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Kirchen. Historie Neues Testamentes
seinen Anhang ausgesprochen hatte, und ließ an derenstatt die Worte hinzusetzen : Vergied uns, HErr,und versieb auch) unsern Brudern, welche ebenL>en Glauben, wie wir, bekenycn. Woraus einziemlich liebreiches Gemüthe bey diesem Manne zuschlieffen.
IL8M, ein Sohn des Adalmelcchs, von Anno719. bis 72z. belagerte Narbonnc und Amlous«. Erworff seiner Concubine im Schertz ein Reiß-
Korn zu, welche eö, ihre Liebe zu bezeigen, verschluck,te, aber dran erstickte. Diß machte den Califen somelancholisch, daß er seiner geliebten gar bald
im Tode folget«.
AI8I^kckV8, ein Sohn Abdälmelechs, von 72z.bis 742. hat sich sonderlich mit der Kleider-Pracht be-lustiger, lind die Christen in Egypten nicht wenig an-gefochten, bis ihnen der König von Nubien mit roussv.Wann zu Hülste gekommen, i)
v^lckl) u. ein Sohn iruv ward wegen seiner ty-rannischen Aufführung gar bald ermordet-
IL8IL), des vorigen Vetter, hatte Theil an dessenTode, daher sich verschiedene Rebellen gegen ihn fan-den, welche ihm soviel zuschössen machten, daß es sen.Glück war, als er nach 5. Monaten von der PestAngerissen wurde.
IMEbi, des vorigen Bruder, war von blödemVerstände, und soll von seinen Nachfolger seyn aufdie Seite geschasst worden-
Diß war der letzte von den Ommia-Hen, und hatte die Vorhergehenden weg?,, der Er-mordung vLriv zum Untergänge befördert. An seinerTapffcrkeit hatte man nichts auszusetzen, das Glückeober verließ ihn endlich. Denn, als er die Armee gc.gen stinen Feind und Nachfolger Lväs gessllitHakte, ritte er vor dem Angriffe crwaS beysei«, einenAbtritt zu nehmen. Indem er nun dabey sein Pf.rdfrey stehen, ließ, so fastete dieses das Gebiß zwischenDie Zähne, und rennete ohne den Reuter auf die Ar-mee zu- Diese, nicht anders vermcyncnde, als daßder Calift todt sey, gerieth in Schrecken, und räume-te daS Feld. bemühe« sich vergebens die
schüchternen Trouppen wieder zusammlen, und inusiezugleich mit bis nach Darnasco flüchten, sccinrcte sichaber von da bald noch Egypten, «nd blieb in einemScharmützel. Mau erzehl-t sonst noch von ihm, daßer eine christliche Jungfer in Egypten zu seinem Wil-len hätte nöthigen woll n, welche sich aber zn Klmrenihm ein Wasser angebothen, mit der Versicherung,raß derjeni e, »0 j-ch damit netze«, kcinekwegcS vcr-wunder werden könne. Indem sie aber zur Probe ih-rm Ha!« destrichen, und zu gchanen , sey
diese Jungfer damit zurMärtyrin vor ihre Ehre wor-den- Im übrigen pflegte er so standdasst in der Schlachtzu fechten, daß man ihn deßhalben rnrEni Lmriii^oder den Estl aus Mesoporan ien zugenadmek,alswelche bey solcher Gelegenheit eben so unverruckt zustehen pflegten, k )
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Die Adaßrden, welche um das Jahr 748. ansten»gen die Saracenen zu beherrschen, stammetcn von^oasl,einen Verwandten N'iuhammeds, und hatten bisherdaö tüuuvLrnsmE der Landschafft c.oraran in Händengehabt. Sie regiereten in folgender Reihe.
äö^8 8 ^ 5 k^, welcher den Zunahmen von seinemBlut-Vergüssen erlange«, rotte« das gantze Geschlechtder H)mmiadcn aus. Vier und zwantzig Printzcnaus diesem Hause ließ er auf einmahl mir Käuten vordie Köpffe schlagen, daß sie zu Boden sielen, bedecktesie sodenn mit Teppichen, und spcisete mir seinen Ossi«cierern auf den noch zuckenden und seuffzenden Leibern.Was auch von diesem Geschlechte in ihren Begräbnis-sen zu finden war, ward ausgegeben und an dcn Gal-gen gchencket. Er verlegte die Rrsidentz, so bisher zuDamasco gewesen war, nach Luls am Enphrat, vonda sie foigends nachBaechad gekommen, nahm zuerst«inen ReichS-Rath oder Dozier au, und starb, nach.dem er 5. Jahr wciniger z- Monat regieret hatt«. 1 )- des vorige» Bruder, von Anno 75z.bis 775« war ein Liebhaber der Gelehrten, sie moch-ten seyn, von welcher Religion sie wolle». Er über.wand die Abutalibi«», welche das Reich an sich zre,hen wol«», und wird sonst als ein »»gemeiner Eeitz-halS abgebildet, m)
brObr^iK, des vorhergehenden Sohn, von 77;.bis 7« 6. war um desto freygebiger,je gcitzigcr sein Vatergewesen. Auf einer Wallfahrt nach Mccha giengenüber 6. Millionen Dncaten darauf, indem er sonder,lich mit unglaublichen Kosten Schnee und Eis dahinbringen ließ, welches die Einwohner dieser Stadt alseine Sache, die sie niemahlen gesehen harren, nichtgnug bewundern konten. Seine Leutseligkeit war sogroß, daß er einsten, da er in einer Moschee berhe«wol«, und ihn ein gemeiner Araber ansprach, solangedamit zu verziehen, bis er sie!, gewaschen hätte, undalso die Ehre Haben könte, mit ihm zu bethen, gantzgeneigt in sein Begehr«, willig«. Man rühmet auihm »och die Gerechtigkeit, und sein Krieges-Glückezwang die Käyserin Irene, ihm einen jährlichen Tri.out von 70000. Duca«n zu bezahlen«
mit den. Zunahmen der Gerechte, desvorigen Bruder, von Anno 786. bis 828. war einer vonden gröstestenCalifen, lieb«bikGelchlttn,glallkttabernicht alles, was sie sagten, ohne Prüfung. Der Käy«ser LLKOI-Vi ^1. schick« einen Juden Nahmens Isirac,nebst zwey Grasen, welche aber rm«nvegciis stürben,in Gcsandrschastt an ihn, welcher ihn zum Kriege mitden Orientalischen Käyscrn verhetzen muste, damit erim Occidcnt desto besser zurech« kommen könte. Weisauch besagte Gesandtschafft mit Herrlichen Geschenckcnund sonderlich vsrt'essichcn Jagt-Hunden begleitetwar, such« der Calife »och andern Gefallen
zu erweisen, und indem er von der grossen üeutttiondesselben gegen die heiligen Oerter höre«, schickte erihn, die Schlüssel zu dein Heil. Grabe, welches einige
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l) Iciem Ibidem. kI.d<^LIkcV8 p-a. 98. tei^. m- >öeinss-8 lvo- tcg-z. ia triKam Oriear. üb.2>
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