7254
Kirchen - Historie Neues Testamentes
Seilte Schriffren sind -
1, dkronicvnab cirbe conctiks ad snnum 1204 . libri, XI.VIII.
welches«! MI88LK1V8 in seiner Uiblilltbc-
ca l.iü-nie»k heraus gegeben.
2 . 8 -rirroneL -liguor, welche gleichfalls bey l'ISSLKIOzufinden.
I. lel-ct/rittM 88 . tlsreoni; §c 8 l>cio-rum eiuz.
4- Hclbs Oallici cle mvne, welche VVN ädHOdllQ bOl-
LLI. Anno 15 ^ 94 . heraus gekommen.
OO^L^VV8
Dsn Ä.lch)tenuu oder vk??nn6M8izProbst in Kloster Urspcrg im Hochsiifft Augspurg An-no irr§. bis 1240.
Er war aus vornehmen adelichem Geschlechte inSchwaben entsprossen / und trat in obbcsagkem Klo-ster Anno 1207. in den Prämonstrakenser-Orden. Zu-erst war er ein Hoffmann, bis er bereits 1202. dengeistlichen Stand erwahlete.
Daß er in obgemcldekem Kloster nicht Abt/ M'e vonvielen gemeyner worden/ gewesen, beweiset man daher,7veil das Kloster erst 1249. zur Abtey erhoben worden.Indem er sich aber selbst einen Abt schreibet, so wirdgeglaubte > daß er sonst etwa Abt gewesen.
Durch sein Obronicon, welches von dem AssyrischenKönige Velo bis auf das Jahr Christi r229. gehet, hat ersich umdie Deutsche Historie verdient gemacht, wiewohler denPapistengvcit erdieWahrheik vorsie gar Zu aufrich-tig schreibet, nicht eben anstehen will. Der Käyser >iäxi-r.iil.lLNV8 ließdiß Lfirsnicon zuerst durch LOdtirz^OVIvlrkiVHdI6bKVkl Ao. lslz. auflegen: weil es aber sebrverfälschet war, gab kttLI?l>V8 lvlLl.^XO»ch«OL>'den: Straßburgischen Lwmni Ick^lio Anlaß-, dassclbi-ge wiederum aufzulegen / wobey nroio seinen
Fleiß angewandt, daß es nicht nur verbessert, sondernauch mit ?araljpk)mcnl8 rerum memorAbilium vermeh-ret Anno 1 ?Z7. heraus gekommen. Nach der Zeit istes noch zu Basel 1569, und zu Straßburg 1609. est,>ret worden.
Sonst ist noch zu mercken, daß WKlkl^vV8 das-Owonwon nicht ebengaritzverfertiget, sondern nurdasLIbronicon eines gewissen Mönchs von SchwartzachLO uinuiret. In den ersten Zeiten findet man viel Fabeln,!tb-n den Deutschen Käysern aber gehet es gründliche)Kl,Kd!V 8 O 6 ldl 8 Vl,l 8arocroo vuivkresLui;
beylegen niüste: dahingegen andere zwey Lr.»uor üs.kuiren, davon derjenige, so den Zunahmen Vmueriälirgeführet, schvn 1202. das Zeitliche gesegnet- a)
Seine Schnssron sind
1. Lsmmentarius inlianrica Lanlicorumsälsuclem L. Viktzinch'
2. 8u,nmu cle arre pi-seciicancl!.
z, koenikenriais, Lnrreötor cliLtu;.
4. Opus cle parabolis, Lue cloitlrinals minus.
I.iber senrenriarum öc ciiÄorum -isemarabillum.
6. elnri- (.Is»clianu;, lsu <ls viro opcimo Sc in omal v!rt„keperseäto libri XI.
7. Os plamäu nzcusae contra 8o<!omiie vicium.
8> Lookt» /glbitzcntcs öi v^aliientes üb, II.
9. 8ermoner XI. cle vgriis «rgumenris.
10. I-iber äe iex slis L Kerubim.
11. ki^ekmus cle Lkcilli incsrnakione, akgue sliu» cle frstzill-rars kumanre nseurae. Alle Liese Welche hat Lt»UOI.V8li v viscit zusammen zu Antwerpen Anno r6;z. in kolioheraus gegeben.
12. Lvmmenciri, in ?ropkeliar Ltcrlini /Ntzli. FranckfurtI Anno 1608.
r. I)iÄ» cle lepicle kkilv 5 op!il'co. beyden Anno r6oo. dieübrigen Schnfftcn mag man bey dem ov vi8cn is bi^
blioekeca fcripeorum Oüberrienüum b ) nachsehen»
IchOOLV8
VL viikliaec) vdoc vsn vi-rie-rDischoff zu Ptolemais um das Jahr »220. stirbt 1244.
Den Zunahmen hat er von Vüry, einem kleinen Fle-cken bey Paris, akmo er gebohren worden, wiewohlihm andere tlegerueuil zur Geburts-Stadt zueignen.Nachdem er seine 8cu6,a zu Paris rraKiret, ward erPriester in seiner Vater-Stadt, verließ aber diß Amt,und begab sich unter die OJnomcos sscgulare; der H.blaems zu Ogrrles in der Oioece; von Vamur. Baldtrieb ihn ein besonderer Eifer, in dem Gebiethe vonloulouis das Creutz gegen die WKdenser zu-predigen.FolgcndS begab er sich mit den Creutz-Fahrern nachdem gelobten Lande, und bezeigte auch nicht wenig Ei-fer gegen die Saracenen, bey welcher Gelegenheit erzu obgenennken Bißkhume gela,igele.
Endlich bernffre ihn »o«iv; m. nach Rom undmachte ihn zum Cardinal und Bischoffe von kreican,wornächst er als PäbstlicherLegat das Creutz in Franck-reich-, Brabant, und den benachbarten Orten, predigte,auch die Waldcnsir überall aufstzeffrigste verfolgete. c)Seine S<Hriffren find
^koscllbr -pb-oloß-a- zu Paris um das Jahr 1215.Mau meynet, er Habe den Zunahnien -K iniuli», weilvon RrMl in Flandern, so Lateinisch Inlbla hcisset,gebürtig gewes n, wiewohl es andere nur schlechthinvor feinen Zunahmen halten.
iLteine G' lchrsamk it brachte t'hm den Beynahmendes Gvvsien, ingleichen »oci-oki« vnivLv-s^ois zuwege,wie er denn zu Paris mit grossem Ruhme locirete,und auch das keÄorsl der VniucrNröt verwaltete.Endlich ward er ein Cistertzienftr - Mönch, und sollerst 1294. laut seiner Grabsctmffk gestorben seyn, wes-wegen man ihm denn über roo Jahre seines Lebens
1. ttiklorire On«nksI>s öc OcciSenralkL übr! III. Welche IN desLOdI6t<Ib8II colleÄivlie ßeüorum DL! xsr krracos ti)befindlich.
2. Einige Briefe und Predigten rc- «)
6 Vl^
ttLdlkricvs 6 ^OIlVLd 48 I 8 - k 4 IK/lLV 8 .l-ktlltte-blIV8. t,k8dik.U.V8 in bibw.rkec. /l«8b!;icV8 in cbron.(i«,iri>l 1 ' 2 IV 8 in mekrop. üb. 8. cap. 55. vv VI8LII inpc.,ekr Oper. ^.I ^dll, ic. in b.bliokkec. (ggnt. VV kldlbibbc rbrc. '1 «w. ro. patz. ÜO. 6MH/.8-VV8 in "its A-8A--LII O6 Ik 48 Vl.! 8 . abi, b) pstz. 411- eäit. Lolvn- 1656.c) ttkdII<iLV8 0 /ri 4 V^VILl 48 I 8 6r viris illuür. cap. Z7-VldlcM rlV? «Ll-l-OV-cC. in fpec. big. Hb.ZO. csp.ro.v) gpuä 8VKIV^l ,4 <l. 10. OSiad». -) c«»k. N. v VO88IV8 äe ' k. I -r. UbrnL- c. 57. ä) Um. 2. p, Wg7.r .0.8PKVV V 8 ä,-krr-k.klü. viü»«LL» c. Z. p. 189. srgg.!«) Viel. CLVL bitt. lirc. scrixt. ecclrs. x-8- 62z»