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Kirchen, Historie Neues Testamentes
Erfindung nach eineralbern Mönchs - Fratze schmücket,so behält sie billich unter.den Fabeln die ihr gehörigeStelle, r)
2. Weil sich cäk0l.V8 X1äkrLl.l.V8 an den Kirchcn-Gülcrn soll vergriffen haben, so hat man eine garschlechte Historie von ihm geschmiedet. Es wäre nennlieh der Heil. kveueinvs im Gebethe entzücket worden,und habe ( 2 /vkOl.Vkl in der tieffsten Höllcn sitzen sehen, auch einen Engel die Worte anssprechen Hören:die Heiligen, welche mir GOtt die welk richtenwurden, harren <^kOi.Vk 4 aus obgedachrenUr--achen mir Leib und Seele zur ewigen Straffeverdammet. Diß Gesichte Hätte Lvc»L«>v8 bey so-rnr^cio von Mayntz und kvrk^vo, rirmi Hoff. Pre-diger, angegeben, welche des L^KOlck Grab eröffnet,woraus ein grosser Drache gekommen wäre, im Grabe aber hätte alles schwartz ausgesehen, als ob es verbräunt gewesen, a) Die auf dem 8^noäo zu Lrcc^Anno 858. versammlet gewesenen Bischöffe, suchtenr.voovicv^ Königen in Deutschland, mit diesem Ge«Lichte in einem Briefe zu schrecken, und gaben vor, siehätten es von lebendigen Zeugen gehöret: es ist aberschwer zu glauben, daß diese heilige Leute nach 117.Jahren, welche von t^XkOlck blkk.l'Ll.l.I Tode bisauf bedeutete Zeit verflossen waren, noch mit lebendi-gen Zeugen haben sprechen können; vielmehr ist es ge-wiß, daß man sich mit diesem bösen Nachklänge anC/.KOLO, dem seine Härtigkeit gegen die Clerisey,den Zunahmen , oder eines Hammers,
2 ) 8?-MM.VlIV8 loc. eik. L> VI» LVcHLKII -wl«.lisnenstr spu4 8VKIVK1.
zugezogen, nach langer Zeit Hat rächen wollen, b)z. Von den übrigen Fabeln zu Bestätigung desBilder-und Heiligen-Diensieö, der Päbstlichen Auto«rikat, des FegfeuerS, Meß-Opfferö, und dergleichenwill ich nur kürtzlich einige berühren. Also soll dasherumgetrageneMarien-Bild Constantinopel von denSaracenen erlöset; c) und ein Küh-Hirte, der einemsolchen Bilde ein Auge ausgeriffen,wiederum das sci-nige verlohren Haben. 6) Iscobu; Klsioi- sey, wie manschwermet, drey Nächte nacheinander Carolas, er-schienen, und habe ihn erinnert, das Land, worinnensein Cörper ruhe, aus der Saracenen Gewalt zu reis«sen. e) Der Pabst EkUEx scheuer sich nicht zulügen, es sey ihm der.Heil. vionystus erschienen, undhabe ihm befohlen, den Altar in einem Kloster zu Pa-ris GOtt und den beyden Aposteln kcno und ?au!c>zu weyhen. k) Man meldet noch, der Cörper ^uxu-stini Habe sich nicht wollen nach kauis bringen lassen,bis man ihn sehr gebethen ; g) das Haupt lolisnimhabe die Kranckcn gesund und die Todten lebendig ge-macht; K) die drey geweyhere Schwämme, so E-so^ivs n. dem Hertzoge in Aquitanien geschickt, wä-ren von solcher Krafft gewesen, daß keiner von feinenSoldatm, der nur ein kleines Stücklein bey sich ge-tragen , hätte verwundet oder gerödket werden kön-nen , >) rc. rc-
t>)<7onf. 8käNttLi>lIV81. c. c) VINckdS^IV8 üb. 2 ;.csp. 147. k) Loncil. t^icssn. II. LÄ. 4. «) Lklorciienlii
c,p.68- k) in «pik. apuä «.L6INOIMK1 lib.2. 8) VII^-lILk8sHV8 Inc. cir. c->p. 148- k ) k^VI-V8 viscon. lib.21»
Das IX. 8LLVI.VXL
Das I. Capitel
Von den Lehrern.
i.
Worauf hat man in diesem Capitel zu sehen?
Auf fünfferley:i.Ar f die Lehrer.
Auf die andern christlichen Scridemen.
3. Auf die Lebre.
4. Auf die Zwistigkeiren.
5. Auf die
N.
Was vor Lehrer haben in diesem 5eculo ge-lebt t ?
r. Die Lehrer der Orientalischen Riechen,c. Die Lehrer der Occidentalischen Kirchen.
M.
Was vor Lehrer sind in der OrientalischenKirchen zu mcrcken?
NKIl-?l40KV8
Patriarch zu Constantinopel Anno 8c>6. abgesetzt 8l§-stirbt 8^8.
Sein Vater war 5 ccrecariu 8 bey conzrLncino cogeweftn. Die Natur hatte ihn mit einem!guten und hoher Sachen fähigen Verstände versehen,l
welchen er durch seinen Fleiß noch besser ausarbeitete,und daher von der Käyserin Irenen zum geheimen8ecrcc3rio bestellet ward, auch sich auf dem sogenann-!ten andern Loncilio zu Nicäa sehr angelegen seyn ließ,den Bilder-Dienst zu bestätigen. K)
Bald hernach war er des Hoff-Lebens überdrüßig,und gicng in ein Kloster am KMpboro Urscico. Imfolgenden aber erwählete man ihn, ohngeachtct er nochnicht in den Orden der Clerisey war aufgenommenworden, nach Tode zum Patriarchen, welcheWahl doch die Aebte rraro und rurvLorcvr rrvowänicht billigen wölken-
Dieser letztere sonderte sich sogar von ferner Gemeirt«schafft, weil er occono>iv>l, welcher co!7-
iT^uieluvöimitderConcubinc'rnL-oooce getrauet hatte, und von war abgesetzetworden , wieder zum Priester aufgenommen, l) Esbekam aber L»ec>v»ico so übel, daß er von dem Käy-ser ins exilium geschicket ward.
Aus allen Umständen, und sonderlich auch , daß erden Sohn des KayserS mce?»o»l aus po-
litischen Ursachen schor, und ins Klost r steckte, er-scheinet, daß er sich vielfältig nicht als einen Vijchoff,sondern als einen Hoffmann aufgeführt, und seinenAffekten nachgegangen, welche er gegen r»e»irokvxi,
der
k) kLVl-VL vi»e. iib.24. l) H 4 LOkt 4 ^blL 8 .