V. 8eculum. k. t^sp. Von den Lehrern ilt Asia.
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zu seiner Oioeces zu ziehen, welcher Streik endlich auf sey diese aus käi-rävir und hlLKH-LHIVIL Werckenzu-dem Lcrncilio znCHalcedon ss ausgemachet ward/ daß summen gesetzct« b)
Ankiochie» die gemeldete Provintzicn behielt/ Jerusa-lem aber die drey Provinzen in Palästina/ mit bey-gefügten Patriarchalischen Gerechtigkeiten/ zugeeig-net wurden. r)
Ats er von dem Oncilio wieder zurück kam / fielendie Mönche zu Jerusalem ein / und walten ihn zwin-gen/daß er den tcncenr gegen die Elttychianer, welchen sie vor ungerecht ausgaben/ wiedcrruffen solle.Sein viaconur HdlH8'l'^8lV8 muste das Leben dar-über lassen / weil er die Mönche von ihrem boßhaff.ten Vorhaben abmahnete. lVV6d.lHl.l8 rettete sichdurch die Flucht- und reifte nach Constantine'pchdenKäufer mit Thränen bittende/ den Mönchen ihreBoß-heit zuverzeiheN/ und sie durch gnädige Briefe znmGehorsam zuweisen, welches er auch erhallen.
Indessen hatte sich der RädclS-Führer rnl-ovorrv,-es Bißthumö zu Jerusalem augemasset, und Hause-te/ daß es eine Schande war, bis der Grass ncueo-i-lwvs mit einer Armee vor die Stadt kam, da denn-rueovo-iivs Heimlich entwischete, und solchergestalt IVV6k!Hl.l8 wieder auf seinen Stuhl gelangete. x)Sonst ist noch eine L^istola 8^Qc>äics von ihm vor-handen»
ANH 81 A 8 IV 8 .
Patriarch? Anno 457.
Er war anfänglich Land-Vischoff und (mkoz oderVerwahrer der Heil. Besässe. Als er aber den be-rühmten Abt cvrtt'rxivr.i besuchte / nahm ihn derselbemit allem re/jx-Z und Titeln eines Patriarchen auf.Dieses konte einer von HdcH 5 chH 8 lI Geseüschafft nichtleiben und sagte dem Akte ins Ohr / wer HdlHTIH-8IV8 wäre. Allein rvi-nvra v§ antwortete r Erlaube
Bischofs Anno 4zr.
Weil er auf dem Loncilio zu Epheso nebst evkirr«vsnAtepandrien rrxrromvLi verdamme» Halst/ so warder von der Wiederparr nicht nur seines Stuhls ent-setzet/ sondern auch von dem weltlichen kracliäeritenins Gefängniß gemorsten. Doch nahm sich die Par-khcy der-Orchväoxen-Bischöffe seiner an, erkläret? dieAbsetzung vor null unb nichtig/ und schrieben feinek-Halben nachdrücklich an den Käysir- c)
Sonst mag er ein neidischer und hitziger Kopff ge-wesen seyn. Denn als Lä5,?iänv5, der nachmahls Bi-schofs worden/ sich durch seine gute Aufführung undMüdigkeit gegen dieArmen bey denEphesiern in großs n Credit gesetzt hatte / wölke ihn »ir-nrE gern ausder Stadt schaffen / und crncnnete ihn zum Bstchojfean uneni schlechten Orte. Diesen Vorschlag woitenicht annehmen / und ward daher drey gan-tzer Stunden vor dem Altare in der Kirchen gegeißelt,d-si man sowohl den Altar als das Evangelien-Buchmit seinem Blute besprützet fand, worauf denn nochdie cxcommumcslisn erfolgete- <l)
LH.88IH^lV8.
Bischaff um das Jahr 447.
Sein Vorgänger säsnuvr, welcher noch zwischenihm und rarrareonx war, nahm ihn nach abgedachterVechaririung wiederum jnr Gemeinschafft auf/ undzwang ihn auch nicht zu dem angetragenen Bißthume.
Endlich als L^5iiav8 seinen Stuhl durch den Todquittiret hatte / nöthigte ihn die Ephesinische Gemeinemit gewaffneter Hand/ das Bißthnm ihrer Stadt zuttb.rnehmen, welche Wahl auch von dem Käyscr coii-tii-miret / ja er selbst zu Constantinopel/ wohin er rei-mir, mein Sohn, daß mir dieser Mann mcmcmjsele, von demselben gar gnädig aufgenommen ward.patriarchalischen Habite Vorgekommen ist ; da- Gleichwohl zog man auf gewisser Leute und sonder«mit andeutende, Laß er noch Parriarche werden würde, lich des nach ihm folgenden Ei-nani Angeben „ach
vier Jahren seine rechtmäßige voesrion jn Zweifel, und
weil die Sache von ri-orer zu Roim zu Cou-
stancinopel, ingleichen den Bischöffen zu Aleranbrien,und Ankiochie» getrieben ward, ss setzte man ihn nichtnur ab, sondern zog ihn auch gewaltsamer Weise snsder Kirchen, stäupte ihn mit Ruthen und warst ihnins Gefängniß, worinn er drey Monate sitzen muste.Übertust ward ihm all sein Vermögen gcraubet; eini-ge von seinen Leuten musten gar darüber ins Graßbcissen, und endlich jagte mau ihn zur Stadt hinaus.Auf dem Lnncibo zu Chalcedon warAer zwar un-
Als nun HbIH8chH8!V8 das Patriarchat erhaltenHatte, wolte er den H. nochmahlen besu-
chen : doch dieser kam ihm vor das Kloster entgegen,und bat ihn zurück zu bleiben, weil er sonst garzuvielZuspruch bekommen möchte, y)
. IH. Zu Ephcsö.
N6k^ci.H)68.
Bischofs Anno 401.
Sein Vaterland war Cyperu. c»«^ 508 ro>»v« h<,kteihn zu seinem 6>i.wono gemacht und brachte ihm auchj
>«s Bißrhum zuwege. ?) Nachdem aber sein Pakrorch schuldig erkannt, wieder zür Gmicinschafft angenom-i«s Elend muste, satzte man ihr« ab, und ließ ihn ^.jmcn, und Mit einem rekf,mri<7N8-vocrel wegen seinerJahre im Gefängnisse sitzen. ^ ) Er war sonsten einGütcr versehen : znm Bißthume aber wolte mau »Hnzelchrter Mann und schrieb das Buch gc- nicht wi der lassen, weil er mit gewaffneter Hand wä-
namit, welchen Nahincn dieA.üona haust-c., in man- re eingesetzet morden r doch führete er den Titel undchen Lochech>,5 führet. Daher man mukhinasset, es^Rang ciueS Bischoffs, und genoß lebenslang eine
jährliche penli-.n von der Kirchen» e)
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