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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen - Hisisri« Neues TestENtes

1626. die Xepukligu- in Bann s tthan Hatte, zu ersetz.n,da ihnen jedermann nachrief: -I^e, merne yorc^re,mr>> rlioen-ne, das ist, Geher fort, uehmce nict)ts mireuch), und kommet nimincr mehr wieder, c)

Es hielt auch in folgender Zeit allerdings gar Harte,daß sie von dieser Kepubngue wieder aufgenommen wor-den, welches erst Anno 1657. vornehmlich auf Franzö-sische lütercellion geschehen, u)

Nicht nur aber die Jesuiten erfülleten durch Hoch-muth, Boßheit und Arglissigkeit die gantze Welt mit vie-len Aergerniß, wie aus diesen und andern Nachrichten,so an andern Orten vorkommen, zu erkennen ; sondernes fehlet auch bey andern Ordens-Leuten nicht an der-gleichen Histörchen, wie sehr sie auch ihren Schalck ge-gen die vorigen Zeiten zu verdecken bemühet sind.

Nur noch eines Exempels von der Gewinn-Suchtder Augustiner-Barfüßer zu Rom zu gedenckm, sogaben sie schon feint 12. Jahren vor, daß das Bild desH.LÄisiLni, so sie aus ihrem Altar stehen hatten, gere-det Habe, und der Heilige selbst sey einen: von ihren Brü-den: erschienen. Hierüber nun ward ein grosser Zulaufzu der Kirchen, wodurch die?arres ziemlichen Reichthum«rlangeten, bis zwey von ihren Brudern um eines Ver-sehens willen mit Gefängniß bestrafet wurden, welchesdiese dermaßen erbitterte, daß sie den Betrug dem H.<Mcio anzeigten, worüber die Augustiner bestrafet, unddas Bild ausgelöschet wurde,welches,698. geschehen, x)XlH.

Wa6 ist von Den geistlichen Versammlun-gen Der Romifch-Cathollschen zumerckeu?

An Oncilia Hat man in dicsr Kirche nicht mehr ge-dencken wollen, nachdem man sich durch das Tridentini-sche OonclUum Lermassen yroÜiru,rct,daß man es zu kei-ner Zeit wieder wird verwinden sönnen. Von den be-sondern 8)m»Mr,so etwa in Franckreich rc. gehaltn, wor-den, ist nicht nöthig zu g.drucken. Die Oollogum aber,so sie mit den Protestanten gehalten, müssen hier nichtvorbey gelassen werden.. Solche sind:

i. Das Lollogulum zu Regcnspurg Anno 1601. wel-ches nach 14. 8elllv»jbus niebr zerrissen als aufgeho-ben worden. Die Veranlassung darzu gab der Her-Zog Marmuiran von Bayern, wie auch der Pfaltz-Gras Philipp Ludwm von Neuburg, welrl)e auchbeyde zugegen waren. Die collognemm warcuvor-inlintich üuf'Päbstlscher Seiten die ;. Jesuiten, /Xb-IUtt<lV8 l-iV>6bILV8, I^OOLV8 6Hk18kAV8,und /XD/.XIV8 ^/X!8ldiLXV8 ; auf Lutherischer Sei-ten aber die 4. berühmten 1lieolog,, -Xk<Al)I V8 r-IV!8l.K I X'8, I-XOOLV8 AXDK5A8

08l/XlftI)llX und O/XViO XVb'6IV8. DieHaupt-Materic, darüber man sich beredete, war die Heil.SGriffr, vor welche die Luche: an-r stritten. End-lich aber lief das gautzc Werck meist auf ein Gezän-cke Hinaus,dadurch die Partheyen nur verbittert wur-

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bitt«r. cie tzubcrnLl. Zeipubl. Ven«,e. ») I/IL6L-KVS tt. L. 5 -c. -7. r. 2. k. 2. x. ,/s.

den ; daher der beste Rath war, dieselben aus einan-der gehen zu lassen. 7)

Das (-Utoqunim zu pleuburA an der Donau,welches Anno 16:5. von dem Pfaltz-Graftn Wolsst-gang Wilhelmen angestellet worden. Es hatte sichnemlich crmeldrer Pfaltz-Graf durch die Jesuiten Ja-cob Rrihing und Jacob Zxcller verleiten lassen,daß er das Jahr vorher zu Düsseldorfs cbsngiret.Weil nun dis Jahr sein Herr Vater, welcher sich ü-ber solcher Rcligions-Ättiderung meist zu Tode gegrä-mct hatte, gesierden war, müsse die Kolloquium beydem Antritt seiner Regierung zum Schein-Deckel die-nen . sowohl den Hof-Prediger Jacob Hcilbrun-ner.: welcher mit obgencnneten Jesuiten colloguirete,sich vom Halft zu schassen, als auch seine vormahls Lu-therische Lande zu verkehren, r)z. Das Oilioyuium zu Thoren in Preussen Anno1645. welches nran am meisten zu mcrcken. Es hat-te der König in Pohlen IV. eine grosse

Beginne die z. äülcm-rendcn Religionen zu vereini-gen,worzu ihn ein gewisser L/XkPbIObOkck^kV8 d-'l-Ok<!.xV8, welcher vormahls Refornürcter Predigerzu Dantzi'g gewesen, und nur darum Papistisch wor-den, daß er ein solches Loiloguium befördern möchte,soll aufgemuntert haben.

Es wurden also alle drey Rcligions-Verwandtendarzu eingeladen, und erschienen von Römisch-Catho-lischer Seiten der Bischofs von Samogitien, 6I0X-61V8 1 V8MI^I2, alsRömisch-Catholischcr?rse-i'e«, der Castellan von EH!m 6vss/X^8XV,aks l'rse-Ics d r Reforn,irren, und der Starost von StummSicgmund Gpldcnstern, als Zweier vor die Luche-raner. Ausser diesiu befanden sich dabey noch andereGrosse, als der Königliche Gesandte Fürst 088A-bH8l8l<K, der Castellem von Gnesen und andere.

Die Hbcoloch von Papisiischer Seiten, waren dieJesuircn KVObULKV, l'II!:/^8XV, Scklönhof,XK/lVKOVXsKK IK/X8KOXX 8I.V äcc. Die Lsno-n-ci 8/XPLI.IV8, VHklchlV8 Sec.

Der Franciscancr die Carmeliter

»ILXOdl^X1V8 ->!- und äbkX/XN.

OnK 2 ?V8H0 IIl8V, der Dominicaner kckV8bl^8-KV, der Königliche 8<crerar,o, ii/XKH^Ol.Oett/XIlV8dI-6l<l^V8,und noch viel aridere.

Die Ibeol-iri von Reformirter Seiten waren IO.6M6IV8 und 1l<M, I<bicNbUV8, l>rof. Heeol. -uFranckfurt an der Oder, zu welchen sich auch EAHIX-1V8 von Helmsiädt in Sachen gegen die Papistenaehaltcn. Nechsi diesen nennet man aus Podien den8m-emtlencj, mem IO. LVHNbKV!Xl, ferner, P-X V-bVXI bVO ;XI2IVb.si/X!.Ild.!^IVZ! "« I^OllY8I<V,OboivOIVXi I./XL'YVdl, und noch viel andere aus Lit-lhauen und Preussen.

Von Lutherischen Hieologix waren die vornehmstenIoh. Hülst-maim, 10, LO!8-zoov8, /Xkn/Ibl. O/V. l.OVl-

XK6M UVrsrciV8 im tzillor. Bericht ton diesem c»l-ioguio. 0. I.VL. 08I.4kevNK cenr. 6. v.

NV8 Orar. 6. 6e4>ri„cip. »mi /e' >>r»ßrcNu LvIIo^u, ZitNjlion.r) Söttigcr i» der KirchenHist. k>.4Z>- l^ttOklVS in no-cici» kioccr. tmper Z7Z.