Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

Kirchen. Historie Neues Testamentes

tzen re> über welchem Wunder/ das dietückische Mön-che ohnzweifcl gespielct hatten/ oder von VVI8ILI^dlOsclbsien/ben man der Heberen beschuldigen will/ ange-geben worden,die gantze Versammlung verstümmele.

Man erzehlet noch viel mehr Wunder und Fabelnvon ihm, welche aber als unnütze Sachen billig vorbeygelassen werden. So viel ist noch von diesem Mannezu bemercken / daß er sehr eifrig gewesen. Er soll ein-stens den König covinvn zwischen zwey Concubinenim Bette angetroffen haben. Diß erbitterte ihn, daßer nicht nur den König mit Harten Reden anließ / son-dem ihnmuch aus dem Bette zerreke, und in solcherPofitur auf den Saal geführet brachte, wo die Gros-sen-des Hofes eben speiseten. Dergleichen Dinge wür-den steh heutiges Tages gewiß nicht pr-aöliciren lassen.

Als cvden Bruder-Mörder zu crönen

gezwungen ward / sagte er ihm sein Bubenstück öffentlieh aus Gesichte, und 4>rophezcyeke ihm, es würde dasSchwerdk von seinem Hause nicht lassen, bis das Reichan einen frcnrden König käme, dessen Sitten nndSpra-che die Engelländer nicht kcuneten : welches alles auchgant; genau soll eingetroffen haben, u)

Man hat lisch von ihm Soncnrch'sm keAularum,welche zum Gebrauch der Mönche und Nonnen m En-gelland geschrieben.

Märtyrer setzet, y) Sein Leben hak der MönchLlkioinvs beschrieben.

Seine Gchrrffren sind

-l kpünme <ie »ittL konciäcuni.

2- Vi» 8. kltlliuncii, /wßlorum Orieokslwm kleg» Sc dlsk«ryri«. r)

z. LolleSIio, teu kplrom« Lsnonum. g)

4. »li^uor. lo)

5. tlpoloßericuz sä ttugonem, pr.ncokum ktegew proimmu-nic-iciku, dlonrllerii klari^cenlis.

6- LommetttLrius in Viüoris Cs«»nen« kascbrlem.

7. t-ibri vi-leÄici L ^ttronomici. Diese letzter» beyde Dü^eher sind nicht mehr vorhanden-

oder ^Ll.kkISV8

Eetz-Dischoff zu Cantelbcrg um das Jahr 98«.

Die Nachrichten von ihm sind gar zwcifelhafft.mrhgeben soviel, daß er erstlich Abt an verschiedenen Or-ten, und sonderlich zu KWImesKury und im Klosters.tUbam gewesen. Seine Gelehrsamkeit in der Theolo-gie und Lrammacic wird nach der Art seiner Zeiten alsungemein gerühmct; wie denn seine Sermonen so hochgeachtet worden, daß man sie in der Mutter-Sprachein der Kirchen gelesen, c)

Seine Schriffren sind theils Heraus gekom-men, als:

I« IrLÄrcur ijs Veksri »c dtoua ^lekzmsnkv , WbklNNeN -rdie ttiUorirm 8.ic,--im bis auf die Zerstörung Jerusalem inSächsischer Sprache beschrieben.

2. ttomib, k^tok^iis Ne corpore sc p.nAnine Oomini nollri Is»sil LKriUi, worinnen er der Lehre von der l'rsnrkikgsn-liurion widerspricht.

z. Zwey Brieffe an die Dischöffe wM-ism und VV«I 5 .

Ürnum.

4. Über poeni'renkizür.

5. kipiUci!» ris csnombus «cl VV»l8nu«i ZpiscogE.

Theils noch nicht heraus gegeben, als:

l. 8ermvnuin linxur 8,xanic» 8XXX. iibri H.

2- kpittol» cnntueruäine dlonrcboruril.

Z LsslKvI» »ä Ly^-kcrrum conlra LIrricnrum nupk!,,.

4. L^nones doaci'ii dHc»e»i, ins Sächsisch? Übergesetzt-

5. Lkronic» Ssxonic, mrxime <ic eccleü» LsnmirienL.

H. k-irliones Lc vier 8»»6tonu».

k i-0 ic l x a L n z l;

Abt zu ?l«nr/Anno 970. stirbt 1004«

Er war von Qrleans gebürtig, und so gekehrt, baßmär» ihn den vortrefflichsten kbitoloplmm und einenLehrmeister von gantz Franckreich nennete. x) SolcheWissenschafft hatte er sich auf den Hohen Schulen zuParis, Keims und Qrlesn; zuwege gebracht, welche erfolgende als bcstelleter Leäor seines Klosters andernwieder nnithcilete.

.Man berusste ihn Hrmo 96c-. nach Eugelland,da iHmder Bischofs tl)ßwald von VVsrceker die Würde ei-nes krerbyreriertheilete, und ihn der neue» Schule desKlosters kamckey vorfttzete«

Nach zwey Jahren gieng er nach Neury zurücke,undvIc-Hz° 7 ki^i.ward Abt, reisete daraus verschiedene mahl nach Rom,orrmmLr>cs8LLunic<»-i.»tinr,

Von ül^önuch ^rne§ l^xcer^r, ex knsclLNn rnmore, »e LrxomeE vsrH.

zvegen, welchem ervicl Freyheiten zuwege brachte. Ho. vi6iion-r>nm bacino 8-xonicuu,.

Letztlich reiseteer nach 8quiers in 6oicogae, welches n- Op-r, ^»--621» von,«' vers»

Kloster von alten Zeiten her unter der Abtey kleur?gestanden, und folgends vsn der Regul, so er daselbst«inführen wolle, cha keole geneunct worden. Hiergab eö aber, weil er die Mönche nach der Regel rcr'or-iimrren wolte, zwischen den Gasconischen Mönchen undseinen Leuten Händel, dabey es von Worten zu Schlä-gen kam : ^680 aber Hatte das Unglück, daß er miteiner Lannni durchrennet ward, und seinen Geist auf-geben mustc: aus welchen Ursachen man ihn unter die

12. 8- 6reß«rü kt. IV. §»LOnice verä.

lZ. ktkeivrolcii prseceflrnrir vir, , VSN Welchem MSN üb<k

nicht weiß, ob es noch vorhanden-OOll-O

Abt zu cluZn/ Anno 994- stirbt 1048. alt 87. Jahr.

Er war von adelichen Geschlechte aus Luvergne.Sein Vorfahrer Lixiol-vL bestimmcte ihn noch bey sei-nen

.u) kizl"I'ttökV8 VVrttmonrk. 6- 08^1^8

Sc L^KOdttVIct. ?Ibk. I 08 kbtt a' OKI1 . 8^148 bik. äs« revol),r. 4 ' l^om. i. p. ^n-KlV^t 6. 2S dl..nsmbr.

eiouir. Lricrnn p.79 ^ki^dILI8c. LODVVIH. «w LKsc.ch)-k'-Aä!.VLIVN 1'. l.Lsx.^ILIOIdeVKI in viu ES-/inßi. ») kVlliLK'l-VL c.r°sr. in -x. jA!8. c) biü.Iuv. tönxr. -cci-f. g. 506.

7) 6IH8LK kä0V!.?ttV8 lib.z. c. g. 8 IttL 8 ekI'V 5 ^s^ir. .Ilukr. c. 140 . VKI IHK^IV 8 . kHtt 0 LV 8 in ,«n'!-krrnc. L VLLl-Idt. in IklenoloK. Lrne-üÄ. ») ürrzr sp. 5V-s) ,p. X1^8Ik.I.Ode in ^n,!eÄ '8.2.