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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XVII. Sceulum.!. c-p. Vsü den Reformirten Lehrern.

Z 4 ?

Gleichwie der vorhergehende aus Ober-Schlesien, al-iD-c Schul-8mchz r^rete er zu Bremen d,eso war dttser aus Nleder^a>lrsiu-> von Gruicherg nn'schen aber zu Wittenberg und GeE äs er 1-8 . urgebürtig. Sein Vater hielt rkn zur Schulen, und schick- Emdm eine Prediger-Stelle crkieltete ihn nach-Breßlau, wölke ihn aber folgender Zeit auf legung der Universität Franeckcr zur ?eofc8a zoa!nern Handwerck thun, als er sein Vermögen durch euren!wurde. > >-- s ^ gezogen

unglücklichen Brand Verkehren Hatte. Doch Abra-

unglücklichen .. .,

Hain, welchem solche Veränderung nicht anstund, verschaffte sich eine Lonäuion zu iissormiren, welche er auchbey dem Bürgermeister zu Freystadk zu seiner grossenAusrufe antraff, indem er dabey auch vondem bekantensveuorre^v proburen honte

Er war ein trefflich fleißiger Mann, der es durch sei-ne Geschickligkeit sowohl in der Gelehrsamkeit als Spra-chen sehr weit gebracht hatte. Er widerlegte Ei-zxxvkk,der den vLl.l.zxiEv-a vertheidigen wolte, schrieb anchgegen die Socinianer, sxo-rrvi»», vo»;riv^ und andere»Er hatte eine grosse Hitze gegen seine Widerwärtigen,

Er war i8. Jahr alt, als er folgends einige Zeit nacss und sonderlich gegen die Remönstranten; wie er dennPohlen und ferner nach Görlitz gieng, an welchem letz- auch die Studenten in gar scharffrr Zucht zu kaltenkern Orte er sich 2. Jahr lang aufhielt, und sich seine pflegte. H „ s u/ -u vanen

Norhdurssc durch i«formiren verschaffte. Nach der Zeit, Seine Schrifften sindbesuchte er die Universitäten Wittenberg und Heidelbergs' k,,-

und ward bey lctztbenennekcr Stadt zu Schrisheim An-no 1594. Prediger; wiewohl ihn der Churfürst von danach wenig Monathen zu sich aufs Schloß vocirete.

Anno 1598. ward er llsllor bey der Kirche 8. krsnciici zu Heidelberg, und bald hernach auch Lonlisiorrnl>;. Zlnno 1612. Hatte er Gelegenheit Mit ChurfürstLriederich dem V. nach Engclland zu gehen, und diedaselbstigen Gelehrten zu sprechen. Anno 1614. reiseteer zu dein Churfürsten von Brandenburg und halff ihnzur Reformirtcn Religion bereden. Nach seiner Zurück-kunfft ward er Hoff-Predigerund 1618. Professor, woh-nete auch folgends dein Dordrechtrschcn 8yno6o bey,

und vertheidigte die Lehre der (üonkrA-stemollsirsnten. , , . ^ ,.,

Nach der unglücklichen Schlacht auf dem Weißen-äst/ j."tig vollkommet, gemacht, also, daß er noch ziem-Vcrgc bey Präge, muste er sich, weil er seinen Churfür-^stch dieselbe m seiner Vater-Stadt LiLtco«- m

. .. '.^Schottland (iociren konte. Folgends, da er etwa 20.

Jahr seines Alttrszurück gcleget, trieb ihn seine Begier

der erst nach seinem Tode heraus ger

kommen.

Oe cbriko Serusrore, Ubb.lV. welcher Tractat den Soci-nianern entgegen gesetzet.

^4 errors» tioarL4i Voriiii XLIX. Lomnientsri'u».Lessonüo s4 librum 6 rorii, kiel»» Oröinum ItoU»n 4 i»o4iüi.

Oommenrario in Lsterbrkin k-iskino Lelziciim Scc.

Unterschiedene Schrifften gegen Ircobum Qrerfrrum^Lc.10^bl^L8

kroksssor rkisolotzls- zu Ssunrur in Franckreich, stirbt 1625»alt 45. Jahr.

Man findet, daß er sich in der Griechischen Sprache

sten dahin geleitet hatte, nach Schlesien retirircn, verfügte sich ferner wieder nach Heidelberg, in Willens seiner krot-iston vorzustehen. Allein die Universität warddurch die Feinde bald zerstreuet, und 5LVI>'I'L1'V8 be-gab sich nach Bretten, und ferner nach Schorndorff insWürtenbergische, von da aber 1622. nach Emden, wo!er eine Prediger-Stelle erlangte, und bis an seinen Todverwaltete. I)

Daß er gelehrt gnug gewesen, zeigen seine Schrifften:daß er aber die Hoff-Lufft allzusehr geliebet und sich nachderselben gewendet, wird von vielen getadelt. Es warauch ein unverständiger Eifer, daß er zu Präge die Zeitso lange sein Herr daselbst war, mit nichts, als Bilderstürmen, zubrachte, welche gewaltsame Neuerungen beyvielen nicht eben das beste Gcblüthe machen mochten, m)Seine vornehmsten Schrifften sind

1 . ^noslcr ccclcLzstici, s«u ziinolium LurngelH psllim perLuroprm XV. Hlulir pzrrac lecvlo rennurri 6 eess l. r>b,n-

de zu reisen nach Franckreich, allwo er erstlich zu Lour-cicaux seine Geschickligkeit dermaßen sehen ließ, daß manihn bey der Schule zu Lergcrac die Lateinische und Grie-chische Sprache zu lehren bestelleke.

Nicht lange Hernach machte ihn der Hertzog von Louil-lon zum Professors pbilofopkjge zu 8c6sn, welcheZkslion er aber nach 2. Jahren verließ, und sich wiedernach kourä-aux verfügte. Die Kirche zu ßourllesuxgab ihm hierauf Unterhalt die Theologie zu studircn, wo-bey er des CantzlerS von Navarren Söhne als Hoff«mcistcr führete, und mit ihnen Paris, Genff und Hei-delberg besuchte.

Anno i6»8. ward er Prediger bey der Kirche zu 6our-cicsux und 1618. Professor sslieoloßiae zu 8aumur. Alsaber diese Universität durch den Religions-Krieg 1621.zerstöret ward, gieng er nach Engelland, und llocirete

o»'I 7 rL^° 7 i^ 7 ^ .»Erstlich auf Erlaubniß des Königes zu Londen, nach

nc, I5-U »a ^ Mahls aber ward ihm eme proresso sskeoioßic-, zu 61 a-

ico'v anvertrauet. Doch seine Liebe nach Franckreichwar so groß, daß er sich wieder nach 8aumur verfüget«,und daselbst pnu-nim prokuirete.

Man bernffte ihn i.Jshr hernach nach kckoneaukisa.Weil er eö aber hieselbst nicht mit denen halten wolte,

(rp) 2 die

i;;6.tteiä«!d-rßae 1618- Le i6rv.82. -äe-tul!» t'^rrum.g. Lxercirsriones 8,cr»e in Lusnßeliorum loc» äistleillorri.

4 , Obierurtisnes in I'piltülsm s4 Umotlrsum.

§. Psalm-Predigten rc.

8IM^I<U)V8

krak-Sor H,eoloßi»e zu Franecker, stirbt 1625 .alt68. Jahr.Langewordc in Lricßland war sein GeburtS-Ork.

Y kKbttLXVL in lkemro. a>) Z.DiÄ.p-Z^l.^lunebri ttLX. LVLLLLIk.

n) S^Ll,lV8 in N'Ä. 1°om. 2- s>. 1906 . 1 e«,qr^irziVL in ep. ^emonür. p. l2Z.81X1tdiVLXü4^LtL>norsr.