Kirchen - Historie Neues Testamentes
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Dännemarck verknßpffet worden Die Mutter füh-rett in seiner Minderjährigkeit die Vonnundschafft:Ob^V 5 aber starb in seinem 2 2.JahreAo. 1387. i)
Königin in Dännemarck und Norwegen Anno rz87.inSchweden Anno rz88- stirbt 1412.
Wer sie gewesen, ist bekannt. Sie wird wegen ihrerTapffevkeit und Klugheit 8el6l«ärm8 zubenah-
met, und blieb nach ihres Gemahls »aervini Absterbenim Witwen «Stande / erklärete aber ihrer SchwesterSohn ekicvm aus Pommern zum Mit-Regenten undReichs« Nachfolger.
Die ?rsecenlinn, welche sie wegen ihres Gemahls,derein Sohn des Königes gewesen war, an Schwe-den machte , schlug endlich mit dem Schwedischen Kö-nige kbLLS-K) in einen Krieg aus , worinnen diesernebst seinem Sohne gefangen ward, und folgends sichgar der Cronebsgebenmusie,aufwelche Weise Schwe-den mitDännemarck vereiniget, und darüber auf demReichs-Tagezu Calmar Ao. 1357- ein lolenn«'Bünd'niiß beschworen worden.
Sonst führete rEüLLLrnz ein gar glückliches^Re-gimenk, ohngeachtet die Schweden wegen der Auflagen,undderDänische Adel wegen der Unterdrückung nichteben zum besten mit ihr zufrieden waren, k)
In SchwedenIck 6 bl V 8 I I.
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König Anno 13:9- abgesetzt r;6;. gefangen 1365. -stirbt 1374-
Sein Vorfahrer MktOL!<V8 U. war ein Sohn nL-»r» ^ovEs, und filhrete Lie'Regierung von 1290. bis1319. welche unterderVormundsmafft desklugenMannes roneieri.1. Rnursohns gar glücklich , nachmahlsaber, da dieser auf Anstifften der Königlichen BruderAo. »30;. enthauptet worden, mit vielen Troublen er-füllet war, bis man ihn letztlich gar vom Reiche verstieß,und seines Bruders Sohn aufden Thron setzte. >)
nun ward im dritten Jahre seines Alters»um Könige äeckrittt, und auch in Norwcgenwegenfeines Groß-VaterS von der Mutter, des Königs
von Norwegen, davor angenommen. SeinenVater Lkicvd 4 hatte sein Bruder, der vorige König,verhungern lassen. Die Vonnundschafft führetcrnia, ^ci-rei.^vliv8on gar glücklich,und das Reich wardauch in solcher Zeit mir Sckoneil vermehret.
Nach Rettelmnndfons Tode verfiel der König inallerhand Unglück. Denn erstlich raumete er seinen wol-lüstigen Begierden zuviel ein : hernach fieng er einenverderblichen Krieg mit den Rußen an , wodurch dasLand sehr belästiget, und auch halb Carelien verlohrenlward. ö^gendS nöthigten ihn die Schweden, seinen!ältesten Sohn LkULVdck zum Mit-Regentenanzuneh-'men, und den andern Sohn in Norme-
,aen crönen zulassen.Die Königin KbäNLä abcrmachFe sich kein Gewissen ihren eigenen SohnLKILVKI mit
Gisste Hinzurichten, and kck^6>!V8 trat den Dänen,Schonen, Halland und Bleckingen ab , damit sie ihmgegen seine Unterthanen an der Hand stehen solten. Die-se wiegelten auf, baß er den Vater gefan-
gen nahm, doch bald wieder lvS ließ. Endlich wollendie Schweden mit keinem von beyden zufrieden seyn,und holecen sich Hch6LKI V!vl aus Mecklenburg,wel-cher 1363. aufden Thron gesetzet, aber zwey
Jahr hernach gefangen, doch kurtz vor seinem Ende los-gelassen ward, u»d in Norwegen erkranck. m)^b 6 Li;i'V 5
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Mnig Anno 1363. gefangin 1388. bis 7394.
Er war der mittlere Sohn des HertzogsI. von Mecklenburg. Weil er das Reich mit Auflagendrückte, und den Mecklenburgischen Adel überall vor-zog, tonten ihn die Schweden nicht lange leiden, undruffttNkikk6Lkk^»Li4 vonDännemarckzu Hülffe, wel-che sich auch endlich schon gedachter Massen -eö Reichsbemächtigte.
Als er noch gefangen saß, nahmen sich seine Brüader, die Hertzoge von Mecklenburg, wie auch die Han-see-Städte und Crrutz-Herren seiner an , behauptetenStockholm lange Zeit, und gaben icdwedem, der nachSchweden, Dännemarck und Norwegen Caperey trei-ben wölke, in ihren Häfen Sicherheit- Diese See-Räu-ber nenneten sich Vitalien-Vietalien-oder Victuaolien-Bruder, weil sie Stockholm mit Vicmalienversorgelen. n)
In polen.
VI.^VI8b^V8 bOLH(.V8wardAo. 1300. abgesetzt,Ao. 13»;. aber wieder rellimiret,indessen KönigcL8b^V8 in Böhmen auch die Polen beherrschet hatte.Zu seiner Zeit thaten die Creutz-Ritter grossen Schaden,bis 1331. bey ?lock» in Cujavien 20000. von dem Rit-tern auf dem Platze blieben.
Sein Sohn e^8IKMV8 K1. der letzte vom Piastl«schen Stamme, verbesserte das Land durch verschiedenegute Gesetze und Deutsche Einwohner, legte auch vielKirchen, Hospitäler, Städte und Schlösser im Landean, vereinigte Reußen mit Polen, war aber sehr wollü-stig, und Hatte so gar eine Jüdische Concubknc, Nah-mens Esther, welche ihrem Volcke die grossen kriui-Isgia in Polen zuwege gebracht hat. Den VicariumxtLk-reuvrck der ihn im Nahmen des Bischosss
von der Wollust abmahnete, ließ er in die Weixel stür-tzen- Übrigens gab er das unbilligeGefty , daß mandie Todfchläger nicht am Leben straffen solte. Erstürtzte »370. mit dem Pferde, und mustc sterben.»)
bVOOVILVS, welcher zugleich die Ungarn und Böh-men beherrschete, war Schwester Sohn, und
ließ seine Mutter meist in Polen regieren, wiewohl sichdoch zwischen den Polen und Ungarn immer Verdricß-ligkeiten entspannen, daß auch die Art von Aufruhr,
welche
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