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Kirchen-Hiflorie Neues Testaments
unterhielt er mit p^vro gar gute Freunund brachte nachmahls bey seiner Rück-Reise den bet aunten oe voxnni,? mit sich nach Engel-!
land, und lebte bey einem Keneßcio in den, Bißchum!d^or^icb in der Stille, bis ihn der König 1629. zu abge-dachtem Bißchume, welchem auch das Bißchumbeygefüget war, beförderte. Indem er sich aber ein Ge-wissen machte, 2. Bißthümer zu besitzen, gab er das letz-tere los , und ließ sich bey dem erstem desto mühsamerfinden; wie er denn auch die Bibel in die Land-Spracheübersetzcte, welche aber wegen der damaligen unruhigenZeiten nicht ans Tagcs-Licht gekommen.
Als diePapisten 1641. ein erbärmliches Blut-Bad inIrland anstifteten,ward zwar -eS Lebens dieses >/ene^.blcn Manne- geschonet, doch muste er ins Gefängniß,und starb hernach, da er vor wenig Tagen war auffreycnFuß gesiellet worden.
Er war ein grosser Liebhaber der Einigkeit, und suchteselbige nicht nur zwischen feinen Religisnö-Verwandtenund den Lutheranern zu stifften; sondern mabnete auchso gar in seinen Predigten von aller Heftigkeit gegen diePapisten ab, welches auch die Ursache gewesen, daßman seiner im Tumulte verschonet Hat. Von seiner Ge-lehrsamkeit würden noch vielmehr Zeugnisse vorhandenseyn, wenn seine Bücher und nicht in die Rßppnsegekommen waren. So hat man nur noch die von ihmins Latein übersetzte k^iüoriom imeräirsti, und Inguilitio-M5, welche cr von i-ävro ;Lk?io erhalten ; wie er dennauch dessen zwey letzte Bücher »ilkonoe Oncilii 1Hclemmi in die gedachte Sprache verriret. Weiter ist
noch eine refm.cion der Briefe Wadsworch, eines,geschabt, den Printzen von Ow-
bohrnm Engellanders, welcher in Spanien zur Papist,-, nienzu iofoemiren. c) ^ ^
geben hatte, als dcsien Printzen Informator, bis ihm die?roü-Lüon zu Grötilngen 1627. aufgetragen wurde, inwelcher cr auch gestorben, b)
Gleichwie er nun kein ungeschickter Mann war, alsohat er solches in unterschiedenen Schriften zu erkennengegeben. Solche sind.
1. I4ok»e in äsc-clew problsDLtum lo. 8oebl»i! äs glorios«s)e> <L bsrtorum coelo.
2. snci commvncr tnm ä>ä»Äi'ci, rum elencbtici.
Z. krodlemLtz csm lbcorecics c,u»m prsÄics.
4. Lxsgesis wußugsnLS eonksssianiz Sc s/llubu, controuerä»-rum inksr Leformätos sc sutbersnos,
9. öisrkoäur Tkrologize OläzÄicüe.
6. Ideolog!» sMIorir».
Ki vervz
tzrokessor?deologis« zu Leyden in Helland, stirbt 1647.alt 76. Jahr.
Nachdem dieser aus ?oirou gebürtigeFrantzoß denGrundseiner Studien zu H.ocllel!e geleget hatte, ward er im»/.Jahre seines Alters dalkor der Kirchen zu inovar;,und stund bey dcm Hertzoge von Urouarz in grofen Gna-den. Anno 1620. nahm er die angetragene krofeslio-riem Illsologicnm zu Leiden, wiewohl nur auf 2. Jahran, nach deren Vermessung cr Engelland besuchte , unddaselbst auf der Universität Oxford Voüor ward. Fol-gendö gieng er wieder nach Franckrcich, und erhielt vo»dem 8/noäo zu Lkarenron Erlaiibttiß, seine srofcrüonzu Leiden nochmahlen auzutreteu, welcher er auch bis ansein Ende treulich vorgestanden, und dabey noch die Ehre
schen Religion getreten, n. a. m. -,)
ärrmoivr
I>ro5«ssor Hisoloßige zu Heidelberg und folgends zu Grvnimgen, stiebt 1644. alt üo. Jahr.
Sein Vater war lange Zeit Predi-
ger zu Einden gewesen. Dieser ließ ihn zu Grönmaenund Herborn stndiren. Folgends inrormircke erzuSe-dan einige junge Grafen , und gieng hernach mir ihnennach Heidelberg, wo ihn seine Geschickligkeit iüoz. selbstzu des Chnr-Printzen Inforoioroic recoo,« enst-rete.
Wie er nun die Gnade dieses jungen Printzen , dernachmahls der unglückliche Churfürst rswLkicvs V. ge-worden, völlig crlangete: also muste cr ihn auch 1612.nach Engelland begleiten, bey welcher Gelegenheit er sichmit den Gelehrten daselbst bekannt machte.
Nach stiner Wiederkunft erlangte er eine pi-oIiMo-
Seine ausbündige Gelehrsamkeit, lind fein reifes iu-äicium in seinen Schriften haben ihm eine grosse Hoch-achtung erworben. Doch war er dabey nach Art dermeisten Frantzosen eingebildet, und pflegte von andernbisweilen allzu verächtlich zu urtheilen. Also nennte eräküwivra »VNMVI6 nur euren Schwärzer, welcherarr EviM, den er jüdischer Meynungen beschuldigethatte, eben wie der-chaasc an dein todten Löwenzmn Ritter werden wolre. ä)
Seine Schriften sind , und in III. Folianten ge-druckt
1. Lx-ecirrstoner in 6ene1il>.
2. Lommenrrriur in Lxoäuin.
Z. ?r»elecl!one« in Oecslogum.
4. c,onimsnr»riu5 in Nolcsm srapbrtam.
5. ls-goge Ȋ Scripcue. 8. Vet. Sc kioui T-krm-atl,
6 . Lrikicus s»cer»
7. L»rbu!icus orrboäuxui.
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picnnoe zu Heidelberg, und ward im folgenden als Os-purireter nebst andern auf den L/nollum zu Dordrechtgeschickt.
Als aber das Glücke seines Herrn nach der Zeit zuGrunde gieng, und Heidelberg 1622. von den Käyserli-
<luch Dircorionem l^oliLAU RpoIoAl» pro L.virAine
s) VWI'NL OiKion. r. l. x. 5ZI. ex LVL8LH vi-ele QVII-. LLVLLI.L.
9. LI^Ksr!» ?»rru n Iesuir»rum.
10. Icsuir» VLs>nIän;.
H. -Zniin-icluersinne; in'»nnok»k» Hußonir Lvotii »ä consui-
ririonsrl! Lräanäri.
12 Lx»Den »n!m»iluerüonum Nu§onis Lrotii in erräsm »ni-miuiusrlinner.
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k) Bcnrhem i. c. k. 2. c. 4. in cü»5.
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