Gewaltdieses Stuhles, die Concilia auszuschreiben, nicht wenigAbbruch leidet, ä)
Die erste Sache, so aufs Tapet kam, war wegendes Coustantlnopolirauischrn Stuhles, welcher«kesoicio näriLkEno von dem?b>lolopbo k,iLXl»cko strei-tig gemacht ward. Dieser letztere war hinterlistigerWeise von einigen Egyptischen Bischöffe« oräiniret,und ln Abwesenheit oicxsoxn des Nachts, bey Erbre-chung der Kirchen, auf den bischöfflichen Stuhl gesetzetworden. Das gab nun allerhand schlimme Folgen,bis nä'-uxivs durch diß Concilium entsetzet, L«L6oruv8aber in seinem Bißchume constrmiret ward. e)
Hierauf »ahm daö Concilium die Glaubens - Sa-chen vor, und setzte zuvorderst das 8ymbolum d^icae-IMM znm Grunde. Indem aber derArticul vom Heil.Geiste bishero streitig worden, in dem gedachtem 87mbolo aber blos benennet und nichts ausgeführet war, soward derselbe nunmehro umständlicher erkläret. Undeben diß ist das 8ymbolum, welches unter dem Nahmendes Nicänischen in unsern Symbolischen Büchern be-findlich ist, eigentlich aber wegen dieser Erweiterung dasConstann'uopolitanischc Heissen solle. Sonst meldetman, daß es Liusokiv; soll entworsfen ha-<
ben. s) _
8E. l. c. p. 697. leg. s) IttkODOktk
T'V8 Iil>. r. c. 20. b) 8OCKKIK8 lW. 5. c. §. 80 LCEK.tib. 7. c»x. 7. I-NKOVOKL V. Iil>. 5. c. 7. c) 'CttiiOVOKK-1 'V 8 >ac.cix. <t) I^C.8s8^6k l.c. s>. 50;. r) E6O-KIV8 kc-rbyr. in Xbi 2 .it. >i-X 2 licdI 2 kdiV 8 cle vir-tu», it. ur^t. 1 8 . Concil. Loolli,nrinc>x. csn. 4. f) lelem «»n.r. dllCkkiiO^VZlib. csx, IZ. Loucil. Lb«lceäo». »öl.
2. Sc 5.
Ferner wurden die Reyer gewöhnlicher Massen ver-daminet, nahmentlich die Sabellianer, MarceUia-ner, phocinianer, Eunoinianer, ApoUm.rristeuund Macedonianer. Man stellete Verordnung we-gen der o-oecelen, gab dem Bischöffe zu Constantino-pel den nächsten Rang nach dem Römischen, erwähleteri.äviL^v>i zum Bischöffe zu Antiochien, und weil »L-rl^nrrnvs währenden Concilü abdanckete, nLdLkiv»!zum Bischöffe zu Constantinopel.
Man hat von diefcni Concilio ausser dem 5ymbolonur 7. Orions; und denn die 8piltoIäM 8^nocücsm. g)Weil die Sachen wegen nzriLurrrri auf die letzte sehrverwirret darauf liessen, so vergleicht es einer mit einemUngeheuer, das einen Menschcn.Kopffvornen, Hinten a-bereinen Drachcn-Schwantz hat. l>)
Der Kaiser ^bI80O08IV8 conürmirete diß Conci-lium, der Stuhl zu Rom aber war nicht wohl daraufzu sprechen, sowohl wegen des dem Bischöffe zu Con-stantinopel beygelegten Ranges, als auch wegen derWahl ruäviäul mit Verstoffung I°»vl.iul, welchen derOccidentalische Bischofs zu Cslari« i-vLireu orcüniretund bestellet hatte. Doch hak ihm der damahlige Bi-fchoff »ä>iL;v5 i) die Ehre eines allgemeinen Concilünicht entzogen, wie es denn dnrchgehcndö. beständig da-vor gehalten wird, ohngeachtet es von dem RömischenStuhle durch keinen besondern Ausspruch gut geheißenworden- K)
Von der Zeit dieses Concilü glauben einige, daß esin z. Absätzen, oder besondern 8sslionen bis Anno z8;.gewähret. Bey der ersten 8e;üon AnnozZi-wärenz-/iLd-rxkc'v; conürmiret worden ; bey der andern Ann»182. hätte abgedancket; und bey der drit-
ten wären unter dem kmetiäio d>iLcmul die Brieffeder Occidentalischen Bischöffe verlesen und beantwor-tet worden, l)
XXI.
Was sind vor karticulär-LonLilm oder 8x-noäi gehalten worden.
Es sind deren sehr viel, man mercket aber nur die vor-nehmsten, und solche sind
1 . Rechtgläubige.
r. Reyensche, oder 8ckismst>sche.
z. Erdichrcre.
XXII.
Was sind vor rechtgläubige ^articulsr-8/no6i gehalten worden?
I. Der 8VdlOl)V8 zu L^l8Lk(l8 oder IbbI68KI8in der Prsvintz 8 islica, setzt Andalusien, m) in Spa-nien, um das Jahr Z05.N) Der kracie; desselben warkk.blX ^CclI^l^V8oderü-VCli^biV8,Bischofzn^u- ,c-, über 6urgc>5gelegen,welchersondcr Zweiftlder älteste«unter ihnen gewesen, indem der Metropoliten-Titel da-elbst noch nicht gebräuchlich war- Nächst diesem be-fand
ß) Cnlls-lt Concil KliXKOVIKI 1 'om, I. psx, 807. 5 eq<i-k) V VKI8^^I8V8 tt. 8, tec. q-P-ß. Z24- i) epili. ffnorl.
8 lCi- 1 t- 8IV8 Kilt. Conc. Zenkcai.p. 89. teg8- b L?^K-ttl lvl. k. 8ec. 4. P.9U2. m) türm Ceußr.xli. 8.x. 169. 0) 8.-aa-ü. n n. x. 599 - se,«j.