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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchcn.Historle Neues Testamente«

«in Glöckchen. Einige wollen seinen Nahmen von bis 846. Er verfolgete alle diejenigen, auch selbst dieBrennns , welches in der alten Malischen Sprache Muselmänner, welche nicht glauben wölken, daß der«inen König bedeutet, Herleiten, g) iAlcoran erschaffen wäre.

Der Raöcgast war auch ein Slavischer Götze, und xiVHLVV^O(KI.V8, des vorigen Bruder, Annasoll den Rahmen von Roswoz, welches Line« Heer-^g. bis 861. Anfänglich walte man ihn den SohnFührer bedeutete, herleiten. Man giebt ihn vor einen ^^-rrnici, ohngeachret er noch jung war, vorziehen.Gothischen König an, welcher zn den Zeiten EE^ndlich ward ihm doch das Califtt wegen seinermeh-und Italien mit einer entsetzlichen Armee an- Tüchtigkeit darzu übergeben. Gegen die Christen

gefallen. Sein Bild stand zu Rethra im Mecklenbnrgischen, und war von Golde mit einer Crone,dar-auf ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln saß. DieBrust bedeckte ein Schild, darinnen ein Ochsen-Kopff,als daö Wapen des Volckes, zn sehen. In der lin-den Hand hielt er eine Hellebarte. Andere meynen,der Radegast wäre kein eigentlicher Götze, sondern einGötzen-Häyn bey obbcnennter Stadt gewesen, g)

Diese Götzen sind nur nach und nach ausgerottetworden, weil sonderlich die Slavischen Völcker sehrhartnäckichr noci> lauge Zeit über ihren hcydnischcnWesen gehalten, obgleich einige wenige davon in die-sem Leculo den Christen.Nahmcn angenommen.

IV.

Was hat man von dem Zustande der Mu-hammedamr zu mercken?

'Ihre Califen waren

, der älteste Sohn des vorhergehendenLXKOE, Anno 8c 8. bis 81z. Er war so nachläßig,dach er bey jedermann leicht verhasset, und sein Bru-der Li,r.iL«on, als ein großmüthiger und tapffererPrintz desto beliebter ward. Daher es diesem nichtschwer fiel Bagdad und damit das Reich zu erobern- r)Anno 81 z. bis 8z z. Er wird unter »

Gegen die Christenbezeugte er sich überaus femdseelig, ließ ihnen zuinKennzeichen Hinten und vornen Flecke an die Kleiderhefften, an ihre Häuser und Thüren Teufels-Bilder,Affen oder Schweine schnitzen, und verübete sonst an-dere Grausamkeiten an ihnen; wie denn auch unterseiner Regierung zu Lorctuba in Spanien viel Mär-tyrer gemacht worden. Sein Sohn ravsi»nsncv5brachte ihn trunckencr Weise im Bette um.

X1V81AX8IKV8 regiereke nur sechs Monate. Erfände im Pallasie unfeinem Perstanifchen Teppi'chteei'neSchrifft, welche ihm ein Persianer erklären muste,und also lautete: Ict) 8IKOK8, ein Sohn L08-KO!8, habe meinen Vater umgebracht, und desReichs nur sechs Monat genofjen. Diese bedenck-liche Schrifft und sein böses Gewissen machten ihm soangst, daß er sich heimlich mit Gisste hinrichtete.

L4V81AÜ4V8, ein Sohn »tvr-r^rixl. Mau woltekeinen von den Brüden, zur Nachfolge

lassen, weil man befürchtete, sie möchten als Brudereines Vater-Mörders unglücklich seyn. Doch L1V-81AU2V8 hatte sich der Ehre auch nicht lange zu er-freuen ; indem ein Aufstand wieder ihn erreget, nnddes vorigen Bruder auf den Thron gesetzct

ward, welcher nach Bagdad verfolgete, und

den Abaßidcn vor den gelehrtesten Herrn gehalten, nnkb ihu daselbst zwang, das Reich abzndanckenwar sonst stör gütig, hatte aber mit unterschiedene,,j K1V7A22V8. Er brachte feinen Bruder um , undRebtllen und sonderlich den Talibiren viel zu schaffen, muste kurtz hernach dem Califar entsagen, auch in ei-Den Christen war er so gewogen, Laß er auch einem nem Kefich, darinnen ihm weder Effey noch Trincken

- ' " ^ gereichet ward, einen schmählichen Tod ausstehen,

nachdem er etwa 4. Jahr regieret Hatte.

KlVkk4^l)I8. Er verboth den Wein, die Sänger841. war eben nicht gelehrt, aber tapfser, und suchte m,d Gauckler, trieb die Wahrsager aus dem Lande,

aus demselben, Nahmens s/^r-io» eine gantzc Landschafft vertrauere. 5)

blVI^8l^V8, des vorigen Bruder, Anno 8;z.v,s

pach der Weise seines Bruders ein gütiges Regimentzu führen. Er fügte zu erst seinem Nahmen daö WortDiN-b. Las ist so viel, als von Gottes Gnaden, bey.Well ihm das Volck zu Bagdad offt aufsttzig ward,verlegte er seine Restdentz in Syrien nachDer Griechische Käyser i-tte«?nn.v-> war sehr unglück-lich gegen ihn. Zu seiner Zeit fand sich ein Betrüger,Nahmens »zsxc:, welcher sich zu keiner von den be-kamtten Religionen bekennete, sondern seine Lchr-Sä-tze nach der Begierde und Lust des menschlichen Her-aus eingerichtet hakte. Dieser war im Oriente somächtig worden, daß L4VIA8!L4V8 alle seine Kläffteanwenden muste, ihn unkerzudrücken.

^ä1"rnrc:V5, des vorigen Sohn, Anno 841.

p) 6K088LKV8 in den Laußin Geschichten k. 2 . psß. 4 .j^^ 8 IV 8 6 e 6 i>» Oborr. c;) ttk-4 I40bvV8 Üb. i. csp. 52 -L.V^>,V 8 Uremsnt. bilbor. eccles. üb. 2 . c,p. n. !4te81V8ln snr!^u. r) täem

und wolte auch keine Löwen und Jagd-Hunde leidenSonst Hob er viel Steurcn auf, und Hatte selbst Auf-sicht auf die Gerichtö-Srühle und Rechnungen, wardaber im n. Monat seines Regiments von den tumul-tuircnden Türcken umgebracht.

KlV7A^lH)V8 , eil, Sohn xvrrcvväckLl.r, stirbt8Sl. Sein Vergnügen war ihm lieber, als die Re-gierungö-Sorgen, wclcheer seinem Bruder und Vetterüberließ. Zu seiner Zeit wiech Egypten von dem Ca«lifat ab, und machte sich touversin, welchesdcklv mit allen Verfiuchungcn, so dagegen in de»Mo<schecn geschahen, nicht hintertreiben konte.

Ick^1'^IMV8, des vorigen Bruders Sohn, bis90s.Er schlug seine Residmtz wiederum zu Bagdad auf,und war so blutdürstig, daß er einer, flugs um der ge-ringsten Ursache willen umbrachte. Wenn ihm einervon seinen Bedienten etwas zuwieder gethan Hatte, soließ er eine Grube graben, stürtzte ihn auf den Kopff

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