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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen«Historie Neues Testamentes

Er that seinen Gegen -Pabst auf dem

Synosto zu Venevent in den Bann , welcher sich zu-gleich auf alle diejenigen erstreckte/ so sich durch weltli-che Obrigkeiten in ihre geistliche Aemter einsetzen lassen,) Bald Hieraufstarb er, wie man saget, durch eiue»vcrgiffteten Kelch, r)

Er Hat IV. Bücher Oiglogorum ste mirsculir s 8gencstiölo, aliisgue tckonacki; Lsrlinenlibu; gelli;,nachdein Exempel ürsgorü kvl. geschrieben / worinnen a-Ler nichts als elende und lächerliche Fabeln anzu-treffen, u)

<A>LbILdl8 hieß zuvor 6VI888.1'V8, war von ?srrna gebürtig/ und MdlkICI IV. Cantzler. DcrKäy-ser verhalffihm zu dem Ertz-Bißthnme von Lavenna,und ließ ihn endlich gar auf dem Lynosto zu Brixen,worinnen 6iexsoKiv8 VII. abgefetzet wurde, zum Pabste'bestellen ; wie er denn auch uknkiov^ Anno ro84.gr-krönet. Nach seinem Tode ließ 11. den Leich-

nam wieder ausgraben, und in den Fluß bey Laven-na werffen. x)

VL8AI8lV8 ll.

Pabst Anno rc>88.den ra-Mertz bis 1299.den 29.Jul.

Ein gebohrner Frantzose von Lbariilon an derdckai--!ne, sonst ovo oder LVÖL8 geimnnt, und anfänglichein Mönch zu Llngn^.

Weil sein Kopff und Istumcur dem Pabste akeooxiovli. wohl anstund/ so verliehe er ihm das Vißthum zuOllia, nebst der Cardinals-Würde, gebrauchte ihn-auch verschiedene mahl als Legaten an den Käyser

Gleich bey Zsnkri'tt seines Pabstthirms zeigte er seineHildcbrandinische Klauen ; daher ihn der Cardinallieber LVRsarivLi, als v«s^nv^i benennen will.Er that nemlich den Käyser gantz ungesäumt in Bann,und absolvirete seine Unterthanen von ihren Pflichten-Diß geschah Anno 109;. zum andern nrahle / wobeyHcmico sein leiblicher Sohn Lom-aäu; auf den HalsHkhctzet ward. LviLLLro gicng es Anno 1091. und 1095.nicht bester / und in dem letzt angezeigtem Jahre musteder König in Franckreich r-nn.w?v8 gleichfalls in dieDlcihe der Verbanneken / wiewohl dieser das folgendeIahrwicder die Absolurion erhielt, y)

Sein schliinmstcr 2lnschlag war/ daß er dieFrantzö-stschen Fürsten Anno 1095. auf dein L^nosto zu (Hierrnont zu dem sogenannten Heil. Aricge beredete'/ r)tvelcher auch das folgende Jahr würcklich vor sich gieng/und so nnzahlich raufend Christen auf die Schlacht-Bauet geliefert hat.

Man Hak von ihm

1. IAX. Briefe in den Him; Osnc!Iiar«m.

2. Zwey 8-7smk,nes an den 8/nc,äum zu Oe!-m»nr.z. Noch zwey Briefe bey dem Lslurio. s)

,z) I.LO>si,6s lii». c. 70. legg O1HO kriünz. PI^-'1481t». codji krxci'. r)

K^LHIV8 äe mvrte I 4 IrdIUILI VII. «)d^VLl.c. p. 5Z9») L 160 dSlV 8 6- rsn"-> I»I. Iib.9. VL8?I:k6Ldr8I8. kl.^-HdtX. y) V8 cenr. 2. 1 V8 8cl>s6u3l>.

,) ki-xri^/r. !4^ntt/z.LV8 k»5. Odivkttkivs. -) r4i-

lcellan. I'sm. S.

tl. An andern Grten.

AIX1018V8

kl-oaiacensl;

EiuBeuedictincr zu kleury um das Jahriooi.

Er war aus Aquitanien gebürtig/ und bey der Ekmordung feines AbtS L»uoieis zu 8c,uir8 zugegen.

Man niercket aus seinen Schritten, daß er, wie M«dece mehr,nichts von dem Bilber-Dienstc gehalten, in«dem er voll dem Vlll. Lonciiio zu Constantinopelmel«bet, man Habe darauf von dem Bilder-Dienste einensolchen Schluß gemachk/dermit der Meynung der or-ckocioxen Lehrer nicht überein gestimmet / und solchessey dem Pabste zu Gefallen geschehen, ob es schon wiederdie alten Lsnone5 gelausten, b)

Von seinen Gchriffren sind die vornehmsten:

1. ttikoria kl-ncorum Nt-ri IV. Sie gehen von der Zerstörrung ^roi-r bis auf das Jahr Christi 750. Was dieser Hi-storie weiter angehänget, und das gantze V. Buch ist auSeiner neuern Zeder geflossen.

2 . Viki, 8. ^bbtMli Hbbsili klvriscenlii ?lerv«um Llc-ricum.

kvi.k^L'rvs

o»Lnorrn8ks

Bischoff zu cv,rtter Anno 1007. bis 102z.Anfänglich war er Abt zu keiner«, und / wie Manglaubet, des Königs nos^r-i Cantzler. Die sonder- ibahre Verehrung der Jungfrau Marien vermochte ^ihn / das Fest Maria Geburt in Franckreich einzu-führen. c)

Seine Wercke, so man in der kibliotkeca ?serum st)findet/ bestehen aus Briefen, 8crmonen re. Das Le. !ben Aucperri Bischoffs zu Cainmerich , ist beym 8V- !LIO c) anzutreffen.

AOL b 6 0 I. v V 8

oder2ldelbold ^

Bischoff zu Utrecht Anno ioo8. bis 1227.

Der Käyser Heinrici) der Heilige brauchte ihn zu- !vor als seinen Cantzler und General. Folgends ward ler ein Mönch, und endlich Bischoff. Man schreibet Iihm das Leben des jetztgemeldcten Kayserö zu, welches Ibeym LAdllLIO , s) 5VLIO g) und 6LLI5MO h)anzutreffen.

VIBbsALV8

Bischoff zu Mcrseburg Anno tvoZ. bis 1o18.alt42.Jahr. >Sein Vater war ein Grase von Waldeck in Sach« >sen. Weil er eine kleine Person , zerbrochene Nase, Iund sonst ein »ngestaltes Ansehen Hatte, erwählete er lim Kloster Bergen bey Magdeburg den Mönchs«Stand, ward folgends Domherr zu 8. Moritz in Mag-deburg, ferner Probst zu Walbitz nnd Heinrichs desHeiligen Capellan, und endlich durch diesen Bischoff. ,Seine Erb-Güter Elödorff und Hcßlingen wandte er '

dem

b) K^LOKIVL LNN-I. I . 10. sn. L69 c) *

?4ii88VUIl:d,'8I8. äe gell. ^ngl. tib. 2 . Sc z. LI-Ll'llicVS.

I KUttL^IVS. kO88KVII4.-S-M. ä) I vmo XVIII. °)äieiz. Necembr. fl l'sm.ö, K) 14 -lul. I») in 8s«Z»

Lssiberxentibus.