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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen-Historie Neues Testamentes

der Stadt, und beraubten ihnder Reichs-Insignien,, des Käysers uenkici v. Schwester. 7- Daß er demeben wie er seinem Vater gethan hatte, g) «vorigen Käyser widerstanden, ist schon gemeldet- Nun

19. bOIkk^LlV8 H. ward er auch nach dessen Tode zu Coblentz erwählet,

Käyser Anno 1125. bis uz?.

Sein Vater war «es»»»», ein Graf von Querfurt.Durch die Vermählung mit kickt-,, einer Tochter desSächsischen Hertzogs »Lunici rn^sviz an der Weser,kam er zu der Erbschafft aller dessen Länder, und alsauch der Hertzog NL68V8 an der Elbe ohne Erben ver-starb, ward er dessen 8uccellor, und mithin so mäch.tig, daß er einen Appetit nach der Käyserlichen Wär-de bekam, und in solcher Absicht auch mit den Sach.scn gegen »rnklcvki V. Lgirete.

Der Ertz-Bischofs zu Mäyntz sauorisirete ihm beyder Wahl nach «enirici v. Tode, und crönete ihn zuAachen, doch muste er sich eine Zeitlang mit seinenConipetenten Herum schmcissen, darunter dervornehm-ste aus Schwaben, ttLnmcn V. Schwester

Sohn war, welcher sich auch zu Meyland mit derLombardischen Crone crönen ließ, bis es endlich An«no uz;, mit den Widerwärtigen zum Friede»'« ge-diehe. 8)

Er hielt die Parthey des Pabstcs mnocru-rn n. gc.gen mäd-xivr»«, wie schon an seinem Orte bemercker»vorden ; als er aber zur Vergeltung das lnuettm.r.Recht Anno nzi. zu Lüttich von demselben wiederforderte, so machte der Pabst betrübte Gesichter dar-über, und bcrHeil. 8LL!>!I4>zkOV8 muste endlich ins

und von den Päbstlichen Legaten dem Cardinal r»eo-Ovuro, welcher viel zu solcher Erhebung beygetragen,zu Aachen gecrönet. r)

Der Hertzog von Sachsen und Väyern5VPLKKV5, des vorigen Käyserö Schwieger.Sohn, wel-cher sich rühmen kunte, daß seiue Länder von einemMeere bis zum andern, das ist, von dem Deutschenbis an das Sicilianische Meer reicheten, wolte dieReichs-Intignis, so er in Händen hatte, nicht Herausgeben, weil er selbst gerne Käyser gewesen wäre. End-lich ward er zwar zur Ausancwortung derselben bewo-gen, »volte sich aber dem Käyser nicht unterwerffen,und warb darüber in die Acht erkläret. 2)

Weil nun OOdIK^OV8 Sachsen an V».

aus.dem Hause Ascanien, Väyern aber an reo-?oi.ovLl, Marggrafen von Oesterreich übergab, so kames zu einem schweren Kriege, welcher doch kaum an-gefangen »var, als nrmmev; 5V?LLLVS das Zeitlichedurch den Todt verlassen muste. b^

Allein hierdurch gewann der Krieg noch kein Loch,indem nenkiei Bruder 6VLl.rv5vor seinen jungen Vet-ter, NLNLicl hinterlassenen Sohn, so nachmahls neir-mcvs l-xo gcnennet worden, die Massen führet«, dochin dem Treffen bey Weinöberg gegen den Käyser denkürtzern zohe. c) Bey dieser Schlacht solle» die be-rühmten Nahmen der Guelffen und GibeUinen, un-

Mikkel treten, und dem Käyser die Sache ausreden, c) welchen nachmahlen die Pabstliche und KäyserlicheDaß er sich vor dem Pabfte zu tieff erniedriget ha- Partheyen über 200. Jahr gegen einander agiret ha-be, will man^ius dem Gemählde zu Rom von ftmer ben, aufgekommen seyn, weil sverri Leute zur Losung" " ' ' ... ^ geführer: Hie Guelff! des Käysers aber: Hie LVeid-

lingen! Von welchem Orte LOIMLI)V8 gebürtiggewesen: 6) wiewohl von einigen andere, doch nichteben so wahrscheinliche Meynungen angeführet wer-den. e)

Endlich kam es Anno 1142. zu einem solchen Ver-gleiche, daß »LNLrcvi LLO mit Sachsen vergnügt seynmuste, seine Mutter eek-rkvvi; aber den Marggrafen»rnmcvn von Oesterreich, des verstorbenen i.Loroi.viBruder, Heurathete, und ihm dadurch die BäyrischenLande der Mutter zu gefallen gelassen wurden, k)Damit (DIMHl)V8 nicht nach Italien kommenmöchte, weil ihn zumahl die sogenannten Arnoldisten

zu

Cröiinng, dessen im II!. Capitel bey der !II. Frage Erwähnung geschehen, schließen,gehöret aber wohlmehrenrheile unter die Erfindungen berMahler und Poeten.

Sonst zwang er den König in Dännemarck6NVK1, daß er sich als einen ReichS-Vasallen aufführen rnuste, welcher Pflicht er sich vorsetzt entziehenwölke; u) gieng auch dem Pabste zugefallen das andere mahl nach Italien, setzte den König in Sicilien»06LKIV>I ab, »r«inLi.ovi6 aber an feine Stelle, belehnte auch bey diesem Zuge seinen Tochter-Mann denHertzog Heinrich von Bäyern mit denMarhildischenGütern, und starb auf der Rückreise bey Trient. x)20. cv!M/MV8 m.

8VLVV5

Käyser Anno nz8. bis 1152. alt 58- Jahr.

Er war ein Sohn Fricderichs von Hohenstauffen,Hertzogs in Schwaben, und seine Mutter ksnL! war

q) liäem. ibiä. r) Ldrono^r. 8»xn säsn. H09. Lkkdl-2IV8 in 8»x. !ib. 6. c. I. Lbron. Lruntuic. spuä K1KOL-«.Vdi p.12. KL8LkicV8 sä ,n. 1086. K1L1LOKHV8 r«.

rom. 1. p«x. 52z. KLKLIHV8 8^v. VK8PLU.-6LKI818. 5 ) O'vttO 1^181^6. lik. 7. c. 19. 6dron. 8sxo.Alii. r) 8Lkd.'tt^KVV8 80d7^LVK1.I.Ld1818 in ttrs 8.kMdüttt-kvl üb. 2. c.l. ?LHrV8 VIK60K1V8 in cbron.d-iLneos. lib.4. u) ttLI.dtOI.VV8 lik. r. c^Y-Lkronoxr.

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