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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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l. Fortsetzung von t7zo. bis 17)5.

ranllae pacirguepromouenllaelluäio allarnacum,dessen»6- schon vorhin gedacht habe, da in dem andern Lap.krvleg. eine Nachricht cle lcripki; pounribur bs;cvncroucrlia; illuliranclas facicnubur, und in dem drit-

Ocrrcr der H. Schrift, wunderlich zum Beweiseangeführet, wie auch Griechische Pater aus der La-teimschcn Uebersetzung. Es solfast nichts merkwür-diges enthalten, wie Herr Llßucr urtheilet, so nichtten cle bickoriaLraceaeLocleüsc brcui compcnllio com. vorhin zur Gnügc bekannt geioesen. Am Ttteibla»xeekenla; befindlich ist, verdienet auch hier anqcfüh- te siehet Theoclcti Bild, und vor jeden Kapitelret zu werden, als das neucsie Buch, so in dieser Sa- gleichfals mit c»ncr Posaune und über ,hm die H.che von einem Evangelischen Lehrer vor/etzo heraus- Dreyfaltlgk"it, auch GOtt der Pater, wie bey dengegeben worden. Lateinisch zehnten Griechen, vorgesiellct, worunter

Unter den Griechen ist noch hierher zu rechnen:

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I.0^8Kl ein geborner Russe, welcher 1621. sichzu Nürnberg und Alrorf eine Zeitlang aufhieltund eine öreuem <jel!nci»cil>ncm Lccleliac oricnralir(ii-seeac, seinem Wohlthäter Herrn Johann Vorgeln Rcctori der Schule zu S. Sebald hinterließ,die nachgehends von IVolfgaiig GuuOllng Prc-dtgern zu Nürnberg des berühmten HöllischenGunbltugs Pater, mir gelehrten Anmerkungen zuNürnberg, 1681- 8- zum Druck befördert worden,ob er wol mehr die Kirchengebräuche als Lehren be-rühret, und den Protcsianlcn zu gefallen, sich mei- die Gesänge und Psalmen, jedes an seinein gehört-siens bey denjenigen Stücken aufhält, in welchen diesen Orte eingerücket, «n sich fahrt, 2) davon unsGriechen mit den Protesianten einig sind, inglcichcn aber weiter nicr-ls berank worden isi.mehr auf die Rußische, als überhaupt auf die In dem ckujserll>ck,'eu Zustande der GriechischenGriechische Kirche siehet: v)l)LblLTl< 1 V 8 8-^ I^Lirche >si zerther wenig veränderliches vorgefallen,k.12, aus dessen Rußischer Beschreibung der ver- es sind diejenigen, welche sich zu derselbigen beken-schiedenen Seelen, so vor seiner Zeit und zu seiner neu, ihren bereits gemeldeten weltlichen OberhcrrnZeit in Rußland beruffen gewesen, ein Auszug in unterworfen geblieben, und haben sonderlich unterdes obcnangcführten Ehtistiau ^larrini Nach- dem Türkischen Joche in den gedachten Bedrückuiigcn

er doch nicht hat gehören wollen, und sonst vielerEinbildung und Leichtsinnigkeit beschuldiget wird. 7)Eaftauo ein Griechischer Priester und Eapl m derKayserin von Rußland in Londcn, hat i7gz. daselbstein Werk, von dem öfcnklichcn Gottesdienste derGriechischen Kirche, iii Griechischer und EnglischerSprache, auf Substripnon drucken lassen, welchesdie Morgen und Abend Gebete, die Liturgien desH. <Ll)ty>oftoinl und des H. Bastln n. die Segenso bey der Taufte und der Trauung gesprochen wer-den, die Einsegnungen an dein Pgngstfeste und nachdem Feste der Erscheinung Ehnstl, die Likaneycn,

richt aus Rußland», im ersten Stucke von bestenKirchengeschichten, befindlich ist, welcher zu An-fange dieses Jahrhunderts geschrieben ist, und verdienet gelesen zu werden. - -

roslavischcr Metropolite, x) Tk1LOLl.LTV8kOTVIOL8 ^bbar kol/ania« in Makedonien,einer kleinen Stadt nicht weit vom Berge Athos

sich kümmerlich erhalten, müssen, zumal da sie zumöftern des zwischen Rußland und den OttomamschenPforte entstandenen Krieges, welcher auf SeitenEr war Rostoo-und Ja- der Türken nicht gar zu glücklich ist qeführet wor-den, haben entgelten müssen. Es sind aber derGriechen, die unter den Türken stehen, eine sehrgrosse Menge, zumal ui Morca und den vielen In-

mit einem Kloster von lvo Mönchen, und ^rclii^seln im Archipclago, und zu Eonstantinopel zehlet

ecrlcliarcka des heiligen Berges, eines reichen Kauf-manns zu Adrianopcl Sohn, der in Teutschland,Schweden und andern Ländern herumgereiset undauch zu Gotha bey dem Herrn Gruß gewesen ist.Dieser hat auf seine Kosten ein Buch in LateinischerSprache auch ins Teutsche übersetzt zu Stockholmand Neu - Brandenburg im Mecklenburgischenmit der Aufschrift drucken lassen; Tuba lacra ticicidre heilige Posaune des Glaubens in 4. i?z6.welches ein Glaubens Bekentniß der Griechen seynsol, ist aber schlecht und im elenden Teutsch und Latc>n durch andere geschrieben, weil er keiner Sprachevon beyden mächtig ist. Am Rande stehen viele

v) Heineccius I. c. karte. l. p. ri8- seltner l. c. p. >6.

x) Christian Martini l. c. in der Vorrede und x. 6t.

man allein über viermal hundert tausend GriechischeEinwohner, und über diese insonderheit noch zwey«mal hundert tausend Armenier. Die ordentlichenGriechen haben in der Stadt noch dreißig Kirchenund sechse in Galata, in welchen sie ruhiger ihrenGottesdienst abwarten können, als unter den»misch Eatholischen, daher sie auch viel lieber unterdes Türkischen Kaysers, als des Pabstes Herrschaftstehen wollen. Alle Griechen erlegen jährlich, vondem vicrzehenden Jahre an, ein gewisses Kopfgeldwelches ohngefähr einen Ducaten ausmacht. D»eGeistlichen geben mehr, als ein Diaconus zwey, ein

Archi-

Elßner l. c. p. Z4i. S45-x) Niedersächsische Nachrichten i?,?- ?- 66,.