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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IZ20

K.'rchcn, HlstsrieNeues Testamentts.

Weil er beständig die Parthey des KäyserS ärennoMcl sLKiokl; gehalten/ so muste er auch »uik diesem leidenals ihn sein Enckel anonorrlcv5-ivreioa vomThronegeflössen Hatte. Doch kam er nach be§- erstem Tode wie-der an den Hof des letzter» / und solte Anno i2Z4. mitden Päbstlichcn Gesandten wegen der Religion disputi-reu/ brachte es aber durch seine Vorstellungen dahin/Daß man das «»nöthige Zanckcn einstellete. Gegenaber ließ er sich Anno izz«. gebrauchen, 6stcnäirete folgends doch gegen

, wesrvescn er von dem Patriarchen c»rr.i-sr«Lro auf einem Lynoäa nebst andern dieser Partheyverdammet, und ihm bey Straffe des Bannes ein Still»schweigen aufgeleget wurde.

Hierauf gierig eraus Verdruß in ein Kloster,und ließ«uterfchirdcne hcfftige Schrifften ausfliegen/worinnener den Käyser und Patriarchen der Ungerechtigkeit/ dieGriechische Kirche des Verfalls,- die Mouche der Faul-heit/ Schwelgercy und Ketzerey beschuldigte / welchesden Käystr cLn-rLnvrenvn dergestalt verdroß / daß erihm nicht nur das Schreiben, sondern auch alle Ge-fellschafft verboth.

Letztens- soll nach abgedancktem Sce-

pter sechsten auf einem 8)mo6o mit ihrn disputiret/undihn der Lügen und Verleumdungen überführet haben, a)' Er warsonstinderHistorie/PhilosophieundVcrcdc,samkeit nicht rrmben, wie feine Gchrifstcn ausweisen.Solche sind

1. Hikorisc stz-ranlin-ie libr! Xl. Sie gehet von Anno 1204.bis iZ4i. und ist rtwas partheyisch geschrieben, worübersich OntE'-renv» beschweret. Doch sind seine Urtheilevielfältig nicht zu verachten. Der Stylus ist nicht der be-ste, und seine AuSschweiffungeu nebst ander» Fehlern sind«gleichfalls zu tadeln- l>) Sie ist von ^ieronxMo vtHill»übersetzet, und vielfältig, ii«b sonderlich zu Franckfmt amMäyn 1568. auch 1587-Lateinisch, Griechisch und Latei-

<msch aber zuGenff 1615.-» koli» heraus gekommen.

2. Oriri» i» obicum 4-kie»S»ri btersckikLk, welchehinten bei)deS 61 /cse snnsiibu; zu Paris t66o. befindlich«

z, O'mmenc-rriiir seu scbnlis in 8/nellum Sc insomnür, dtp

den Wercken 8/n-5,i zu Paris lürz.

4. ?»slio Lnriliki LorinUiii , -liorumgue msrrxnnn ^cbseo-rum, in den A.<Äi» 8»nÄc»rum lTientebenü und krpebrocbii.

5. k)>st>u!Llin concr» ksl-arim pireicnle Iwpcrrcare losnne?si,colsgo»

6. l'-cknologks 6r»mm»cic- »kgiis orrnonss.

7 . LvnccÄ 8/nk><iuir7, ljuze pro conkrii Lzrlzzmum öc

lenkenriLM rulir, libri X-

8- cie eiuelill-inci» eempors külckslii. Diese bis-

her.gencin'.eken sind nur in öiLctz in verschiedenen Viblio-theckeu anzutreffen. c)

Dl icO bA V 8c -r 8 8 i c. L?

-Ertz-Bischsff zu THeffalonich um das Jahr r?so.Seiner Mutter Bruder war mr.v8 c/u-^ski.»!, vor-mahliger Ertz-Vischosf zu Thcssalonich, dessen Bücherüe <3uli8 äluistonnm insseLleiis u»b 60 primsku ?->pac

s) VO88IV8 lls bist. 6r. bi?-dtLb'!V8 <ie 8)'r»nk. rer.-tcriprsr. k. I- c»p- 15 - tO- KOlVIdt in vic,b) bl?8IV8 ?o!,ric. !i!>. r.c.A.F.ior. c) ULdlli. V VU^K-iDdlVä!. c.pczo.

nebst andern gegen die Latciuischc Kirche eifern. 6)taiLOt/AVo, war ein gelehrter Mann, und ward amHofe in unterschiedenen Verrichtungen gebrauchet/ließauch, wie fein Vetter,einen grossen Eifer gegen die La-teiner spüren, e)

Seine Scyiliftren sind

.theils in der Libliorkecs patrum f) befindlich, als

1. l-irurgire expoiicio, t-u comprnäioki iurerpreurio in Si-uinuin uKcium.

2. Oe cic, in Cdriüo libri Vl»z. Orrrio contr» koeaerilk, ee«.

theils besonders heraus gekommen, als

Der Lommenk^rius >o librum ceiriu-n msgnss conkktiüloaÄkrolem,-,. Basel I;zo.theils noch in baziiz verborgen, als

1. 8ckrniLr» «zuselism Lttroisgic, z» AugspUtg»

2. Obl»rn.ittoaum in rillon?» IV« »oimilluiu Lreclriell» libe»

zu Rom im Darican rc. g)

bIIbV8

n u o v IV 8

'Metropolit um das Jahr r;6o.

Er hielt es niit L^LLvnlogegen die Barlaa«nuten, und schrieb Lnarracionem 8)'irnpcic3m cle lsnÄir6c oecumsnicir lX. welche der jüngere IV-

in der kchlchokeca lnrls Lanorüoi zu Parj^i66l. aus Licht gcsicllet.

?IIIbODttLV8

Patriarch zn Constantinopel, siorirelumdasJahr lz6o.Nachdem er von Jugend auf im Kloster gelebet,ward er erstlich Abt auf dem Berge Arkc»;, folgendSMetropolit zu blei^cl^ , und endlich nach cari.i5K>Patriarch zu Constantmopel, bey welcher Würde ersich möglichst angelegen seyn. ließ, zwischen cänracv-cxrro und"5-äi..iroi.06c> deri-Friede» zu befördern. Alsaber kLl..8r<a^<i6v; bald hernach Eonstantinopel ein-nahm, muste klllbvIMVL den Patriarchen-Stuhlwicdenim cLl.i.l8rcr überlassen, und sich verstecken; wie-wohl er nach dessen Absterben ein Jahr Hernach wiederdarauf gelangetc. Übrigens stund er seine« from-men Lebens und seiner Beredtsamkcit halber in gros-sem Ansehen. b)

Seine Schafften smd

l. I^irurgir ck or<1c> iiNÜr»eaäi Oireoaum in dtl Libiiokbec»kirruin. i)

2- Einige Reden bey dem pronroae Onosro in^»6t»ri» ?L-lkE I'omo II. und beydem 6r«lero SeLrucelomoH.z ktskur-irio /tnLk'nemskitmorum »b Hsrmsnopuls Icripkorm»bcy dtM I.eunclsui» ia lure Otteco.kroM-no. Ic)

4. Oe clluins subllrnr», opeerlione, prieenki-Sc lulRins in mon-ee rk->kor libri XV. gegen dlicepkokum 6regor,m. Manhat sie im diSto zu Rom im Batican. Mehr di8r, vouihm sehe man bey andern- I)

IV.

2 Vaö vor Lehrer sind in der Occidentali-schen Kirchen zu nierckm?

l-Zu

Ä)I4em ib-ljea» p. sx.teq. e) IO. c^/VI^cV2MV8 lil».j.csp. iz. Iib.,4.c2p..tcq. k) Voca 26. g) I.KO tib-öe conscr.su lid. 2. c. !?.§. 9. ic lllss^rr. 6e d,'II.!8 p.55- l>)^'l^VLLNVLtülr.Ub.^ Yl'om.XVI. k)Iib.4 . p- S 8 S. Y VVNäli I 018 ' VL I. c. p. 45 .