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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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I?v4

Kkrchen. Historie Neues Testamentes

schwand es. Dock) die guten Herren Hakten sich kaum'weg begeben, so zeigte es sich wieder , und sprach:<60 lange die kahlköpssick>ten Pfaffen, ich weif)inech-r was, herdrummrkn, so steckte ick) dieweck-unter dein VNamcl des plicstcrs, den er nennete,weisen ich vorige VZachr angestiffrer, daß erfeines Wirthes Tochter geschwächer hat. Nachder Zeit Hat man es nicht weiter gef hen.

Man lässet diese Erzehlung dahin gessllet seyn, wie-wohl sie von gar vielen Scribmtcn gemeldet wird. k)Wenigstens Hat die damahlige Clerifty schlechtenRuhm dabey zu finden.

Zum vierdten die Lügen«WunderAls die Bücher oionvm nach Paris gebrachtworden, sollen in seidiger Nacht 19. Patienten gesundworden seyn; welches denn, nach -er Pfaffen Berge-den, Oiorcrsivs gethan Haben musie- I)

2. Der Ospcllanu; rvnovicl r-ll war mit dem Käy'ser arif der Jagd, und hieng seine bey sich tragendeReliquien von der Mutter Marien an einen Baum.Im Rückkehren vergaß er sie, und als er sie nachmahlsHolen wollen, konte er sie, dem Berichte nach, nichtvon dem Baume los kriegen. Hiermit ward der Käy-!

k) I-tem O.rouic. ttirl-ug. ttlii. l) 8I6?.kk'IdV8.

ser beredet, eine Kirche über den Baum aufführenzulassen, m)

s. Als wiettL-eiv; gestorben, stritten die Engel undTeufel um seine Seele. Die anwesenden Mönch«aber kamen alsofort den Engeln mit ihrem Gebeth zuHülffe, und damit musten die Teufet die Seele denEngeln lassen, Wären die Mönche nicht da ge-wesen, ss würde es nur die armen Engel schlecht aus« jgesehen Haben.

4. Man fand dm Heil. nach 152. Iah.

ren, die er in der Erde gelegen, noch frisch und völligmit Haaren und Nägeln. Ja, da man ihm Zähneausriß, so kam das Blut hernach geflossen. o> Istviel zu glauben.

Was mit dergleichen Wundern gesuchet worden, )ist in vorhergehenden 8ecuIU schon angezeiget. Sonstfindet man in dieser Zeit sonderlich viel von Nacht«Erscheinungen und Stimmen, wobey sich die Mönchesonder Zweifel gar geschäfftig haben finden lassen.Manchmahl reden die Scribenten von unzühlichen !Wundern, so sich bey einem Cörper zugetragen, ge«trauen sich aber kein eintzi'ges zu benennen, p)

ro) LK,^k 4 'l'LlV 8 in 8sxonis lik. 2. c,p. 26. n )

HI 4 V 8 in (.krön. 4 c slii. 0) 8I6KLLK1V8. p) A»ns.lcs p>snc. sä sn, 826.

Das x. 8eevlwki

Das I. Capitel

Von den Lehrern.

i.

Worauf hak man in diesem Capitel zu sehen?

Auf fünfferley:i.Anf die Lehrer.

Auf die andern christlichen Scribenten.f die Lehre,f die Zwiftigkeiren.

"die 8NckLvi.ä.

U.

Was vor Lehrer haben in diesem 8eculo ge-lebet?

2

z. A«

4. Au

5. Au

Man mercket

r. Die Lehrer der Orientalischen Kirchen.

s. Die Lehrer der Occidcmalischen Kirchen.

m.

Was vor Lehrer sind in der OrientalischenKirchen zu mcrcken?j o » n n di L 8

Leser zu ThcssUonich um das Jahr 904.

Als di Saracenen Anno 904. Thstsalonich erober-ten . ward cr gefangen und hin und wieder herum ge-ssistpn- e bis er ur Tmsin bleibe» kante, allwo er dieHistorie von der Zerstörung der Gradt Theffalo-vich beschrieben, weiche Um eben bekamu gemacht hat,lsi V l V O I V 8

oder Arabisch !

säii) irrn L^-rkicx

Patriarch zu Alexandrien Anno 9ZZ. bis 950.

Sei» Vater hieß »^»icvz, st» Egyptier in derStadt koliar, welcher den Sohn zur Theologie undMedicin anhielt, wie er denn auch in der letztem son«derlich erfahren war. Endlich ward er Patriarch derOrthodoxen zu Alexandria, woselbst sonst die Jacobi-teir auch mit einem solchen Haupte versehen waren, >musie aber viel Wicterwärtigkeit von seinen eigenen !Kirch-Kindern erdulden, g)

Sonst schrieb er /lnnaie; in Arabischer Sprache vor«Erschaffung der Welt bis auf das Jahr Christi 940.Hiervon bekam 8bchI)kd.'V8 einen Theil in die Hände,und cüirete ihn unter dem Titul: Lut^chii Orizsine;siccletia« AlexsnUnnae: ?OLOtil<lV8 aber gab sie jttOxford 1658. mit einer Lateinischen Übersetzung völlig ^heraus. Man findet viel sonderliche Nachrichten dar-innen, doch aber auch nicht wenig läppische Mährlein.Ausser diesen hat man nych in K«8ci5 librum cie rcbu;Zicliise, nachdem es dieSaracenen eingenommen, itemOispurarisnem inker i-jelccoäoxui öc Obrisiianos, wel-che den Jacobiten zuwieder geschrieben, und einige klej.ne Medicinische Wercke- Das 8)mragmg Oompcn-ciiotum aber, welches er düekmolgbeubal- betitelt, undvon den christlichen Fasten, Ostern, Fest-Taacn, inglei-chen den Califcn, Patriarchen und andern Dingen ge-handelt hat, r) ist verlohren gegangen. * ) >

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Ein Mönch um das Jahr 961. stirbt etwa 998.

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