v.8ecu>lum, I. Op. Von den Lehrern in Asia.
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Bischofs zn i-ä-LL um daS Jahr 4z r.Anfänglich hielt er di. Parthey wieder cx«n.Lv>i,und meidete Me Egypti'sche Bischöffe als Ketzer. Her-nach aber trat er auf Seite mit solcher Hitze,
,t»aß er einen 8vn»üum zukiäcstst'. ansteliete, und in dem-selben aöe Schriffteil rav?;vc!,^Ldu, -rnLo
voirxri und /iSIOKKAki von 8.4Moi'ai3, so wieder cx-rrwl.v>r sirltten, zum Feuer verdammete, und sich derGemeinschafft aller Orientalische» Bischöffe, so es nicht'mit ihm hielten, entzog. ic>u^nL5 zu Zlntiochien Hät-te ihn gern abgesetzet, es wolte aber nicht au-ehen;sondern erstarb im Frieden , nachdein er seinem Amtechis zo. Jahr vorgestanden Hatte.
IKMäiiV?.
Bischofs zu Tyro A»no 444. abgesetzt 449.
Er befand sich ?lnns 4Zl. als Lon^s tz. unperü aus.dem Lonccho zu Epheso, und zeigte sich der Nestoria-nischen Parthey sehr gewogen, suchte aitch den Käyftr.vielfältig wieder cx«mi.vka zu verhetzen. Endlich mach'le er den Kayser verdrießlich, daß er ihm sein cxstiumin Arabien anwieß. Allein er entwischte und kam in^Syrien, woselbst er von i»LooEro zum Bischöffezu Tyro oeäiniret ward, ohngeachtet er zwey Weibergehabt hakte. 'Der Kayser aber nahm solches nichtwohl auf, und befahl nach 2. Jahrenzhn.wiedcrzusetzen, wo er nicht EvuRii Parthey -verlaffen.uud-die Jungfer Mariam eine Gottes-Gebärerin nennenwürde. Als er sich nun keineöweges hierzu verstehenwölke, jagte man ihn in obgedachtem Jahre mit He-.walt ans, da er denn .seine folgende Zeit mit Tragö-chienschreiben zugebracht, m)
Er schrieb noch einen Oommentarium (Zstrebuz^n8ynvclo Lpbeiins ac in Oriente loro per snoos lere viginri gest,,, wovon ei» Theil unter den Ephesinjschen»Episteln, welche I.VPV8 Anno .rhza. zu Löwen her-ausgegeben,-befindlich. ' ,
LV8MIV8 '
Bischoff zu vorilseum um das Jahr.448.
Als er Anno 4ao. zuEonstantinopel pre-
digen hörcte, widersprach er ihm öffentlich, und setzteeine ploretkarion gegen die Clerisey auf, ohngeachteter selbst nur ein Läyc war, worinnen er des
Ketzercy in den Lehren zeigete. n)
Folgenbs ward er in dieCleristy aufgenommm undBischoff zu k>oriI,,cum, welches in kkrygia ststurari lag.Er verklagte Anno 448. auf dem 8ynoäo zu Cvnsian-tinopcl den Abt evrxcnL»!, mit welchem er sonst bis-her gar gut Freund gewesen war. Die Ursachen derKlage waren xvxxcni; irrige Lehren, welche er gegenLV8L6ll vielfältige freundliche Einncrungen doch nichtabschaffen wolte. o)
Anno 449. ward LV8WIV8 auf dem räuberischen(lonciliozu Epheso von oioxcvLO unter dem prsewxkdaß er den Nicänischen Glauben nach belieben verfäl-schet hatte, verdammet, abgesetzt, und mit Schlägen
m) kv/e(ZKlV8 l-b.l.^cLp.io. reicLkttOktVL ilb. n«p.47. Hlk-OVOKL4'V8 et'iUvi. nc>. n) LV^6KIV8l. e h, KI(.I>k!40l<V8 loc. crr. ») LollcÄ. Loncil.tiäiW, t o«. Z. z>. I tv»
Übel tracriret: p) auf dem Ooncilio zu Chslcedonaber kam er durch ein Libell wieder oio;cvavi»i, undnachmahlen auch gegen ein, und erlangte
nicht nur lackst,ätion, sondern brachte es auch dahin, daßseineGegen-Parthey verdammet uns abgcsetzetward, g)LA81I.IV8.
Bischoff zu 8 ele»cis in Jsaurien um das Jahr 448-und folgende.
Es gaben ihn einige vor den guten Freund cunxra-87-onl aus, an welch:» dieser seine sechs Bücher ä<- sta-ceiümio geschrieben : die Zeitrechnung aber wirfst sol-che Meynung gar Leichtlich über» Haussen, indem;ii.ivs solchergestalt zur Zeit des Loncii-i zuChalcedonschon 70. Jahr im Amte müsse gewesen seyn- r)
Anno 448-Halff er zu Constantinopel den evLrcu^verdammen: auf dem räuberischen O neüio zu Ephe-so aber zwang ihn uimcvievs seine vorige stncenr zuwiedcrruffen, und nebst den Oicüuä-oxen zu
bannilireu. Dicsirwegen ward er nachmahls auf demOontülü. zu Chalcedon abgesetzet, ohngeachtet er sichdurch die vorgewandte Gewaltthätigkeit ow5cv«.i ret-ten wolte. Endlich ward er in der vierdten stcksiou,nachdem er seinen catholischen Glauben zur Gnügeprüchret hatte, wieder zugelassen, und seine Würdeeingesetzet.
Er war ein gelehrter Marin. Sein st/Iu, ist zwardeutlich , aber fast gar zu rednerisch, und mit atlzu-hauffige» Figuren angefüllet.
Man Hat von ihm
r. Orrriüv« xi,;ii. über das Alte, und XXVI. über da-Neue.Testament.
r. Oewanür«lcioyem.esnrk» luöreo; äe s-Iueinu Lbriüi»
Z. l.»u^rt»«nsm 8. 8repks-ii prokomarr/rir.
4. Orscianem in §. OeiprrLcn Sc In Osmim Inc-ri^cionem.Die zwey .Bücher 6 e vir» L mir,culir 8.1'keclse sind aus»iftr Streit nicht,seine Arbeit, indem kkocius berichtet, daßs-s>i,u5 das,§ebeu dieser.MärtMr in.Versen beschrie-ben habe.
/OLI.L8IV8 OV^lOkSIV8.
.Bischoff zu Cäsarien in Palästina um die Zeit desKäysers ö»ü>is^.
Den Zunahmen führet er v-n seinem Vaterlands.^woselbst ftln VaterAeltester gewesen. Noch in seinerJugend fand er bey seinem Vater einen alten Lo6i-cern des Ettz-Bischoffs NLI.X1L1-II zu L)»ricum, worauser vieles von dem Ooncilic, Sllcacno exeerpirete, unddie Eukychianer, so sich immer auf das Ooncilium Sli-caenum beruffen wülten, wiederlcgte.
Endlich nahm er rvsevn Oaci^reenst; und RVkkiurNachrichten mit dazu, und schrieb die llistorizm Lon-cilii Slicaeni in drey Büchern zusammen, davon aberdas dritte nicht mehr vorhanden. Der 8lylu§ ist sehrschlecht, und die Sachen auch offtmahls so elend dar-innen, daß man nicht unbillich glaubet er habe zuweilenftine eigene Erfindungen mit hiueingesetzer, oder auchanderer Gedichte ohne Verstand zusammen geflickct. r)
IV.Wcrs
^p) LV^6K. i.c. c.io. d 4 l'cLktt. I. c. g) LV^CKIVSiit». 2. c.4 KILUkH. üb. 15, csp. 2. c?«ncil. Cürice^. riÄ.z.-pucl l 4 /.^I)V 1 I 4 Um. 2. r) LS VL bik. ürr. fcri^r. ercl,p-Z54- s) loc. cit. ») Idiäru, x. z6ü. i«tz.
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