X'. 8eeulnm. V. Q>p. Von dem äusserl. Zustand der Kirchen in Engelland.
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als ein büßender Sünder zu erscheinen,und nebst srn-eydlich anzugeloben, mit einander keine fernereGemein schafft zu habe»/ wsraufste beyde vom Bannelosgesprochen wurden. 6)
Von dem Heil. Kriege hatte?LIIl.I?kV8 den Vortheil/ daß er die Grasschafft Dourge; an die Crone brachte, indem sie ihm der Graf bey Antretung der CreutzFahrt vcrkauffte; e) wie denn bey der Gelegenheit auchdie folgenden Könige unterschiedenes an sich haben zieHcn können.
In Engelland^^d.'V^V8König Anno 1017. bis lvzz
Er wolte »ach c^dlVH Tode aus Furcht das Landräumen: allein der mächtige GrüfGodvomvonKenr>welcher damahls alles in Handen hakte, ockörirte ihmseine Tochter und das Königreich , welches er dennbeydes annahm.
Seine Gütigkeit/Sanfftmuth und Müdigkeit, so-wsoiiderlich gegen die Clerifty bewieß, brachten ihm dieschönen Zunahmen zuwege ; wie ihn denn der Hobst>11. töknnicer cÄuonchrethat-Dem Lande erließ er die schweren Auflagen feinerVorfahren, und gab gar seine Gesetze, weiche nochvorhanden.
Nur sichre allzugroffe Danckbarkeit gegen die Nor«
In Dännemarck war er dieses Nahmens der ande-,männer, bey denen er in seinem Unglücke Beystand ge-re, in Engelland aber der erste. Er praölicrete sich funden hatte, war vielen zuwider, und spielete endlichmeistens durch die Vcrrärherey Lo»ici,Herl;ogs in Mer- das Reich denselben gärn, die Hände. So viel ist ge
cien, auf den Thron. Denn dieser verließ seinen recht- ""6 ..,
rnaßigen Herrn enxrvnovn, des vorigen Königes L-euci.
»em, dritten Sohn , und wandte sich zn den Dänen,kehrcte aber, als die Dänen etwas unglücklich waren,wieder zu iwnvuno, dem er sodenn, wie man nicht ohneUrsache lnutHmaflet,vom Brodte geholffen.t)
Lch!>lVIV8 befestigte sich nun nach rvravnvl Todeauf dem Throne von Engclland,<iefenchrete dabey auchsein Dännemarck gegen die Schweden, und bemächtig-te sich noch Anno 1228. des Königreichs Norwegen.
Folgcndö gieng er mit grossen Geschcncken nach Rom,und sühnte sich sonsten in Engclland soauf, daß man
ihn als einen Liebhaber der Gerechtigkeit rühmet; wieer denn auch einsten seine Schmeichler, die ihn fast vorallmächtig ausgeben wollen, gar artig beschämete, als!er sich einen Stuhl ausbefahl, seine Füsse nicht zudas Meer an sein Befehl,den thörichten Leuten,wie sehr sie sich in ihren Lobö-ErHebungen vergangen, g)
Ihm folgeren nach seinem Tode noch zwey siinerSöhne »/ZK/iLl)V8 und <^NVIV8 lll. oderHardi-Cmrr,mit welchen hernach die Dänische 8uccerüon ein EndeHatte. Der erstere von der erstem Gemahlin ai.6ivävon Northampton ließ seinem jüngsten Halb. Bruder>l.r«xoo die Augen ausstcchen, und verjagte die Scieff-mutter, b) der andere von der andern Gemahlin nn.väbeförderte durch die Unbilligkeit der Auflagen,Grausam-keit und Unmäßigkcit seinen Tod, indem ihm vermuth-lich Gisst beygebracht worden, i)
LVV^KI)V8cc>nrL88'>^ ZcKöriig Anno 1042. bis i«66-
Die Ettgeliänder waren nunmchro der DänischenKönige überdrüßig, und sahen sich wieder nach ihremeigenen Geblüte um, davon noch dieser eintzige SohnrruLi.iwvi übrig geblieben war. l
wlß, daß er in Ermangelung eigener Leibcs-Erben demHertzoge vvn.»?.l.^o indcrIlsrmandie Anlaß gegeben^sich nach jcinem Tode der Crone anzumaßen, k)
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König Alinc>"iO66. bis ro88.
Sein Vater war XOLLiz'1'V8 II. Hertzog in derNormandie, welcher ihn mit eines Kürschners Tochterunchlrch gezeuget hakte, und zum Nachfolger verordne-te, weil es ihm an einem andern Erben fehlcte.I)
Der König bILdttil(l!V8 in Franckreich wolle ihnzwar von der Succczlion verbringen, allein ^ILlgLl.-K1V8 ciefenciirtte sich dabey mit grösser Tapfferkeit. m)Nach Lovänoi Tode »nassere er sich der Englischer»Crone an, welche aber des Königs Lov^m Schwager
wievorwüste
sich bey diesen fast unmöglich scheinenden Umstandendurch seine Klugheit und Tapfferkeit fo zu helffcn, daßer der Ober-Mann blieb, n)
Ein vieles that Hierzu , daß er sich den Pabst zumFreunde machte, welcher die Engclländcr mit dem Bas»ne bcdroheke, wenn sie diesen von LovLLvc> rechtmäßiAconilicnireten Rcichs-Nachfolgex nicht annehmen wür-den. Hernach hetzte er feinen Bruderror-ro»
auf den Hals , und machte zugleich mit dem KäyserlgLdIk.lLO IV. eine ^Iliance gegen Franckreich, wen»diß etwa fein Vorhaben, wie es wohl Urfach hatte, hin-dern wolre »)
Endlich gieng er mit einer starcken Macht nach En-gelland , und Hatte das Glück, daß »Lkäi.vv; in derSchlacht den 4. Oölobn; 1064. überwunden , unddurch eine tödtliche LIeüure zu einem andern Leben be-fördert ward. p )
Hierauf ward VV1I.IgLI.KlV5 von gantz Engelland
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