Kirche«- Historie Neues Testamentes
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1- D r 8VKOOV8 zu B.SN1 Ao. 1)02. anf-welchen«oulk^civs VIII. die Fraiu ''sischeCleris.y inuicirste, umsse solchergestalt-gegen i-vi-cimvi^ zuverhe-
tzen. Weil aber niemand wegen scharffen Befehls desKöniges dem Pabste gehorchen wolte, so kam dieser mirden, gantzcn ^nvclo gar sehr zu kurtz,dasi niemand aufden darauf ausgesprochenen Bann einige Absichtmachte. K)
2. Der 8VdMVV8 zu Ravenna Ao. izro. aufPäbstlichcn Befehl unter dem Ertz.Bischojfe^rnäl.oc>gegen dieTempel-Herren. c)
XXlII.
Was vor 8Mv6i sind in Deutschland gehal-ten worden?
1. Zwey8Vb>'OvizuSa!tzbmZ,erstllchAo.iz io.darinnen-dem Pabsie ci^Lnii v. auf zwey Jahr dieZeheuden verwilliget worden; c!) zum andern Ao. i; §6.»vorinnen Verordnungen über die Kirchen - Zucht ge.rnacht wurden, c)
2. Die 8Vdl0l)I zu Tolln, erstlich Ao. izio. aufPäbsiliche Verordnung gegen die Ooiiculiman»; undandere Unordnungen der Clerisey;f)zumanA'rnAo.IZ22. woraufderErh-Vifchoff «euiucvzdl'e 8cacuca fei>ms Vorfahren i-HLei-kLirn contiHiete.Z)
z. Der 8VdIoriV8 zu MäpNtz, besten Jahr unbe.sannt/auf Befehl cur-mren? v. gegen die Tenipel-Her-reu, deren man bereits viele verbrannt harte. Eö kamaber dcrWild-nnd Rhein-Graf«vcio nebst 2v.Tempel-herren plötzlich in die Versammlung mit prorellauvnund ^ppcllrcion an den zukünfftigen Pabst, dagegen sichder Ertz-Vischoffarrs Furcht nicht setzen borffte. b)XXIV.
Mas vor §Moäi sind in Frauckreich gehal-ten worden?
i. Dir 8^XOV! zu Paris, crstlici) ?lo. izoz. gc.gen den Pabst uoxi^civia vm. DerKönig ?»iri??v5bcruffte darzu nicht nur die Cleriscy/ sondern auch dieweltlichen Herren und Juristen , welche sämmtlich denSchluß machten: Man müsse den Römcsgegen dasangethane Unrecht vertheidigen, dempabst we-gen der Simonie/^Rekzerepund Todschlags belan-gen/verbannen, und vom Throne stürtzeii. >)
Zum andernAo- izrz. unter dem krsdiäio des Ertz-Vischoffö zu 8en5, aufwelchem man unter andern dasLeben der Clerisey bessern wolte; indem man ihnen dierothe/grüne, gelbe rc. Hosen und Strümpffc, unglei-ch en die Zwicker-Bärte und dergleichen äusserlich? Din-ge verbothen dieVesterung des Hertzcnö aber wolte nie-mand gedencken. lc)
Zum dritten Ao. 1Z29. aufBefehl des Königs r>»i-i.i??i vzi-ksii, welcher sclbsten praeliciirete. Man un-
808 . 688IV8 in ,ssss-»6. -6 CäVL! kili.likk.ici'Issrar.eccl-s. p. 58- c) tt^ 8 VVII 9 V 8 I.c.p.IZl/. 6) Ibiö-m x.i;nz. e) lbi<j. p. 1899- O lbi6.P. IZ05. «) Ibi6.ss.i48l.k) XllCOl.. 8 K 8 L 81 V 8 „r. Is<,8»nt. üb. 5. i) 1 .äVK 8 dI 1 '.80171181 . 1 . V8^ m 6-ercr,5 cccl. <?/!!. ss-x- Z 2 l. 5 eg. -6ir. ksrik.
1609. i„k(-I.^Ä->.inler 80 dH??iclV^ ck kttH.tkkVd1
»lk. 16^5. kal. 8818. V8 Iss8c7s 6c coneur6i» tLcerä. Sc im-,er«Ll,.4.c.i6. L)ttLZ.V^MVr i.c.
tersuchte darauf die Grentzen der weltlichen und geistli-chenGewalt, worüber bisher viel Streitigkeiten entstan-den waren, da denn die Bischösse versprachen, die einge«ristcnen Mißbrauche abzustellen; hiergegen auch der Kö-nig versicherte sie in ihren wohl Hergebrachten Rechtenund Freyheiten zu schützen, l)
Zum vierdren Ao. i z 94. aufBefehl des Königeskoi.1 vi. von gcist-und weltlichen Stauden im Königli-chen Pallasie gegen das 8ck>ilms der Päbste-Man schlugdarauf drey Wege zur Vereinigung vor, als erstlich einallgemeines Loncilium, zum andern das Lompromis-ium, daß man die Entscheidung gewissen Personen über-liesse, und drittens die Abtretung, daß eist Pabst dem an-dern wicche. m)
2. Der 8VI8IOVV8 zu pienne Ao. i;ri. welcherbey den Papisten dasXV. allgemeine Ocmcilium genen«nct wird, wiewohl weder der Orientalische noch Occi-dcntalische Käyser, sonvern allein der König in Franck-rejch dabey zu rathe gezogen worden , auch kein einigerGrieche dabey erschienen. Der?meliäem war eerr-mmv. und die gautze Versammlung bestund etwa aus 114.Bischöffcn und Acbtcn, und ward in drey 8e;lionen, dar-unter die ersten zwey gegen die Tempel-Herren gerich-tet waren, akloluiret.
Die vornehmsten Ursachen und Materien dieses Krie-ges waren die Verdammung der Tempel-Herren, undein Creutz - Zug , immassen r»mii>i>v5 i-vi.c»xir wil-lens war, bey solcher Gelegenheit das Königreich Jeru-salem einem von seinen Söhnen zuzuschantzcn. Nebstdem gab man eine Ke5oi-m»ric>n der Clerisey und Kirchen-Zucht vor, und verbannete gewöhnlicher Massen die Ke-tzer als sonderlich die krarriccllo; , Legnarclo! und
keguinsr. n)
z. Die übrigen Lrantzäsisihen 8M0VI, deren»och eine gute Anzahl, als drcyc zu Oompiegns izoi.i zvZ. und 1Z29. einer zu83unjur iz i;. zwey zu 8eniiriziz. lind iz2ü.einerzu 8ens iz:6. zwey zu ^uiZncm1Z26. und izz/. einer zu Konen izz;. einerzu Narbon-ne 1Z74. und andere mehr sind von keiner Wichtigkeit,und handeln von den Immunitäten der Clerisey,der Kir«chen-Zucht, als daß man die Verbanneten nicht begra-ben, in der Vigilie vordem FronleichnamS-Feste fasten,bey dem NahmenIEfu sich neigen, vor dem Sacramen-te niederfallen, und dergleichen Papistischen Sauerteigmehr beobachten solle. 0)
XXV.
Was vor sind in Engelland gehal-ten worden?
i. Die 8VbIOI)I zu Londen, erstlich Ao.i; 29. aufPäbsttichen Befehl gegen die Tempel-Herren; p) zumandern iz2i. daraufvon TestamentS-Sachen und Kir«chen-Visitationen gehandelt, und von LvvLzoo n. dasGesetz gestellet worden , auf den Lynocii; nichts zum
Nach«
I) kuius 87no6i kari5. 1495. 601.11^8^ V8 in mo-nsrcd» 8. 8-Iwp. z. p. izöz. m) 8VL O^LkILIiI V8ii,fpicilex. 'V.9. n)I6^KVV1k9V8 I.c. p. izri. scqq. v) 16.1'om 7 . ss) 808, 6 L 8 IV 8 in »ssxenä. »äL^VLI UiL. lirr.tcrixk. ecrlcl. ^59.