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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen. Historie Neues Testamentes

einem 8cspu1ar darüber tragen, u) Sonst ist er der rr-IJerusalem gab ihnen ein Hauß nahe bey dem Tempel^ ^ " ndern abep ünd diei ein. und diü kerdnek sie mievkni v«>>-

unter den Bettel. Orden, dre andern aber sind dieDominicaner oder Prediger-Mönche/ die Lranci-fcaner und Augustiner.Eremrren, davon im folgernden Leculo zu melden.

XVII.

Waö find vor geistliche Ordens-Ritter ent-standen ?

r. Die Johanniter , welche eben dieHofpiralierfind, von deren Ursprung im obigen 8 -culo etwas ge-dacht worden. Sie Hiessen von ihrem Hospital undder dabey erbaueten Johannis-Kirche im Orient baldHospiraltev/bald Johanniter, und bekamen nach-erErobennig Jerusalem von Gottfried von LouillonAm das Jahr m8. von dem Pabst r^rcn^r.! n. einefchwartze Tracht nebst einem aufgeheffteten weissen achtstutzigen Creutze. Ihr Vomm gieug sonderlich dahin/dasHeil. Land u. die Pilgrimgrgen die Saracenen zu beschü-tzen. Von ihren Zufällen ist nur kürtzlich zu mercken,daßfienachund nach durch die Beschenckungen der Potenta-ten zwar sehr mächtig worden,sich aber zuJerusalem dochRicht msimemren können/ sondern Anno 1192. nachPtvlemais, und folgends nach Cypern retiriren müs.ftn- Anno 1409. nahinen sie Rhodis ein, und beka-wen davon den Nahmen der Rhodistr-Rirrer / wur-den aber Anno 152-» durch die Türcken aus dieser In-sul vertrieben/ und da schenckeke ihnen der Käyser Carlder V. die Jnsul kLaira, welche sie noch bis HeutigesTages äefsnciiren, und davon die Malteser, Wirrerheißen- x)

2. Die Ritter des Vröens , dessen

Stifftung zwar dem Heil KL8ll.IO schon imvierdtenLeculc?, doch ohne Grund , will zugeschrieben werden.So viel ist gewiß , daß er um die Zeiten des Königesv/LOvini i. zu Jerusalem bekanntworden,und anfangsmehr aus Mönche«/ als aus Rittern bestanden. Sieergriffen aber nachmahls auch die Waffe» gegen dir Un-gläubige»/kractireten und beschützten die Pilgrim/und/versorgten daneben die Aussätzigen, wovon ihnen der'Nahme zugewachsen. Sie erhielten sonderlich inKranckreich viel Güter. Der Pabst 1^00x87-/v; v,n

ein/ und biß beehret sie mildem Nahmen der Tempel-herren/ wiewohl sie anfangs so arm waren/ daß ihrerzwey auf einem Pferde reiten musten, welche Positursie nachmahls auch in ihren Wapen sichreren. DerHeil. SL»u»»«ovr schrieb ihnen Anno HS8. eine Re-gul vor / und ihr Habit ward weiß mit einem rothenCreutze verordnet, r) Wie mächtig sie nachmahls wor-den, aber ein elendes Ende genommen / wird an ftinemlOrtr bemercket werden.

4. Die Ritter von O^l.^l'ss^VH Anno 1158. vondem Könige zzucino III. in Castilien zu Beschützungder von den Mohren eroberten Vestung O-ü-urav».Sie trugen sich anfangs wie die Cistertienser / indemderjenige/ so sich zuerst darzu anboth / ein Abt Cistcr»tienser-Ordens war. Nachmahls cKlpcnlireresieLLu?-oierrv» XUI. Anno lz§ 6 . wegen der Tracht/ und gab ih-nen ein rothes Lilien, förmiges Creutz auf die Brustzum Zeichen , erlaubte ihnen auch einmahl zu her),rathen. 3)

5. Die Ritter von 8 . 60 OI OOEMI'Ll.i.ä.Anno n /5- welche der Pabst Ll.ex^oeir m. bestätig,te. Sie hatten die Regul ^uZullini, stritten wiederdie Mohren, und beschützten die nach Compostell köm»menden Pilgrim, welche sie auch in vielen Hospitälernmnterwegenö aufnahmen. Ihr Ordens- Zeichen ist einlrothcö Schwerdt aufder Brust. Wenn es ihr Großmei-ster erlaubet, können sie auch einmahl hcyrathcn.b)

6. Die Deutschen Grdens-Ritter, oder DeutscheHerren, oder,wie sie vor dem auch benennet wurden,Marianer oder Ritter unserer lieben Frauen desBerges Zisn, oder Creurz-Herren, welche ebenfallsum den Anfang dieses 8eculi zum Vorschein kamen,indem ein deutscher Edelmann vor feine fremde undschwache Lands. Leute ein Hospital zu Jerusalem auf.richtete. Es fanden sich bald andere vornehme Deut«schcn, welche ihre Güter dem Hospitale schencketen,undsich mit den erstem zum Dienste und Schutze ihrerLands-Leuke verbunden, auch sich dabey nach der Regulder Tempel-Herren richteten. Sie wurden Anno 1191.von LOLL.Lkl'idlO dem III. bestätiget, und ihnen zumZeichen ei» weisser Mantelmit einem schwartzen Creu-

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Anno 14-0. Doch haben ihm die Päbstc cuvr rv. und v.ziemlich wieder aufgehokffen- 7-)z. Die Tempel-Herren um das Jahr iriz. ttV.60 kle ?/e6cldll8, und Gottfried von 8. OXILK,«ebst noch sieben andern , machten den Anfang dazu ;indem sie nicht nur als öanonici reguläre lebeten,son.dem auch dem Patriarchen zu Jerusalem die gewöhn-lichen Mönchs -Vors des Gehorsams, der Keuschheit«nd Armuth uebst dem vr'erdkcn von Beschützung derPilgrim abkegeten. Der König K^I.VVIdIV8 II zu

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Orck. c,rm-I. 8/ek8kl.lcV8 ennrstt. Y. k0«iOd^IV8 s<i A.c.»Igl. «. r;. POI-VO. VM6H.IV8 Nd ^.c.z. r) 6VII-.°rrkIV 5 . 8O8IV8 in Kitt. Orä. ttiervlol.in Kitt. Orä. Ivksnn. in den Anmerkungen

von dem JohankttterDrden. >7 in vriz. eguettl.!

vrö.LkrkMVit vondrrr MtenOrdekr.

ein grosses Ansehen, bis sie sich Anno 1229., wiederumnach Deutschland wenden musten > wie in folgenden8 eculi 5 von diesem und andern ein mehrerS zu berichtenvorfallen wirbt c)

XVIII.

Was hat man von dem ärgerlichen Lebender Mönche vor Nachrichten?

Hiervon redet einer 6) überhaupt und kürtzlich folgen,der Gestalt r Es ist ihnen nichts so angenehme als

wein

-) VVIKIKIK1. 1VKIV8. dldHH käKI8. 6VKH.L-KV8 in Kitt. 1>mplsnvr. ,) <I« »riß. Orci»

6k1-?ttIV8 I. c. k) IO. KK. n c. iz.

c) 6ctt« ve! per ?r»ncor V0M deutschen Ritt

.ters-Orden. OKIkttlVL l. c. ,. kLH<.V8 HKLN-

i §18 ep.