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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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I. Fortsetzung von 1751. bis 17;5.

salbte des HErrn x^/s, welches bey den'Patra, Corinthus, Candia, ,n der Wallachey, in

übrigen Patriarchen als eine gleichgültige Cärimo- der Moldau, in Belgrad, doch sieben die drey letz-nic unterlassen wird. Nach Constantinopel kommen ren so unmittelbar unter dem Patriarchen nicht, zu-die übrigen Patriarchen mit Erlaubniß des crsiern, mal der zu Belgrad. Andere setzen noch die Er,«wo auch der von Alcrandria und Jerusalem seine ei. bischöfe von Cypcrn, PriconnesuS, Liliza, Cous,gene Kirche und Wohnung hat, der von Ant»och,a SamuS, MyluS, Karpathus Und Kasus hinzu.

aber nicht, weil er, als der entlegenste, selten dahin kommt, doch geschichr es unterweilcn, daß allePatriarchen zu Constantinopel gegenwärtig sind und

Metropoliten sind die zu Derko:' oder DelkoS, Se-lybria oder Sclymbria, Dcmolica oder Ditymo»tichus, Bezya, Bcria oder Ibrna, Scrra,^

ihre Gemeinschaft öffentlich bezeugen, wie bey demjlmicoS, Philippi und Drama, Drysta oder^Sil,.

algcmciucn Glaubensbekenninisse 164g. und 1662.geschehen ist. u)

Die Erzbifchäft und NIetropolircn werden

stria, Nissa, Sophia, Widdiii, Proilabon oder

Braila, Mesembna, Varna, AnchmluS, Euripue,

Athen, Thebä, Pharsala, Stauropelis, Hicrapo-,-^ ^-

und s-m-m h->I>g-n Si-,h- si-, Euchm». M-n»sibnsi-,^n^^,

»wch tt und °cr Pf°,-- v°rg«,»g-n, w,lch, Pamvi-, Chl-, Rb°«, w ,n,'

let. Ein Erzbischof soll nach des ArchinmndrltenDoroftami Erzehlung derjenige jetzo heissen, dernoch einige Bischöfe unter seiner Aufsicht hat, einMetropolit aber, der in einer Stadt stehet,so in den vorigen Zeiten, da man die Ehrennamenleicht verstattete, Merropolis genant worden, wiebereits in dem III. kaeculu L-»p. III. tz.! XXII. undin dem HII. Lacculo lll. h. llll angezeigetworden. Ob wol nach dem Einbrüche und Verhee-

und Karpathus, ProiconncsuS, Chulcedon, Nicea,Cäsarca, Neocasarea, Kyzicus, Prusa, Ephesus,Ikonium, Smdrna, Ancyrus, Sinope, Amasca,Trapezus, Kerasus, Pcßmus, Moronea^ Lanthc,Gaz^ oder Kasus Medca, dazu andere noch Nau»pactus und Arte, Pistdia, Gotthia, und Cassa, undSozypolis setzen. /) Die vornehmsten unter allensind diese zwölfe, der von Cäsarca, Nicomedia, Ephe-Isus, .Heraclea, Nicea, Chalcedon, Kyzicus, Thessa«

ruuq der Arken uuumchr k-,n- BischSf- urrhr m i°u>< Adnm,°pcl, P!u>ipp«p»l,-

drr G-g-nd sich sind-«, M- °°rn-mlich iu «»u'diesir Ordnung d-m Pu,r archu,,sirm f ^

Asi-. so psi-gr- man d-nnuch, drr SH-- und d-s Dr- Birchöfc wr-d-n von d.n ».Vu. -Ansehen der K.rche zu erhalten, überall Metuopo. setzt, haben in ih-er Klcidunaliren, zu ernennen, wenn sie schon kle.ne Geme.nen'Halß, welcher förn und bine^ .7 ^haben, und ihnen nicht vielmehr als der blosse Na- das viereckigte Stücke auf

me ubr.g geblieben ist. x) E.n Lr-zbistbof segnet Seite, a^r n.cht den k.wz 'n 0 be 7

m.t e.ner Krone auf dem Haupte, halt m der rech. Rock, und wenn sie segnen, haben sie »7tcn Hand einen Leuchter mit drey und Leuchter mit zweyen Lichtern >

in drr Uukcu p.,nd mir ,w-, üch.°-n, ^ AdlhLrL

er sol die heilige Dreyfaltigkeit, dieser die zweyNaturen in Christo vorstellen. Ein Metropolit

und Metropolit haben, der eben das bey ihm vrr»

waltet, was der Archimandrit bey dem Patriarchen,

...... . >- -

hat im segnen in der rechten Hand gemeiniglich ein der aber unter den übrigen der vornehmste.

Creuz, in der linken einen leuchter mit drey Lichtern, daher verbessert Herr l). Llßnec Heineecimn,welcher die Erzvtschöfe ohne Krone, und einenErzbischof mit zwey Bischöfen vorstellen wil, daes doch die drey heiligen Chryjostomlks, Gre-gorius und Bastlms sind. Der Archiman.drit Dorostamus zehlet, nach Herrn I). ElßnersBerichte, vorjetzo noch ohngefchr siebenziq Erzbischöfe und Metropoliten, die unter dem Constantinopolitanischen Patriarchen stehen, als die Erzbischöfe zu Heraclea, Adrianopel, Tornobon und ganz

Eigentlich heist Archimandrit ein vorgeseuker einesKloster oder der Klöster, von Mandr^ welcheswie bekant sonst einen Schafstal bedeutet, und istein solcher folglich mehr als ein Abt, sonderlich derArchimandrit der Patriarchen zu Constantinopelund der grossen Kirche, welcher viel Klöster untersich haben kan. ») Von den Mönchen und ihren un.terschiedenen Gattungen und Klöstern, sol im fol-genden gedacht werden.

Ausser diesen hat man noch die so genante welt-liche Geistlichkeit und weltlichen Geistliche«,

^ i^rien Tbessalonich, Iohannina, Lar.ssa, Ach-iwelche an keine Regel gebunden sind, doch abe/bey^ekion oder Peskwn von Servien, den einige dem Gottesdienste ihre Aemter verrichten. Dazu".7 n-nn-n. und d-- >äh,sich gsi d.« -°si- S«s-i d-r r-dl-s-d w-si

Dnmttn dcm Tnrksi'ch-n Kmsi- Ms.n mnü-^ <d-r

u) 95 96 .

x) Elßner I. ^ 9^ teg HeinecciaS l-LM p.;--.

y) Elßner I. c. p. 9». leg. 7) Io p. ,->r.r) s>. >«). s) lEVi ibill.