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Kirchen. Historie Neues Testamentes
er bekannte,'Sein Zweck wäre LKriilu; und nichtdie Bücher.
Er predigte mit besonderer Anuehmligkeit und Dc-Muth, welches denn nicht geringen Scegen brachte,zumahl, da er die selbiger Zeit im Schwange gehen-den Lasier an hohen und niedrigen aufrichtig entdecke-Le und straffete. !
Indessen blieb die Verfolgung und Schmach von!derElerisey und den Hof-Leutm, welche die Wahrheitnicht leiden tonten, nicht aussen; worüber er sich nachRom begab, aber-auch hier soviel böses anrrass, daßer es unmöglich verschweigen tonte. Solckxrgestaltkam er, wie man saget, aus dem Regen in die Trauf.fe, und wo er gegen seine Lands - Leute Beyfall suchte,da ward er noch übler angelassen ; wie ihn denn derPabst um eine grosse Geld-Summe straffte, und da-mit wieder fort schickte.
Ais man ihm nun Hierauf in Engestand noch fer-nern Verdruß machte, retirirete er sich nach Franck-^reich in die Äbkeyponrigny in tHiiampa^ne, und starbendlich im Kloster 8oiilac. Der Pabst innocenriv; iv.versetzte ihn bald hernach unter die Heiligen, wiewohl!andere n) melden, daß es erst von c^rrirrn m. An>!no 14^6. geschehen. Sein Leben stehet unter den Le-,gcnden derHciligen beym 8V8IO, 0) und"IIO KLLLOV?iLLI>I8I, p) wiewohl nach der beydenMönchen gewöhnliche» Weife mit vielen Fabeln, g)
Man Hat von ihm Das Buch, welches 8peculum«ccleliae tituliret wird, und in der hibliotbecs ksrrum r) anzutreffen.
K OLLstIV 8ürcorineLv
Bischoffzu Lincoln Anno 12Z5- bis 125;.
Der Zunahmen heisset soviel als Groß-Ropff«Er war zu 8cracibrc>oie, einem Dorsse in 5»ch'lk vonarmen Eltern gewesen. Gleichwohl begab er sich aufdaS-Studiren, und machte sich darinnen z« Oxfordund Paris s) guaiistciret, daß er gegen den Lauss fcl.biger Zeiten, nebst seiner Theologie und LateinischenSprache auch die Griechische und Hebräische ziemlichwohl verstand. Die Erkänntniß der natürlichenWeisheit und Astronomie fetzten ihn bey »mwissendenLeuten gar in Verdacht der Zauberei).
Inzwischen erhob ihn seine Geschickligkeit bald nachcher Zurückkunfft von Paris erstlich zum ^wbiöiaconozu^Leüsr,, und folgende zu obbenenntem Bißthmne,'wobey er seinen Eifer vor die Wahrheit dergestalt be-zeuget« Maß er sich den Zorn des Pabstes darüber aufden Hals lud , wie unten bey den Zeugen der Wahr-cheit weiter zu m> ld. n seyn wird.
Von seinen Sthresifken find viele in den» /ippencü-ce k^lciculi rerun, cx^-eienüarum ActaAicnäarum'her-
») LLV8 !oc. cir. 629. «) Iii> 4- p) lib.zi. csp.67. K44. -I ) Lonf. 8 II« 7 ttM 6 ^c)^V 8 in Ilikvr. 6rcbi«ssiicop. Lsnlusr. Äpuä VVN 681 'c 7 k> 1 VXi in ^nßli, sscrs'I vm. i.p.io. 86KOIVIV8 iu I>V kM bidt nnuv.
lom. 10. P-8- 6b. r) l'om XXV. s M^'v'rtttckV8k/cUI 8 ILdi! 818 . 81 L 88 V 8 6c 8. I LV8 äs kripror. Lnxli-ci, cOVVVIdiVL äs prsskul. Lnzlic. in Lpssc. Lincoln.
Z4S.
aus gekommen. Die andern sind noch in K48cis ver«borgen, und mögen bey andern nachgesehen werden- c)LVL^8
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Tischoff zu in Gallium um das Jahr irz6.
Er war aus Leon gebürtig, durchreisete Italien,Griechen-Land und Palästinam, recommcncürcte sichdurch seine Geschickligkeit dem Pabste s^Lsomo ix.und schrieb
1 . Drey Bücher gegen die Albigrnser, so in der kiblivtb-c,k.!lrum u, zu finden.
2 . Virrm L mi,cu!» 8. Ikäori x) auf Befehl seiner Köni-gin Kerenxsrise.
z. Ein Oironicon vem Anfang der Welt bis auf seine Zeit,welches nichts anders als eine Forschung des ckronicilüäori und in bdMKLbL 8(?ltOt"It läisssnis illuürst»anzutreffen ist. 7)
, ?^KI5IV8 oder I>>ki8ixn8l8Ein Mönch im Kloster 8. /äbsn in Engelland fioriret umdas Jahr 1240. stirbt 1259.
Seine ungemei'ne Gelehrsamkeit und Gcschicklich«feit machten ihn vor andern berühmt, indem er in derTheologie, Historie, Oratorie, Poesie, Bau. Kunst,klatlreli und Mahlerey gcmtz etwas besonders praeldrete.
Weil er das Verderben im Christcnthume sehr ein.sahe, und deswegen stets auf eine Verbesserung drang,so gebrauchte man ihn in Visitationen und Reforma-tionen der Klöster, wie ihn denn die Rorwegier aus-drücklich zu diesem Ende zu sich erforderten, wohin ersich auf Befehl des Pabsteö indioo-mn iv. verfügte,und tue verdorbene Mönchs-Zucht daselbst wieder inStand setzte.
Der König »^rcrcv; IN. erwies ihm grosse Gnade,wie !ck?cHlä^LV8 selbst bezeuget, zumahl, weil er dieFreyheiten von Engelland gegen die Pabste und ihreMinister gar nachdrücklich wnäircte.
Er straffte die Laster ohneAnfthen der Personen,undseine Redligkeit findet man auch in stinen Schrifften,womit er es aber bey den Papisten so verderbet Hat,daß sie ihn einen Lügner, Caiumnianken und derglei-chen nenne», r) weil er nemlich den Grauet der Pab«ste m diesen Zeiten ziemlich aufgedecket; wiewohl sieihm in andern Stücken das Lob eines guten IMoricilassen, und sein Buch ein göldneö Buch nennen, weites aus den öffentlichen Acten zusammen getragen wor-den ; s) es ist aber auch nicht von o.8en Fabeln freyzu sprechen.
Seine Schrisfren sind
l. btikori» msior. lcu rrrum An^llcsrnmHüoris s (»uiliei-wi tlonizusskoni säoenlu sä snnum 43- Llearici III-A»-
Anßliss
c) L6V8 b'c. cir. u) Umo XXV. x) I-xksr sp. 8OL-L-idMVdl sä 4. Sprilis, irern spuä dl^8H.LO>!IVK1 lrc.LcaeäiQ. II. 7) Look. V 088 IV 8 äs big. Lsk. üb. 2. c.^7-Vb8LLV8 in Lbron. blissrn. csp. 4. r) K^^O!UIV8 sää. c. H97. n-16.17- slä. >) 1^616818 ALLXb»v 5 kkc. IZ.L14. ?.l. p-g-ZZZ. conk. 8H8KV8 L 8^8VS<Ze sirripr. bnKl. V 088 IV 8 äe k>Ä. Lsr. lib 2. 8686VKO-t8!V8 in epikvl. L in xrvIeZom. sä cxeicilr«. L^ 80 diIV 8LLlANVVS- »l-i.