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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XlV. Zcculum. l. c-p. Von den Lehrern in Occident.

lz;r

7. Oerermiuario contrr k^onscbum guenciain lle ciuili liominin.

8. L->mm-n»«u« in kl^Imos, »liorqu» 8. 8cnpcur»e »c l.irur-<ßine eccleiirliicse kl^mnnr.

9. ttirmonis kuxnAelic» Llemencir kre«b>reri I.»nlbc>nienk,von vviciefo ins Englische übersetzet.

10. Lnmmenrrriui i» seleS, 8. 8cnprurse ioc-. Englisch-n. k»up» ruüicu,, oder allerhand kleine Traetätchen in En-glischer Sprache vor die Armen, den Glaubens - Grunddaraus kürtzlich zu lernen, z. E. blxpniirin 87 MK 0 U äpo

ltolici, vec,Iog>, Or-irionis vnminicre k,r^?nekei vin,ekominer icl cieü^erium coeleüe excirrnres »c.

12. ^li» dkiscellsnenruiri rolleÄi» ; z E- eine Viel kürtzeretixpollric, vec-lozi; äe 7. peccsris morkLllbur; 6e 7. ten6b»i corpore!« »c kvriciem fsculk»lll>us suimriej lle 7. vir.ruribur fpicitu^kibu« ücc.

Diese und noch viel andere KlanulcriptL sind nie«,stens in Engelland anzutreffen, davon andere mögennachgesehen werden. u^>

NlLOl-LV 8onks>»ivs Oder onk.ri

V 0 Ä 0 , zu Paris, und endlich Vischoff zu I-iKeu», floriretum das Jahr rzüo. stirbt iz84-crraol.v5 V. König in Franckrcich, dessen?raeccptorer bisher gewesen war, befahl ihm die Bibel, wie auchdie Schafften Arstioietis ins Frantzösische zu übcrsc»tzen, welches er auch innerhalb 7 « Jahren geleistet, unddamit das obgedachte Bißthum verdienet. Sonst warer Anno r; 6 z. zu Rom, und sagte v«L»uo v. und sei«ner Clerisey in einer öffentlichen Rede die Wahrheitziemlich derb ins Gesichte, x) Er schrieb auch unterandern einen Tractat öe ämicbrilio, welcher aber unter-drücket worden, y)

IOI^dE 8 8 .V 88 KOcttIV 8

voc'ron vivluv8

Prior derOnonicorum keßulLriuin 8.^vßullini zu Grünthalum das Jahr iz6o. stirbt IZ8I. alt 88. Jahr.

Sein Geburts-Ort Rnyßbroeck, davon er den Nah.men führet, «var ein Dorff in Brabant. Nachdem ervorher Pfarrer zu Brüssel gewesen, stifftete er das Lon-uenr zu Grünthal, 2. Meilen von Brüssel, und re-gierctc es als erster Prior, r)

Unter den r-ly/lic >5 wird er vor eine Haupt-Persongehalten, s) wie er denn auch viel Bücher nach die-sem Wege, ob er gleich nicht gelehrt gewesen, in sei-ner Mulrer-Sprachc geschrieben : daher ihn seine An-hänger den andern oiounivn nennen, b)

Es giebt grosse Ureolvgor unter den Protestanten undPapisten, die ihn loben, c) Es ist auch nichrzu leugnen,daß viel gute Betrachtungen, die nach dem Triebe derGottsceligkeit schmücken, bey ihm anzutreffen. Dochtadelt man, wie ordentlich bey den kckystici;, seineDunckclheit, weswegen manche viel Anstoß in seinenSchrisscen finden 6 )

u) ttk-dik. VVNMI'Od^ l. c. p. 42 .seq. m.

l,k. v-rn. lib. 18- l>.7?8. s-qg. 7) 8k^kv!ttkd1. U.L. kec.14. p. I 7 -Z c»r>f. IO. I./^VdeOIV8 in kill. Lullegii k<»u»r-reni. r) HHttkk 1 lV 8 . 8 KHäKb«d 1 V 8 ./e 1 ii. s) kOIin bikl. klyU. p,ß. 112. 268. i'eg. i») OIOdi^8IV8cL^1'ttV8l^>IV8 ^.11. «le <ioni« 8pir. 8.üc. rz. c)

Vi<i. VVLI8^^dIV8 tt.k. 5--. l4- k>. 94S. leg. ä-exsmen Ueolog. dl/st.

Der^eckior seiner Lebenö-Beschreibung c) erzehlet,daß er seine Betrachtungen mehrentheils aufdem Fel-de, oder im Walde, ohne Bcyhülsse anderer Bücheraufgesetzet, auch ausdrücklich zu «exuLuvo gesaget,daß er solche durch Eingeben des Heil. Geistes verfer-tiget, bey welchen Umständen viel Lmlwligliisches zubemerkten, sofern man nicht glauben wölke, daß er sei-ne Betrachtung doch auf die Schrifft gegründet, unddurch das Eingeben des Heil. Geistes soviel als dessenErleuchtung aus GOttcs Wort verstanden.

Inzwischen ist gewiß, daß ihn, sowohl das Verder-ben seiner Zeiten vielfältig offenbahr gewesen, wie erdenn weder des Volckes, noch der Clerisey, oder desPabstö in seinen Schrifften schonet; k) als aucheinegrosse mit Work und Leben bezeiget« Freudigkeit desGlaubens bey ihm zu befinden, L) welches man nichtso gleich mit übereilten« Gemüthe untereinander zuverwerffen, sondern vielmehr das Silber von denSchlacken zu scheiden und zu behalten Hat.

Doch, da es dieses Ortes nicht ist, Hiervon Ent-scheidungen zu geben, so melde nur noch, daß ihn nachseinem Tode der berühmte lonLnnxz «xiezon über demPuncte der wesentlichen Vereinigung mit GOtt, undsonst andern Stücken verketzert: dagegen ihn aberOI0IM8IV8LAKIttV8lAdlV8 l,) l.äVkedlHV8 8V-8.IV8, l) und iOi-l^dlr>!68 von ScHönhoven in ei.ner besondern Apologie vertheidigen, welchen unterden Reformireten kk^N08c:V8 8X^MHV8 , k)uild 6I8öM?V8 VOL5IV8 l) beyfallen, unter denPapisten aber 6088V^ m) und k§H,lAIck8 Al-K-X^düOvk *) wiedersprecheu.

Seine SeHrissren stnd von nvxio aus der Nieder-Deutschen Sprache in die Lateinische versetzet worden,und unterschiedene mahl zu Cölln 1552. fol. 1L69. 4.und 1692. fol. heraus gekommen. Ihre DeutscheTitul sind

«. Die Summa des gantzen christlichen Lebens-2. Spiegel der ewigen Heeligkeit.z. Auslegung der Hütten Mvsis und der dazu gehörigenMaterien.

4. Von den vornehmsten Tugenden.

;. Vom Glauben und Gerichte-

6. Von vier Versuchungen.

7. Von sieben Bewahrungen oder Schlössern der geistlichenSchulen.

8- Vor, den sieben Stuffe» der Liebe.

9. Von der geistlichen Hochzeit III.Bücher,iv. Von der Vollkommenheit der Kinder GOttrs.n. Das Reich Lerer, die GOtt lieben.

12. Bon der wahrhafftige» Beschallung,rz. Zwölff schöne CendrSchreiben.l4- Zwey geistreiche Gesänge.

_ Fff fff ff - _ l5. S a,

e k tlsp. 8.9. f) KV 8 k!kiOLl 4 IV 8 Lomment. in Hber-n»c. dlvltZ c. 71 117. lrz. ic. lib. <ie scprem cukoll. c,p. I.ie. <ie ver- cnnlemplrrioo, c. 56.57.62. 76 g )

kOk^LktO in vir, KV8MOcttH c-p, 6. »>) cic coa-

rempliriono llb. z. i) ,«i leA LLI <ie script.

eecl» p, 226. k , i» ^tkenir kelß. l) <ie exerc. esp. z.0») instruÄ. äesiuerlis st,kibur Oraiiooir. ') bl. L. 5 ec. 14.c«?- 5- »rric. g. > z.