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V. 8eouknn. I. dsp. Von den Lehrern in Asia.
rukvooicLvvr gewesen / getadelt ward/ so corrigircte er ters Lebens - Gefahr dabey ausstehen muste. Denn alssich selbst öffentlich mit besonderer Großmüthigkeit.») er einsten in einenHlarci'ouitischen Flecken gehen wol-
Ob er nun wohl in der Kirchen ein solches Ansehe»erlanget Hatte, daß man so gar öffentlich in den Ge-meinen auözurnsscn pflegte: Es nv.chje der Glau
te, sitzten sich die Einwohner ihm mit dem Schwerdtentgegen, zerstrcucren sich aber endlich, und ließen ihr«hinein, da er denn die eherne Schlange, so sie anbe.
de lmeoook!! item: wir glaube», wie IMO lkheten, zcrsiöretc, und die irrenden Leute durch ftr'nZit-VOKV8 glauber: o) so ward er doch nach seinem! reden bekehrete, wie er sich dem, überhaupt rühmenTode unter die Ketzer gefetzt, und auf dem cvncido.ksnte, daß er lvoos. Mammuten getauffr hätte, y)des folgenden 8ecul>, welches das fünffte allgemeine!^ Daß er hitzig vor der Stirne gewesen , zeigen seine
Heisset, verdanunet. Man beschuldigte ihn nemlichdes l'eiagianitmi, welcher auch aus siiueu Schafftenerweißlich, inzlcichen des dlestoriamimi, welchen diekarre; sonderlich aus seinem Glaubens. Bekenntnisseerzwingen walten ; wiewohl er in diesem Stücke vonvielen nicht ohne Grund vertheidiget wird. g)
Seine Gelehrsamkeit war in besonder»! aestim, g)und soll er zehentausind Bücher wieder die Ketzer ge-schrieben Haben, r) welche aber nicht gar groß gewe-sen seyn müssen. «Lein 8i^1ei; ist dunck-l und miau-nehmlich zu lesen.
Seine Schrissten sind alle verlohren gegangen, aus-ser daS 8^mbolum, leu expvstrio stäei, und einige tra-xawncs, so in den 1'orni; Lonciliarum anzutreffen, c)1'bIL0!)OIlL'rV8
Dischoff zu ciyru, Anno 4:0. stirbt 45F.
Man glaubet, daß er um das Jahr Z86. zu Antio-chien gebohren worden. Seine Eltern, die nicht armseyn mochten. Hatten rz-Iahr mit einander ohm einenEhc-Scegen gelcbek- Endlich versprach ihnen der Heil.Mönch i>iLcLvo8iv5 auf ihr klägliches Anhalten einenSohn von GOtt erbitten zu H issen, welchen sie aberdcmHErrn wieder geben selten, und dieses ward nachz. Jahren erfüllet, u)
Er war kaum 7-Jahr alt, so brachte man ihn indas Kloster des Heil. bey Antiochien, worin-
rien er aufs beste augeführet ward. Seine kraecepro-re; waren 7-ULOV0LV8 r.ror;vb82-errvx und lOUännL?cttker;n;ro^v;. Unter seinen Mitschülern Hielt er son-derliche Frcundschafft mit ^rir-osro, der nachnmhlszuConstautinopel, und lonLrunL, der zu Antischleu Pa-triarch geworden-x)
Nachdem er in der Beredsamkeit und Heil. SchrifftWahl zugenommen Hatte, ward er unter i>run-»vk,o z„Antiochieu bcLor, und folgcnds unter Alexander»Dj^coxei;.
Die Gemeine zu (lyrux, in der jaudschaffk ^--plirg.testz, wo er das Bißthnm crlangcte, war mit aller-Hand Kcrtzcrn,alS Arianem, Maccdsniern, Apolli
Verrichtungen und Schrissten. Die 12. Opimlaoder ^nLch«wattlmo,Lxri!Ii, welche dem xerrorriovor-geleget wurden, wicderlegte er auf Verlangen diesesseines alten Lvmmilirani; sehr bitter und Heffn'g, wöl-ke cvrrll.i.vxi durchaus zum Apolli'naristen machen, undvergieng sich dabey in der Sprache dermaßen,'daß er ausdrücklich sitzte: Maria hätte nicht dasWort, welches Fleisch worden, gebohren, diebezöcn hlamren Lhrisir waren nicht in einerPerson vereiniget, man könne nicht sägen, daßdas Work gestorben wäre, u. a. m. Ubcrdiß he-tzcte er die Mönche durch Vriesse an criuc.l.vki, undmahlte ihn als den ärgsten Ketzer ab. Ja, als end-lich der Streik, davon unten mehr vorkommen wird,zwischen diesen beyden Leuten durch den Kaysir selbstbeygeleget ward, so konte er es doch auch nach demTode crLi!.i.i nicht lassen ihn anzupacken, und öffent-lich seine Freude darüber zu bezeugen. Diß bewogden Kaysir, ihm eine» Befehl zuzuschicken, Krafft des-sen er nicht aus seiner viosces gehen durffte.
Anfdem räuberischen Ooncilio zu Ephcso ward erendlich abgesetzet, und weil er sich weder zu dem Käy-sir noch zu dem Loncilio was gutes versehen konte, soschickte er zwey Land-Bischösse und riri-.c-
riv.e-, nebst dem Abt äi-xc-io nach Rom, woselbst erauch soviel erhielt, daß ihn reu-Wtoluircte, und voreinen Bischofs erkennete, ?) gscichwohtmuste er seineAmrs-Verrichtungett solange unterlassen, bis er auf
dem tüvncilio zu Chalccdon völlig lestiruiret ward,
tiaristen und sonderlich Marcionitc» erfüllet; daher«r mit selbigen alle Hände voll zu thun fand, und öff
nachdem er dasilbst seine Orctzvcinxie zur Gnüge cr-wiesin, und uexioul.ra, wiewohl ungern, verdam-met hatte.
Nach seiner Zurückkunfft von Chalccdou legte ersich gantz aufs Bücherschreiben, und überließ obge-dachtcm die AmtS-Sorgen bis an sein Ende»
Gleichwie der wunderthatige Mönch i^covv; seinbester Freund im Leben gewesen war, als« ließ er eine»Sarg verfertigen, in welchen sie «ach den: Tode alleb.yde geleget Eden musien- a)
Wieviel man auch nach seinem Tode zu Lyrns aufihn gehalten, kan man aus dem thörichten Vorneh-men derElcrisey daselbst Anus 520- als die Stadt ebe»keinen Btschoffhatte,crsihen: indem dieselbe das Bild-»iß inrso -ciert auf einem Wagen als im Triumphein die Stadt und in dir Kirche brachte, dasilbst aufden Bischoffö-Stuhl setzte, und ander abgöttisch Zeugmehr mit ihm vornahm- Das fünffte Orncstmm gjeng
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i>L. c«r. c,^. Z I. g ) LO^O^iLdiVS iw «. e. 2. ») kä-
tt'! 0 VV 8 II!,. 2. c. 2. dttO l'IVL ca-t.4. ,)
Vk Litt Urr. tcripr. ecct. 297, legg.
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