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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XIV. 8 ecn!um. IV. c,p. Von Ketzereyen und Trennungen.

rz,;

Nachteile des Königes zu beschließen; y) zum dric-jeudlich deögesammken Kirchen-Wesens mit Rath und

ren 1/42. vorn Kirchen.Friedenundvon der Tracht derGeistlichen; r) zum vierdten gegen Johann wirk-leffen, darauf io. Sätze desselben vor ketzerisch,und 14.andere vor irrig erkläret, auch seine Anhänger nicoi.Lvx»L«Lkoiro, ?»iLi?kV5 reirriKii'rodi und louLNNL« LLUIDNverketzert worden; r) zum fünssren Ao. !Z96. worin,neu die Streitigkeiten der Juristen und H-ologorumunterdrücket, und i8. Articket wickleffs verdainmetworden, c)

Der 8VX0VV8 zu Westmunster Ao.';i6.vvnder Kirchen. Zucht und Freyheit , wie auch gegen dieGeldforderungcn des PabsteS, und von einer dem Könnge zum Kriege vcrwilligten Beysteuer, u )

z. Der 8V^OOV8 ^^!IjLI»Ld48l3 A». iz;o.von den Altar-Zierden, der Beichte rc.x) Andere 8/nochsind Hier nicht merckwurdig.

XXVl.

Was vor 8Mo6i sind in Spanien gehaltenworden?

I. Der 8V80VV8 zu Ao. !ZI2.

worinncn das Leben und Wesen der Tempelherren un.tersuchek,und vollkomen unschuldig befunden worden, y)

2. Die8VdlOvl zuToledo,erstlichAo. lzri. vonGlaubenS-Artickeln, Tugenden und Lastern , und Kirchen.Zncht der Clcrisey;r) zum andern izz9. zur Be.sörderung des 8tuc!mkcolc)glci bey den Cathedral-Kir-chen;-)zum dritten t?47.b) und zum vierdren 1555-c)von der Kirchen. Zucht.

XXVlI.

Was vor 8xno6i sind in andern Landern ge-halten worden?

Man mcrcket nur den einigen8Vdl0I)VKszupreßtbürg in Ungarn Ao. 1309. unter dem Päbstlichen Le«garen von der Kirchen .Freyheit und Straffe der Lon-cukinsriorum. 6)

XXVIII.

Wie war die Gewalt der Obrigkeit in Kir-chen-Sachen besihaffen?

Ob gleich der Pabst seine oberste Gewalt in der Kirchenziemlich bestätiget hatte, und alle inöglichste,ja,boshaff.teste Mittel gebrauchte, dieselbe zu erhalten : so fundensich unter den Potentaten doch noch immer einige, wel.ehe sich seiner Tyranney widersetzten , und sich ihrer ge.bührenden Rechte amnaffeten.

Wie die Zrankzöstschen Röntge in diesem Stückeihr Ansehen gegen die Pabsie behauptet, ist aus dem lCapitel bereits bekannt, und wird noch unten im V.Ca.pitcl deutlicher werden. Man findet daraus, daß dieClerisey dieses Königreichs dem Pabstr nicht weiter ge.horchen dürsten, als sie es zulassen wollen, daß sie sich beyVergebung der geistlichen Aemter viel vorbehalten, und

l.Vl)0VlCV8 6^V^V8 ließ dißfalls seine Rechtedurch die gelehrtesten Leute untersuchen,welche denn mitGrund aus göttlichen und andern der Verminst! gemäs-sen weltlichen Rechten klar gnug darthaken, daß derPabst, und also auch die obere Kirchen-Dircckion im aus«serli'chen,dem Kayser unterworffcn wäre. e)

Eben dieser Kayser trat mit Lvväkvo m. von Engel«land in cin Bünbniß, und sielleke mit dessen Beyfall aufden Rcichs-Tägen zuFranckfurt und Cölln die Oecrera»vermöge deren sich beyde Potentaten die KöniglichenRechte bey Bestellung der Vißthümcr,Abteyen rc. vin-<ilcireken. Daher geboth auch besagter König,daß mankein Geld mehr über Meer und also auch nicht an de»Pabst schicken, und niemanden in ein Kirchen- Amt lasse»solle, der sich durch Päbstlichc Bullen einzudringensuchte, k)

Daß die Käyser Fast-Täge ausgeschrieben, und sonstandere Kircheu-Ceremonien anzustellen befohlen,ist ausden Zeugnissender Historischen Scribenken bekannt, unddaraus zu ersehen, daß sie auch in diesem Stücke ihre Ho-heit in der Kirchen exercirek haben, g)

Im übrigen hatten sie freylich dem Pabste und derCle«risey schon garzu viel eingeräumet, und also ihre Rechtevergeben, daß die Bemühungen sich in den ersten Standihrer Gewalt zu setzen, meistens vergebens ablieffen, obsie schon eine zcitlang und zuweilen, so zu reden, einigekleine Scharmützel gegen die ungemessene Pabst-Tyran-ney erhielten. Denn so lange man noch etwas von derPabsi-Herrschafft hielt,welche man ihm dazumahl we-nigstens nochüber die sogenannte Geistlichkeit einräu-me«, so konte doch die Ober-Bischöfftiche Gewalt un-möglich eine» völligen Sieg befechten.

Das lV. Capitel.

Von Ketzereyen und Trennungen.

I.

Was vor Ketzer hat man im vierzehenden8ecu1o zu bemercken?

l. Die?l.A 6 LHäl 8 HL 8 .

Die H^K!6L!^08.

;. Die l.0l.I^KV08.

4 . Die 1Vkl.VkM08.

II.

Was ist noch mit den ^I3§ell3ntibu8 vorge-gangen ?

Nachdem sie sich das erste mahl, wir in vorigem 8ecu-lo gemeldet worden, verlohren hakten, so kamen sie beyGelegenheit einer schweren Pest, die Ao. 1347. undr z48. Franckreich und Deutschland verwüstete, in letzt-besagtem Jahre wieder zum Vorscheine. DerAnfangOber-Deukschland gemacht, wiewohl sich der

ward im

Hausse bald in zwey Partheyen zertheile«, davon der

eine

4) 8 ?LI^ 1 ^d,'!>iV 8 Concil. krit. Com. 2. P. 488- r)Ic!emibiä.p.)8r. r) Ikiä.p.629. t) ^uÄor,ril',Huik»tum 8rir»n.x.271. u) 8 ?L^^I 4 V 8 ioc.ck.p.48z. x) Ibiä. p.49/.« e) I-rA.VC 4 .L 8 V 8 xc»e»r. 45. f) 60 LOA 8 'LV 8 in cv«.7 )C,r 4 .v'ACVI 882 Concil. Mhsn. Um. Z.p. 546. ») lk.'kiruc. Imper. z. conf.kklD. 8kLXIttL!eHV8 «. L.kec.P.569. ,)V>i6.p.6O9. b)lbiö.p.6l4- c) ttAKVV1dlV8i 14. k>. I 75 S- 8)Co»k.ttOmdr6L8V8 tt.L. k»rc. z. sec,L c.x. 1762, chNA 8 VVH 4 VS l.c. jty. x-z. 675. teq.

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