I. Cap. IV. Abtheil. von den Zwistigkeiten.
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gezogen, und nach dem Guten geforschet habe, wasdurch dieWolsische Philosophie in die Theologie Hin-ein gekommen ist, so man vorher ncmlich nicht ge-wust habe.
Xx Vl.
Was ist von der Seligkeit der Gläubigenin diesem Leben gestritten worden ?
Es ist davon weiter nichts vorgefallen , als daß,in der bereits angefangenen Streitigkeit, ob die-felbrge von der Seligkeit in jenem Leben demWesen oder den Graden nach unterschiedensey ? bey des XI. I. L.ch. 8penero vmciicLto, WiderHerrn Neuineistcrn und die wider die 4, erstenCapitel der historischnheologischen Einleitung in dieRcligionsstreitigkeikcn des Hvrrtt v. walchs ge-richteten Anmerkungen, von den Verfassern derfortgesetzten Samlrmg erinnert, worden, r) wiejener habe erhärtn wollen, daß die Seligkeit indiesem Leben und mi Himmel caclem fpceic sey , in-gleichen daß ein Theologns jedcrman das BeywortSelig in Schriften geben könne, vielleicht ist die-ses das letzte, was in dieser Sache berühret worden,und wird sich auf diese Weise, die desfals erregteStreitigkeit, von selbst beylegen.
X X V l l.
Was ist wegen der Frage: Ob Christusdas Gesetz vor sich zu halten schuldig gewe-sen sey ? vor ein Streit entstanden ?
In Wlrreiiberg hielt Herr V. Johann CasparMaserung 1729. eine äilpmationem äc lupplicacio-no Lkrilki Pro ferner iplo ex Lbr. V, 7. dabey HerrXk. Theodorus Lrüger, Pastor Primär, zuAirchhayn des Herrn v. Löschers Schwiege»Sohn, pro l.icenria respondirete, in welcher behau-ptet werden wolte, Christus habe nach der mensch-lichen Natur, nicht nur als ein Mitler , sondernauch vor sich die Verbindlichkeit gehabt das Gesetzzu halten und vor sich zu beten. Hierwieder kamnun heraus Vinclicario arnculi cle Orriiko, 2 cor-ruptels IlaferunAi'ana, auökore r/ry.
darin diese Meinung des Herrn v. Haferungs be-stritten wurde, und zwar mit verschiedenen Schrift-stellen, aus Galat. IV, 4.5. -.Timorh. >i, g.Marc.II, rx. i. Joh- IV, 16. Es wurde hinzu gethan, daßman wohl wisse, daß der Herr Doetorand dieserMeinung nicht sey , aber cr sey im Gewissen ver-bunden , in einer öffentlichen Schrift zu bezeugen,daß er anderer Meinung sey , von welcher SchriftHerr Pros. Ezard zu Hamburg der Verfasser war.
Daher ließ der Herr Crüger in die fortgesetzteSamlttUF einrücken : Oeclarationem äe prccibusdbristi 1^. extortam , darin er das,
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was man von ihm verlangete, und sich crklärete,wie er dieser Meinung nicht beypflichte. Es kamauch noch in eben dem Jahre heraus : Conlilieraüop-ragrapki XII. in äillertLtione 6c fupplicarionibu,ckristi pro sem-tiplo, deren Verfasser sonderlicherinnerte, daß man von einer so wichtigen Sachebehutsamer hatte reden sollen , wie denn auch dieübrigen Pros. rheologrä Herrn t). Haferuugen,nicht beypflichteten.
Herr I). Haferuug grif also in einer Schrift,genant Crügerus ü?rö 7°»?r-Herr I.ic. (Krügern heftig an , und berührte auchdie Sache in dem krogrammarc 8crobrckiLnowider welches die Verfasser der fortgesetzten Gam-lung Erinnerungen thaten. Als nun noch 1730.zu wittenberg in 12. zum Vorscheine kam : C^uze-Ikio : an Lkristu; iecanclum bumanaM nakürrm, nontantum ex ollicio meäiacorio, scä 2c per se obligL-tuS sueric, vt vniuersam, gnam lmc pacct legeminrucrcrur, eigne sacicnstLe ssri; lkuäerec, ex opri-lNoruM IkeolvAoruln restimonii; 6 ecil 3 : gv 3 m ro-
petüt , worin des Herrn Haferungs
nicht geschonek ward, so fertigte Herr V.Haferunghierwider eine bittere Schrift aus, deren Titel war:Oraculuz Aclopicus feu Lwuropkilu; äum oprimo-rum Hieolo^orum restimoni» in srap^cm verilatirsbntitur, jgnoranciae 2c malitiae conuicstu; , in wel-'cher Schrift Herr IW. Rrüger wacker heruntergemacht wurde, weil man ihn fälschlich vor denStanrophilum und Urheber der andern Schriftenhielt, Herr I). Haferung aber sich doch noch etwasbesser zu erklären schien, was die Hauptsache anb»trift.
Dagegen schrieb der sogenante Staurophilu»8pecimsn tbeolsIoZiac, amori, , moäestiaegue O.blakerungi erga proximum 2c ciilsenciente;, ex Ora-culo cju; Aesopico, vt riäicule appellar, exbibimm
i7zo. ingleichenHerr XI Gottfried Christ.Claudius
Llvriam Lbriüi a P>v«^>/oe<L' I^aferungigni; 6c5en-lam, I7ZI. und endlich Herr Johann FriedrichLVagNer Xloriwbcr^enüz, ^pologism pro celeber-rimi; ^uökoribu! Kejgtion. ^nriguononarum, 173k.in welchen beyderseitigcn Schriften auf Herrn l..Ceügern, nachmaligen Superintendenten zuColdizgedrungen wurde, sich zu erklären. Er gab also 1732.zu Dreßden mit Herrn I). Löschers Vorrede heraus:Incrociuökioncin m Lbristologiam morsiem 2 c iu;6i-uinum N2turac Lbristi Kumsnac, parc. I. exbibenremnorm2in aökionum Lbristi moralium, seu vimlicis;^loriofss immunirsci; äomini nostri Icsu (Airisti,ab obli^Lcione iuimel ipliuz legsli, darin er ganzbescheiden Herrn v. Haferungs Lehrsaz wiederleget,und die ganze Lbrikologiam moraicm gründlich vo»träget, welche Schrift gerühmet wurde, und hie,V mir