Kirchen-Historir Neuer! Testamentes
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mtter ihnen, so etwa auf bessere Gedancken kommen wol.len,mit bitterem Geiste verfolgen, wie unten aus der Hi.storie mit mehrern zu erkennen.
vm.
gendcr Zeit vorgegebenen Bekehrung der Heyden in Ca-nscls uttd Neu-krsncia vorgegangen, wie die PapistischenScribenren selbst gestehen, o)llberdiß sehen die Mönche nicht sowohl auf die Ver^
Wie ist das Christenthum in diesem Seculo'meh^g de's^ansgedreitet ivvlden?
Indem ich hierdurch nichts anders, als die Bekehrungder Heyden zum Christenthum verstehe, und sich solches
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Nutzen, wodurch sie denn mehr geärgert als gebessert,und offt das gantze Werck verderbet Haben, p) Ja aneinigen Orten soll ihr Leben bey ihrem eingebildeten Apo-
alle drey Religionen Haben angelegen seyn lassen, so mer-^^ Amte nicht viel besser, als der Sodomiten gewesen
Doch, damit ich zur Sache selbst komme, so hat mansonderlich auf Hl. Papistische kckMoasr zu sehen:r. Aufdie Million iract) 8 in».
2. Auf die Million nuct) lapsn.z» Auf die Million nach 8mm.
X.
Was ist von der kiMon nach 8ina zumercken?
Ich habe im vorigen 8ecuio pzg. i;6. von dem Jesui-ten ^nuLso kmci» erwähnet, daß er sich nach diestmReiche begeben. Ihm folgeten nach und nach seine Or»dens-Brüdcr lO. 80 ^ 1 .UV 5 , CLLXlsil.
d>1^6lll.^I8lV8, kLX0IdI^!>>l)V8 VLXöl^ undandere, welche durch ihre Mathematische und Krieges«Wissenschaften sich bey den Kaysern dergestalt beliebt zunrachen wüsten, -aß 8Ckkäl.I.IV8 von -ern Kaystrxvucui zum Ober-kraellilemen des Mathematischen Tri.bunals gemacht , und ihm nach Chinesischer Gewohnheiteine Tafel vor die Thüre gehänget wurde, auf welcher dieWorte zu lesen: Die vorrreflcche Resident; desEnforsthers der Geheimnisse.
Inzwischen fetzte es auch offt vor die Jesuiten gefähr-liche Umstände, welche von den Götzen-Priestern verur-sachet wurden, und nach dem Tode des Kaystrs Xuucsiikam es Anno 1664. unter der Regierung der Vormünderseines Sohnes gar dahin, daß der ?. Schall, der da-mahlS ein hohes Alter auf sich hatte, zum Tode verur-thellet wurde; wiewohl ihm doch endlich das Leben ge-lassen, und nebst den kaeribu; Lvoovico 8VSN0, 8 IL-«errzno und veasierr zu ?ekmg zu bleiben vergönnetwurde. Die andern aber, so sich damahlen daselbst zu-sammen gefunden Hatten, musten nach -er ProvintzOugllkung ins Lxilium wandern. Man verbrennet«daneben ihre Bücher, ruinirete oder verschenckte ihre Häu-ser, entzog ihnen die Kirch-Höfc, und verfolgte sie sonstnoch mit allerhand Drangsalen.
Sobald aber der junge Kayser e^»i Anno 1667.
cket man
r. Die Ausbreitung durch dre Papisten.
2. Die Ausbreitung durch die Lutheraner.
z. Die Ausbreitung durch die Reformieren.
IX.
Wie ist die Ausbreitung des Christenthumsdurch die Papisten geschehen?
Wie sehr sie sich bis Werck lassen angelegen seyn, istaus der zu Rom aufgerichteten Longrcg-rcion 6- propa-83n6a tiäs abzunehmen. Sie ist von dem Pabst «ke-EI« XV. gestiftet worden, und bestehet aus 15. Car-dinälen, dem Päbstlichen StaatS-8ecrer3no, dem krolo-blor-irio ^pvllolico, steterenciario, ^tlessors und endlichdem 8-crccseio des H. OKcii. Sie kommen ordentlichalle Monat an dem ersten Montage in Gegenwart desPabstes zusammen, doch geschiehet es auch alle Wochen,wenn es die Noth erfordert. Sie rathschlagen über alleLänder der Welt, wie das Christenthum darinnen ge-pflantzet tyrd befestiget werden möge, und solche Sorgeerstrecket sich nicht nur über die Heyden , sondern auchüber die Protestantischen und andere Christen. In demvortreflichen Paüaste, den diese Congreg-kion unter demBerge Innitam aufgebauet, werden alle Frembden, sodie Religion geändert Haben, angenommen, versorgetund unterwiesen, bis sie geschickt werden ihr Glück wei-ter zu suchen, n)
Diese Congießgtion corr-spon«kket mir allen kckilsio !nsrii, in allen Landen, und fasset ihre Consilia nach de-ren Berichten ab ; wiewohl sie sichs vielfältig muß ge-fallen lassen, glantzende Schlacken vor Gold, und einenprächtig erdichteten Schein vor dir Wahrheit anzuneh-men ; oder sie muß den relariombu5, wre mehrcnrheilszu geschehen pfleget, keinen Glauben beymessen.
Denn die ^lisironarii sind baue; aus allerhandOrden,welch: gemeiniglich nicht eine geringe aernulätioa untereinander haben: weswegen es immer eine Parthey derandern vorthun will, und so sie solches in der That prae-Kircn kan, so suchet sie durch falsche Berichte die andern! _
zu hintergehen, und ihnen einen blauen Dunst vor die selbst zu regieren anfieng^ nahm die Verfolgung auf ein-Augen zu machen. Daher siehet man rn allen ihren mahl em Ende, und der ?. vexkiera- erlangte des -mwie.Briefen roöomonuöen von gantzcn Tausenden, die sie telst verstorbenen?. Schalls Ehren-Stelle- ia die nee-dekehret hätten; tvenn man es bey demllchke bestehet, so schmitzken Jesuiten brachten es endlich so weit/da« ik.bestehet die gantze Sache m einer leeren Einbildung, und nen 1669. durch einen Reichs-Tags-Schluß das välliaein einem thörichten und ohnmächtigen Spiegel-Fechten,-fteye Religions-sixercirium zugestanden wurde ^daß sie etwa einige sterbende Kinder gekauffet, und den Gleichwohl fanden sich immer neue Widerwärtiakei.Alten ohne Krafft und Frucht gcprediget haben, -cr-jten, welche doch die Jesuiten durch allerhand Räncke ru
gleichen Histonen bey der um das Jahr 1640. und fol-Hintertreiben wüsten, bis sich 1688. nach des ?. veksiezr-
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